Europäische Rechtsparteien planen Bündnis – ohne NPD und DVU
Die europäische Rechte will ein Bündnis schmieden. Die Chefs von vier rechtsgerichteten Parteien aus Österreich, Frankreich, Belgien und Bulgarien gaben bei einem Treffen in Wien ihre Pläne zur Gründung einer “Europäischen Freiheitspartei” bekannt, die auch ähnlich orientierten Parteien aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Zypern sowie Kroatien und Serbien offenstehen soll, berichtet “net-tribune“. “Patrioten aller Länder, vereinigt euch”, erklärte der Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache. Mit dabei seien neben der FPÖ die Nationale Front des Franzosen Jean-Marie Le Pen, die bulgarische Ataka von Parteichef Wolen Siderow und der belgische Vlaams Belang des flämischen Nationalisten Frank Vanhecke. Ziel ist laut Strache eine Vereinigung der “patriotischen Kräfte” Europas zur “Rettung des europäischen Abendlandes” vor “Islamisierung” und “Massenzuwanderung”. Auch den EU-Reformvertrag lehnen die vier beteiligten Parteien ab.
Auf einen Namen für die Partei hat man sich noch nicht endgültig geeinigt, als Arbeitstitel zur Wahl stehen einem Bericht der Wiener Nachrichtenagentur APA zufolge “Europäische Freiheitspartei” oder “Europäische Patriotische Partei”. In Deutschland denkt Strache an eine Kooperation mit “Pro Köln”, nicht aber mit NPD und DVU, wie er APA zufolge erklärte. Im September gab es offenbar ein Treffen zwischen NPD und Pro-Köln-Vertretern.









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