NW, AN, NPD, JN – Deutschland sucht die Super-Nationalisten!
Die Nerven liegen blank: Nach den – für die Rechtsextremisten – wenig erfolgreichen Aufmärschen in Frankfurt am Main und in Rostock hat in den Kreisen des selbsternannten ‚Nationalen Widerstands’ die Aufarbeitung begonnen. Besonders im Fokus: Die Rolle der Autonomen Nationalisten (AN). Diese stehen massiv in der Kritik, glaubt man den Diskussionen auf den einschlägigen Internet-Seiten. Die AN beschädigten das Bild der bürgernahen Rechtsextremisten, indem sie die ‚linken Chaoten’ und deren angeblichen Verhaltensweisen kopierten, blöken zahlreiche Leser. Auch die Kleidung der AN wird thematisiert; diese sei für Neonazis nicht angemessen, schreiben viele. Auch sei es kontraproduktiv, sich den Anweisungen von eigenen Ordnern und/oder Polizei zu widersetzen.
Offenbar brechen jetzt neue Grabenkämpfe aus, die sich aus der Ausdifferenzierung der rechtsextremen Bewegung in Deutschland zwangsläufig ergeben. Auf der einen Seite stehen junge aktionsorientierte Neonazis, die mit den in der rechtsextremen Szene verbreiteten Konventionen wenig anfangen können. Auf der anderen Seite verharren die älteren Neonazi-Haudegen, die sich in der Szene eingerichtet haben und ihren Einfluss verteidigen wollen. Dazu kommen noch Rechtsextremisten vom alten Schlage, die Recht und Ordnung sowie Hierarchien als Ultra-Nationalisten weiter gnadenlos übersteigern – dadurch mit losen Strukturen selbstverständlich überhaupt nichts anfangen können. Über, zwischen und unter allem legen sich wie eine gallertartige Masse die NPD sowie ihre Jugendorganisation JN und versuchen , es in ihrer ‚Volksfront von rechts’ allen Gruppierungen recht zu machen. Was offensichtlich zunehmend schwierig wird.









[...] angedeutet, jetzt haben die Spannungen zwischen NPD und den so genannten `Autonomen Nationalisten` zu einer Spaltung geführt. Die NPD hat sich in einer Erklärung des Parteipräsidiums vom 15. August 2007, die auf einer [...]
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