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Mai 2007: 72 Verletzte durch rechte Schläger

23. Juli 2007 21:27 8 views Kein Kommentar

Im Mai 2007 wurden insgesamt 928 politisch rechts motivierte Straftaten gemeldet. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/6065) auf eine Kleine Anfrage der Linken (16/5839). Dabei seien 59 Menschen verletzt worden. Hinzu kommen den Angaben zufolge noch 13 Personen, die durch Gewalttaten der Kategorie ` politisch motivierte Kriminalität – rechts mit fremdenfeindlichem Hintergrund` verletzt wurden. Die meisten Gewalttaten führt die Statistik der Bundesregierung für den Monat Mai in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen auf.

Im April 2007 verzeichnete die Bundesregierung 47 Verletzte durch die rechte Gewalt, im März waren es 62 Verletzte. 2006 hatte die rechtsextreme Kriminalität einen Höchststand seit 2001 erreicht, als allerdings ein neues Zählsystem eingeführt worden war: Im vergangenen Jahr waren offiziell insgesamt 18.100 Delikte registriert worden. Darunter mehr als 1000 Gewalttaten. In den vergangenen 17 Jahren haben Neonazis und rassistische Schläger in Deutschland weit mehr als 100 Menschen getötet.

Statistik über Todesopfer rechter Gewalt von 1990 bis 2004. 

Ausstellung Opfer rechter Gewalt.

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  • P.G. said:

    @NPD-Unna: Die Welt ist schon ungerecht, wie wahr. Und spinnen Sie Ihren Gedanken doch einmal weiter: Auch rechtsextreme und rassistische Überfälle werden fast immer von Rechtsextremisten begangen – weil Linke solche Verbrechen gar nicht begehen. Da ist es ja gar kein Wunder, dass die Neonazis bei diesen Statistiken so schlecht weg kommen. Einfach nur fies.

    Liebe Leser, bitte betrachten Sie Beiträge von NPD-Unna als Dokumentation der NPD-Strategie, die Diskussion an sich zu reißen bzw. zu stören. Im Internet wird solches Verhalten sehr treffend als `Troll`-Dasein gebrandmarkt.

    Noch ein letzter Satz zu diesen Rechtsextremisten, dann reicht das erst einmal: Da die NPD-Unna hier immer von Meinungsfreiheit und offenem Diskurs brabbelt: Sie selbst schreibt auf ihren eigenen Seiten zum Umgang mit Kommentaren im Gästebuch: `Beleidigungen, sinnlose Beiträge und Werbung für Nicht-Nationale Seiten werden nicht freigegeben.`

    In diesem Sinne,
    Patrick Gensing

  • O.B. said:

    Warum sollte man eigentlich NS-Verbrechen leugnen, welche definitiv passiert sind? Das macht man doch eigentlich nur um die Opfer von NS-Verbrechen zu verhöhnen oder? Insofern wäre das nicht mehr vom Grundgesetz gedeckt, weil Dritte zu schaden kommen. Irgendwie gibt es da einen Paragraphen, habe den aber nicht mehr im Kopf.
    Und ich denke mal, ohne “rechte Propaganda” würden auch einige nicht auf die Idee kommen, “rechte Straftaten” zu begehen, da die dazugehörige Anstachelung schlichtweg fehlen würde.

  • Patrick Gensing said:

    Kennen Sie den:

    Warum antworten Sie eigentlich immer mit einer Gegenfrage? – Warum nicht?

  • Patrick Gensing said:

    Viel Glück.

  • O.B. said:

    @NPD Kreisverband UNNA / HAMM
    Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, welcher die Verbrechen Stalins oder Maos geleugnet hat. Was nichts heissen muss. Aber selbst das würde es ja nicht besser machen. Solche Leute wären dann genauso doof, wie der Holocaust-leugende-Braunie. Und zum Thema Leugnen habe ich mir sagen lassen von einen NPD nahgen Rechtsradikalen, daß eigentlich nur Poser den Holocaust leugnen. Der “Wahre” Nationalist findet, ihm zufolge, den gut und will den wieder durchführen an entsprechenen Gruppierungen. Wie stehen sie dazu?
    Und sicherlich könnte man über die Sinnhaftigkeit eines Spruches, welcher einen verstorbenen Oberbefehlshaber der Royal Air Force auffordert, Dresden nochmal bombadieren zu lassen, debattieren. Das so ein Spruch als Provokation gegen Nazis geradezu ideal ist, sei mal an dieser Stelle dahingestellt. Das war auch nicht das Thema an dieser Stelle.
    Es ging um rechte Gewaltstraftaten oder? Da fällt mir ein: Die NPD rühmt sich ja so, daß sie sich gegen Kindesmißbrauch einsetzten. Wie kann man es dann aber verstehen, daß man zumindestens akzeptiert und/oder toleriert, wenn Gewalt gegen Kinder passiert, welche einen Migrationshintergrund haben (Geschehen in Brandenburg)? Zumindestens bekommt man das von vielen zu hören, die der NPD nahe stehen. Und sowas passiert durchaus häufig in Regionen, wo Rechtsradikale aktiv sind. Sowas ist dann auch teil dieser Statistik. Ist Gewalt (auch gegen Kinder) ein legitimes Mittel um politische Interessen sowie Ideologien durchzusetzen? Warum gehen NPD-nahe Rüpelköpfe hin und attackieren während Wahlkämpfen aggressiv andere Parteien und Organisationen? So geschehen in Berlin. Wenn man die besseren Argumente hat, bräuchte man doch sowas nicht oder? Anscheinend gehört hierbei Gewalt zum guten Ton, was man ja auch anhand einiger Reden einiger NPDler feststellen kann. Insofern brauch man sich auch nicht wundern, wenn die jeweiligen Jünger dann ideologisch gestärkt auch Gewalt ausüben und damit Straftaten begehen. Ich wollte auch mal mit einigen Gegenfragen antworten! ;-)

    Für mich steht jedenfalls fest, bei nicht wenigen Rechtsradikalen sind mir ein wenig zu viel Gewalt und negative Energien im Spiel, als daß ich mich damit in irgendeiner Weise anfreunden könnte. Sowas muss man einfach nicht haben, da viel zu unentspannt und unkreativ.

  • sebastian brux » Blog Archive » 928 said:

    [...] Dokumentationsarchiv & NPD-Blog  grafik: Drucksache [...]

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