27. Januar 1945: Die Rote Armee befreit Auschwitz

EInfahrt zum Konzentrationslager Auschwitz 1945

Am 27. Januar 1945 war es endlich soweit. Die ersten sowjetischen Soldaten erreichten Auschwitz. Zwölf Tage zuvor war die Roten Armee im Rahmen ihrer Winteroffensive nach Krakau vorgestoßen, wo sie heftige Kämpfe mit der deutschen Wehrmacht zu bestehen hatte, die die Stadt aber nach drei Tagen räumen musste. Bei großer Kälte und durch eine dichte Schneedecke kämpften sich die Soldaten der 1. Ukrainischen Front weiter voran und erreichten schließlich das 60 Kilometer weiter westlich gelegene Auschwitz.

Auschwitz als universale Krisenmetapher

Auschwitz als universale Krisenmetapher

Auschwitz ist wie kein anderer Ort zum Symbol für die Hölle des Holocaust geworden. Der 27. Januar hat mittlerweile das Ziel, alle Formen von religiöser Intoleranz oder Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder ihres religiösen Bekenntnisses zu verurteilen. Auschwitz wird so zu einer universalen Krisenmetapher.

“Good, old-fashioned antisemitism”


Am 22. Januar 2015 ist im New Yorker Stadtrat über eine Resolution gesprochen worden, die in Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verabschiedet werden sollte. Aktivisten, die auf dem Balkon der Kammer saßen, unterbrachen jedoch die Sitzung mit lautem Gebrüll und entrollten eine Flagge Palästinas. David Greenfield (Democrat) hielt daraufhin eine prägnante Rede.

Iran: Für Facebook-Posts in die Todeszelle

Iran: Für Facebook-Posts in die Todeszelle

Der iranische Fotograf Soheil Arabi ist Ende 2014 vom höchsten Gericht des Landes zum Tode verurteilt worden. Grund dafür sind Facebook-Posts Arabis, die den Propheten Mohammed beleidigen sollen, worauf im Iran die Todesstrafe steht. Ebenfalls über soziale Medien formiert sich nun Protest, der die Freilassung des Familienvaters fordert.

Colours für Hellersdorf


Die Berliner Band “I`m not a band” hat ein Video mit dem Titel “Colours” veröffentlicht. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Single gehen an den Verein “Hellersdorf hilft”.

Jauch – Der gescheiterte Dialog mit PEGIDA

Jauch – Der gescheiterte Dialog mit PEGIDA

Erstmals hat sich ein Mitglied des PEGIDA-Organisationsteams in einer Talkshow der Öffentlichkeit gestellt. Die anderen Diskutanten verzichteten aber darauf, Kathrin Oetrel zu stellen. Und auch eine Konfrontation mit Menschen, die von den PEGIDA-Parolen betroffen sind, blieb ihr erspart. Günther Jauch meinte es gut mit ihr – und nicht nur er.

Die AfD: Politisches Ventil für allgemeine Politikverdrossenheit

Die AfD: Politisches Ventil für allgemeine Politikverdrossenheit

Mit ihrem Angebot als politisches Ventil für eine allgemeine Politikverdrossenheit und angestaute Wut auf politische Entwicklungsprozesse bedient die AfD in rechtspopulistischer Manier ein quantitativ wachsendes Milieu, das hinsichtlich seiner politisch-emotionalen Affekte mit dem Begriff Wutbürgertum einen adäquaten Ausdruck erfährt. Eine Analyse einer bislang bemerkenswert erfolgreichen Partei.

Wer riecht nach dem Provinzmief hinter der Mauer?

Wer riecht nach dem Provinzmief hinter der Mauer?

Die in Gedichtform abgefasste Erklärung linker DDR-Bürgerrechtler zu PEGIDA „Jesus hätte gekotzt“ ist deutlich Bertolt Brecht nachempfunden. Das Statement gibt mehr Hinweise auf den Zustand dieses linken Teils der früheren DDR-Oppositionellen als über die neue rechte außerparlamentarische Opposition mit parlamentarischem Arm.