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Berlin: Grüne verhindern Umbenennung der Treitschkestraße

03. März 2007 01:55 2 views Kein Kommentar

‘Die GRÜNEN sind immer die ersten auf den Barrikaden der virtuellen Empörung und die letzten, wenn es darauf ankommt, etwas zu riskieren’, schreibt Henryk M. Broder am 01. März 2007 auf “Die Achse des Guten”. Eigentlich verschlägt es Broder wohl nie die Sprache, aber zu dieser Geschichte fällt selbst ihm nur noch wenig ein: ‘Die GRÜNEN: In der Opposition vorlaut, in der Regierung kleinlaut’, so Broders knapper Kommentar zu folgender Episode aus Berlin: ‘Einst stritten die Grünen für die Umbenennung der Treitschkestraße – nun sind sie an der Macht und anderer Meinung’, berichtete die Berliner Zeitung am 27. Februar 2007. Der Historiker Heinrich von Treitschke (1834-1896) hatte unter anderem mit seinem Satz “Die Juden sind unser Unglück” den Berliner Antisemitismus-Streit ausgelöst und gilt damit als Wegbereiter des Nationalsozialismus. Die Straße trägt seit 1906 seinen Namen. Nach dem Willen der Grünen in dem Berliner Bezirk sollte die Straße umbenannt werden, aber jetzt – im Bündnis mit der CDU – nehmen sie von diesem Plan vorerst Abstand – was sollen sie denn auch machen, als verantwortungsvolle Realpolitiker…!?!

Wikipedia zu Heinrich von Treitschke

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  • subwave - exakt neutral :: mixed #27 said:

    [...] – ein herz für antisemiten zeigen die grünen im berliner bezirk steglitz. gemeinsam mit der cdu stimmten sie in der bezirksversammlung gegen eine umbennenung der treitschkestraße. so wird der mann, der 1879 mit einem antisemitischen aufsatz, der sich in seinem seinem satz “die juden sind unser unglück” zusammenfassen lässt, zu einem der wegbereiter der gesellschaftlichen etablierung des modernen antisemitismus wurde, weiterhin mit der nach ihm benannten straße geehrt. die grünen zeigen zudem mal wieder, dass sie nur dann zu protest fähig sind, wenn es nicht wehtut, wie henryk m. broder zutreffend feststellt. (via npd-blog.) [...]