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Nazi-Barde hat das Gefühl, in einem Konzentrationslager zu leben

06. September 2007 20:49 50 mal gelesen Kein Kommentar

Der Nazi-Barde Frank Rennicke hat sich bei den `Volksfont-Medien`, die auch die NPD-Nachrichtenschau von Marcel Wöll im Internet bereitstellen, einmal ausführlich über sein Leben beklagen dürfen. Acht Minuten lang lamentiert Rennicke in einem Video über die zahlreichen Gemeinheiten, die er so erleiden muss. In Deutschland werde das `Gefühl eines Konzentrationslagers` geschaffen, meint Rennicke – ganz ohne zu erröten. Im Folgenden behauptet der offenbar absolut grundbenachteiligte Rennicke, wer wie er `Kritik übt an der multikulturellen Gesellschaft, der wird dafür knallhart bestraft (…) der wird seine Existenz verlieren – und er hat nicht einmal die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern`.

Eine bemerkenswerte Selbstwahrnehmung von einer Person, die ständig auf Parteiveranstaltungen, Demonstrationen und Konzerten auftritt und zahlreiche Tonträger veröffentlicht hat – und damit sein Geld verdient. Aber nun gut, Nazis betreiben übersteigerten Nationalismus – und da sich so einige Deutsche bereits benachteiligt fühlen, folgt für die Nazis daraus unweigerlich, sich als die größten Verlierer überhaupt zu gerieren. In sich schlüssig und im Prinzip auch vollkommen korrekt, aber in der Herleitung dennoch unerträglich nervtötend. Ich kann mich nur wiederholen: Unverständlich, dass irgendwelche jungen Leute auf so etwas anspringen. Bei älteren Stammtisch-Rassisten, die sich nach dem dritten Bier über die Ungerechtigkeit der Welt auslassen, passt das irgendwie schon besser.

NPD-BLOG.INFO über Frank Rennicke.

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