Hamburg: NPD-Lehrerin vom Unterricht freigestellt
Die Hamburger Schulbehörde hat eine Musiklehrerin mit NPD-Parteibuch vom Unterricht an einer Grundschule
freigestellt, “weil kurz und mittelfristig mit einer Gefährdung des Schulfriedens zu rechnen ist”. Dies sagte ein Behördensprecher laut Medienberichten. Die Lehrerin werde in den Innendienst versetzt. An der Schule selbst werde sie nicht mehr unterrichten. Angeblich soll es zuvor ein klärendes, jedoch nicht erfolgreiches Gespräch mit der Lehrerin gegeben haben. Außerdem habe es bereits Anrufe besorgter Eltern gegeben. Zuvor hatte die Behörde argumentiert, gegen die Studienrätin könne nicht vorgegangen werden so lange sie sich keiner Dienstvergehen schuldig mache.
NDR Info hatte berichtet, die Lehrerin gebe Kindern der zweiten und dritten Klasse Musikunterricht. Den Angaben zufolge unterstützt sie außerdem aktiv die als rechtsextrem eingestufte Heimattreue Deutsche Jugend. Ihre Gesinnung sei dem Verfassungsschutz seit längerem bekannt. Gleiches gelte. ‘Das Ehepaar ist uns seit längerem als Unterstützer rechtsextremistischer Parteien bekannt’, sagte der Vizechef des Landesverfassungsschutzes Manfred Murck dem ‘Hamburger Abendblatt’.
Molau wurde Hausverbot erteilt
Der NPD-Funktionär Andreas Molau hatte ebenfalls mehrere Jahre als Lehrer gearbeitet, an einer Schule in Niedersachsen. Nachdem er einen Antrag auf Beurlaubung eingereicht hatte, um seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der 2004 in den sächsischen Landtag eingezogenen Fraktion der NPD antreten zu können, wurde ihm von der Schulleitung die Lehrgenehmigung entzogen und ihm ein Hausverbot für das Schulgelände erteilt.








