Budapest: NPD & “Sektion Heil Hitler” beim “Day of Honour”
10. Februar 2007 09:26
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Am 10. Februar 2007 haben mehrere tausend Neonazis in Budapest den “Tag der Ehre” begangen. Es handelte sich dabei um eine Gedenkdemonstration für die “heldenhaften Verteidiger der Kesselstadt Budapest im II.Weltkrieg”! Das Motto des Aufmarsches lautete: “Uns ruft die Stimme des Blutes!”. Organisiert wurde die Veranstaltung unter anderem von “Blood & Honour” (Blut & Ehre) Sektion Ungarn. Als Hauptredner war NPD-Chef Udo Voigt angekündigt. Laut Presseberichten trat auch Matthias Fischer von der NPD Fürth in Budapest auf. Musikalisch waren unter anderm “Section 88″ (Sektion Heil Hitler”) dabei. Auf den NPD-Seiten sucht man vergeblich nach Mitteilungen über die Reise nach Budapest.









[...] “Tag der Ehre” Voigt selbst war am gleichen Tag in Budapest als Redner bei einer Kundgebung zur Ehrung der Waffen-SS aufgetreten. Die Demonstration war von den bekennenden Nationalsozialisten des „Blood and Honour“-Netzwerks mitorganisiert worden. Ziel des „Tags der Ehre“ war die Ehrung von zwei in Ungarn eingesetzten Divisionen der Waffen-SS. Er habe „einem alten Waffenbruder zeigen (wollen), dass wir auch nach einem verlorenen Krieg politische Gemeinsamkeit haben“, rechtfertigte sich Voigt in „Panorama“. NPD-BLOG.INFO hatte am 10. Februar 2007 über den Besuch der NPDler in Budapest berichtet. Auf den NPD-Seiten war dazu zunächst nichts zu finden, inzwischen gibt es einen Bericht auf den Seiten der JN in Bayern, zu der Bordin und Fischer gehören. Langes Vorstrafenregister Bordin war am 18. Dezember 2006 vom Münchner Amtsgericht wegen Betrugs an der Agentur für Arbeit zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Der 30-Jährige, der bei der Bundestagswahl 2005 im Landkreis München für die NPD kandidierte, hatte 2004 nach Ansicht des Gerichts für zwei Monate Arbeitslosengeld erschlichen. Bordin kündigte Berufung an. Eine kurze Freiheitsstrafe sei “absolut notwendig” und könne wegen der Vorbelastungen nicht zur Bewährung ausgesetzt werden, urteilte der Richter. Das Vorstrafenregister Bordins umfasst acht Einträge. Bordin saß schon drei Mal im Gefängnis, zuletzt 15 Monate im Zusammenhang mit einem Skinhead-Überfall auf einen dabei schwer verletzten Griechen. Fünf Monate nach der Entlassung verübte er nach Ansicht des Gerichts den Betrug. Bordin gilt als Ziehsohn des Altnazis Friedhelm Busse. Im Oktober 2005 war Bordin offenbar an der Organisation eines Nazi-Konzertes der verbotenen Blood-Honour-Organisation beteiligt. Von admin Reaktionen auf diesen Beitrag via RSS 2.0 Derzeit ist kein Kommentar möglich, bitte diskutieren Sie hierzu via Trackback! Keine Kommentare möglich. Kategorien [...]