RLP: Hausverbot für rechtsextremen Schläger und Studenten gefordert
Die Universität Mainz prüft laut einem Bericht der “Allgemeinen Zeitung” Maßnahmen gegen einen Studenten, der Ende Januar 2008 einen Kommilitonen vor der Zentralbibliothek zusammengeschlagen haben soll. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen laut Polizei “hinreichend bekannten rechtsextremistischen Straftäter” handeln. Ein Strafverfahren gegen ihn läuft. Nachdem Ende vergangener Woche die studentische Senatorin Stephanie Maywald die Unileitung aufgefordert hatte, dem Neonazi-Kader Hausverbot zu erteilen und ihn zu exmatrikulieren, schlossen sich in einer Demo auf dem Campus rund 70 weitere Studierende an. Die Uni müsse das Opfer, das sich “gegen die extreme Rechte engagiert” habe, vor weiteren Übergriffen schützen. Der Student hatte einen Zahn verloren und Prellungen am Gesicht und Körper erlitten. Der Täter, so der AStA gestern, habe mit “klarem Vorsatz und äußerster Brutalität” gehandelt habe. Der mutmaßliche Schläger trete regelmäßig als Redner bei Nazi-Aufmärschen auf und sei als Gewalttäter schon in Erscheinung getreten, hieß es in einer AStA-Mitteilung.









Bei dem Schläger handelt es sich um Mario Matthes, welcher wohl im Landesvorstand der NPD sitzt und in der Region zu den führenden Neonazis zählt.
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