„Weinen allein bildet nicht“

„Weinen allein bildet nicht“

In diesem Jahr jährt sich der Jahrestag der Befreiung der deutschen Konzentrationslager zum 70. Mal. Auch das Sterben der Zeitzeugengeneration verändert die Situation und die Erinnerungskultur. Damit stehen auch die KZ-Gedenkstätten vor neuen Herausforderungen. Ein Gespräch mit Dr. Jens-Christian Wagner dem Geschäftsführer der Stiftung niedersächsiche Gedenkstätten über die Zukunft der Erinnerungskultur.

Das “Unternehmen Weserübung” – Deutscher Überfall auf Skandinavien

Das "Unternehmen Weserübung" - Deutscher Überfall auf Skandinavien

Vor 75 Jahren hat die deutsche Wehrmacht Dänemark und Norwegen überfallen. Am 9. April 1940 begann das “Unternehmen Weserübung”. In den folgenden Jahren der Besatzung wählten Norweger und Dänen recht unterschiedliche Strategien. Mit der NS-Herrschaft in Skandinavien beschäftigen sich auch zahlreiche Bücher – drei werden hier vorgestellt.

Von der Versuchung, Rechtsextreme bloßzustellen

"Ausländer rauß!" - Ausländerfreindliche Parole an einem Geschäft von Nicht-Deutschen in Mecklenburg-Vorpommern.

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht sagte dem MDR, man könnte zwar “der Versuchung erliegen”, die Täter nur im rechtsextremen Bereich zu vermuten. Es werde aber in jede Richtung ermittelt – sowohl in die rechts- als auch in die linksextremistische Szene. Es könnte sich ja auch um eine bewusste Tat gehandelt haben, um eine andere politische Richtung bloßzustellen.

»Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?«

»Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?«

Das »Göttinger Institut für Demokratieforschung« hat die Aufmärsche von PEGIDA in Dresden und Legida in Leipzig beobachtet und TeilnehmerInnen interviewt. Felix M. Steiner sprach für das Magazin »der rechte rand« mit dem Politikwissenschaftler Dr. Lars Geiges über die Ergebnisse der Untersuchung.

Moralische Medienschelte

Viel zu viel, viel zu aufdringlich, viel zu oberflächlich – im Netz haben verschiedene Journalisten die Berichterstattung über den Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich angeprangert. So eine Kritik ist schnell formuliert, findet oft Zustimmung – und lässt den Absender als kritischen Geist erscheinen.

NPD-Verbotsantrag mit kontaminiertem Quellenbeleg?

Ein Beier, ein Apfel, ein Faust, ein Voigt und ein Pühse flanieren zu einem "Sozialkongress" in Bremen der NPD unter der Hochbrücke. Motto: Sehen und nicht gesehen werden, denn die Bremer wollten von den Nazis nichts wissen. (Foto: Kai Budler)

Vor wenigen Tagen hat das Bundesverfassungsgericht den Bundesrat, als Antragsteller des NPD-Verbotsverfahrens aufgefordert, dass die Bundesländer den Antrag nachbessern sollen. Hierbei geht es einmal mehr um die Rolle von V-Leuten in der Neonazi-Partei. Mindestens ein zentraler Beleg in dem Antrag dürfte dabei kontaminiert sein.

NPD-Verbotsverfahren: Scheitern mit Ansage

NPD-Verbotsverfahren: Scheitern mit Ansage

Das Bundesverfassungsgericht hat die Bundesländer aufgefordert, den Antrag auf das Verbot der NPD nachzubessern. Mal wieder geht es um die V-Leute, die ein Verbot erneut verhindert könnten. Diese Nachricht ist ein Erfolg für die rechtsextreme Partei – und ein weiteres Argument gegen die Praxis, für Geld Informationen von NPD-Funktionären zu kaufen.

Internationaler Tag gegen (nicht existenten) Rassismus

Internationaler Tag gegen (nicht existenten) Rassismus

Am Wochenende hat der internationale Tag gegen Rassismus stattgefunden – in Deutschland gab es dazu hübsche Aktionen gegen “Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit”. Dass solche Begriffe bereits ausgrenzen können, ist kein Thema. Man nähert sich dem Thema lieber nach dem Ausschlussprinzip.

Die Alternativen in der Alternative

Die Alternativen in der Alternative

Nach den zahlreichen extrem rechten “Einzelfällen” innerhalb der AfD ist nun der Richtungsstreit um den Kurs der Partei vollends ausgebrochen. Nun heißt es Resolution gegen Resolution und Erfurt gegen Deutschland. Die Partei droht zu zerreißen, denn die Abweichler sollen gegen die Parteispitze kandidieren.

Olympia 2024: Hamburg schenkt ein!


Die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 sollen in Hamburg stattfinden. Zumindest will sich die Hansestadt bewerben – und das DOSB-Präsidium unterstützt dies. Nun gilt es, eine Kampagne für Olympia zu kreieren. Unsere Vorschläge: “Derbe: Hamburg schenkt ein!” oder “Spinn nicht rum, Du fährst jetzt nach Hamburch!”