Das Bundesprogramm entfaltet seine volle Pracht…
Mut gegen rechte Gewalt berichtet über die Arbeit des Netzwerks für demokratische Kultur in Wurzen, das offenbar vor dem Aus steht. Grund dafür: die neuen Förderrichtlinien für die staatlichen Zuschüsse, die seit 2007 von den Kommunen beantragt werden. Somit hat sich in Wurzen bewahrheitet, was von vielen Experten befürchtet wurde: Der Bock ist der Gärtner, bzw. ignorante Kommunalpolitiker, die den Rechtsextremismus nur als Image-Problem wahrnehmen, sind für die Verteilung der Gelder zuständig.
Die Folge: Der Landkreis Wurzen hat den Antrag des Netzwerks für demokratische Kultur auf Förderung abgelehnt. Das NDK ist jetzt nicht Teil des lokalen Aktionsplans und wird darüber hinaus auch nicht vom Landkreis gefördert. Der zuständige Landrat, der sich noch von wenigen Wochen mit Rechtsextremen traf, um mit denen über die Perspektive ihrer Jugendarbeit nachzudenken, konnte sich im entscheidenden Moment nicht dazu durchringen, für das NDK als das langjährige, engagierte und professionelle Netzwerk gegen rechte Gewalt und Nazigesinnung in Wurzen zu sprechen. Der Grund: Ein Mitarbeiter des NDK hat in einer beratenden Sitzung die kritischen Einschätzungen vom Bundesministerium und anderen Experten zur Lage in Wurzen wiedergegeben. Jetzt fehlt natürlich Geld – und ein Mitarbeiter des NDK musste sich bereits arbeitslos melden, berichtet Mut gegen rechte Gewalt.









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