Berlin: Antisemiten attackieren erneut TuS Makkabi
Mitglieder des jüdischen Sportvereins TuS Makkabi sind laut einem Bericht der Welt bei einem Fußballspiel in Berlin erneut von Rechtsextremisten beleidigt worden. Nach Angaben der Polizei zeigte einer der mutmaßlichen Täter bei einem Match der Verbandsliga im Stadtteil Adlershof den Hitlergruß und rief Verantwortlichen des Vereins Naziparolen zu. Dabei wurde er von einem Polizisten beobachtet. Ein anderer 38-Jähriger soll zudem eine 58-jährige Betreuerin des Vereins „rechtsradikal beleidigt“ haben. Von beiden betrunkenen Tatverdächtigen habe die Polizei die Personalien aufgenommen, hieß es weiter.
Der Vorsitzende des Vereins TuS Makkabi, Tuvia Schlesinger, hatte sich erst vor wenigen Wochen besorgt gezeigt, dass der Antisemitismus auf den Berliner Fußballplätzen immer weiter zunehme. “Es vergeht fast kein Spieltag mehr, an dem nicht ein Makkabi-Spieler antisemitisch beschimpft wird”, sagte Schlesinger der “Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung”. Nach den schweren antisemitischen Vorfällen im September vergangenen Jahres bei einem Kreisligaspiel in Altglienicke habe sich die Situation in den unteren Ligen weiter deutlich verschlechtert. “Derzeit herrscht eine Stimmung gegen uns, die ist nahezu unerträglich.” Schlesinger hatte Ende Februar von einer “gewissen Mitschuld” des Berliner Fußballverbandes gesprochen. Der Verband sei nach dem Fall Altglienicke nicht konsequent gewesen. “So macht sich der Eindruck breit, dass man sich mehr oder weniger ungestraft auf deutschen Fußballplätzen antisemitisch verhalten darf.”









Seit Jahren kann man die hässlichen antisemitischen Ausfälle gegen den jüdischen Fussballverein TUS Makkabi beobachten.
Hier ein Beispiel: 26.Sept.2006,Berlin,Altglienicke: ” Die zweite Mannschaft des jüdischen Fussballvereins TUS Makkabi spielt beim Ostberliner VSG Altglienicke. Es ist ein Kreisligaspiel der besondern Art. Etwa 15 Neonazis versammeln sich am Spielfeldrand, unweit der Trainerbank von VSG Altglienicke. Beim Auflaufen der Spieler gröhlen sie judenfeindliche Lieder, dann gibt es Sprechchöre wie:
“Wir bauen euch eine U-Bahn nach Auschwitz, wir bauen Auschwitz wieder auf, hier regiert nicht der DFB, hier regiert die NPD,Heil Hitler!”
Keiner greift ein. Nicht der Schiedsrichter, nicht die Trainer, Betreuer oder Vorstandsmitglieder vom VSG Altglienicke, die nur wenige Meter entfernt von den Schreihälsen auf ihrer Bank sitzen und angestrengt das Spiel beobachten. Schliesslich reisst Rafael Tepmann der Geduldsfaden. Der Spieler vom TUS Makkabi rennt zu den Neonazis und schreit einen an: “Halt endlich deine dumme Fresse!”
Dafür sieht Tepmann die gelbe Karte. Einer seiner Mannschaftskollegen kann es nicht fassen, beschwert sich beim Schiedsrichter und – sieht Gelb-Rot. Nach 78 Spielminuten reicht es den Makkabi-Spielern. Sie verlassen das Spielfeld. Quelle: Michael Kraske,Christian Werner – “…und morgen das ganze Land”
Verlag Herder/2007
[...] Antisemiten attackieren erneut TuS Makkabi NPD-BLOG.INFO » Berlin: Antisemiten attackieren erneut TuS Makkabi Mitglieder des jüdischen Sportvereins TuS Makkabi sind laut einem Bericht der Welt bei einem [...]
Da sollte sich dieser “Björn” erst einmal richtig kundig machen! Bei Makkabi spielen sehr wohl auch NICHTJUDEN!
Und zudem sind die Spieler die jüdischen Glaubens sind DEUTSCHE Staatsbürger. Oder glauben Sie etwa die werden aus Israel zum Fussballspiel eingeflogen?
Hallo,
ich habe den Eintrag von Björn gelöscht. Ich möchte seinen rechtsextremen Unsinn nicht mehr auf meiner Seite lesen, er hat mehrmals gegen die Blog-Regeln verstoßen, daher verschwinden seine Beiträge jetzt. Ihm steht es frei, eine eigene Seite zu betreiben, auf der er seine verquere Weltsicht verbreiten kann. Hier aber nicht.
Gruß
Patrick Gensing
Noch dies als Ergänzung:
Als der Verein 1970 in Westberlin wieder gegründet wurde, wollten die Gründungsväter nicht nur an die Traditionen der jüdischen Vereine aus der Zeit vor 1933 anknüpfen. Sie wollten auch eine Brücke bauen zwischen Juden und anderen . Heute spielen in dem Verein nicht nur Juden. Neben anderen läuft an den Wochenenden ein arabischer Libanese für den Verein.
Und noch etwas, Björn, Sie versuchen immer wieder – und nicht nur hier im NPD-Blog – ihre rechtradikalen Ansichten kundzutun – finden Sie nicht, dass Sie erkennen sollten, wie überflüssig Sie sind?
Es ist ja ganz natürlich dass sich Menschen mit gleichem kulturellen Hintergrund zusammenfinden (und dabei auch Sportvereine und ähnliches gründen). Makkabi ist wohl ein jüdischer Verein, aber man muss keineswegs Jude sein um dort einzutreten. Es treten wohl hauptsächlich Juden ein, weil diese sich eben mit dem Verein identifizieren. So einfach ist das
[...] Presse gibt es kaum Resonanz. Bis auf den Tagesspiegel (1, 2) und die Scheiß-Welt (zitiert nach NPD-Blog) berichtet keiner. Es ist zwar lobenswert, dass der BFV sich an der Faiplay-Kampagne des DFB [...]
Da sieht man mal wieder, wie der größte Selbstdarsteller von Deutschland, Tuvia Schlesinger, polemisiert. Die Vorfälle in Altglienicke trugen sich nicht im September vorigen Jahres zu, sondern im September 2006. Seitdem leistet der Verein eine vorbildliche Arbeit im Kampf gegen Antisimitismus. Selbes kann man man Tuvia Schlesinger kaum sagen.
Moment mal, Werner Kobylinski, was soll das ganze.?Wenn ich in meinem Beitrag von den Vorfällen im September 2006 berichte, dann hat das noch lange nichts mit den Vorgängen im Jahre 2007 zu tun, von denen Tuvia Schlesinger berichtet.
Wenn Sie bessere Fakten zu bieten haben, dann lassen Sie es uns wissen!
Nur für Sie zur Erinnerung: auch 2007 gab es einen September!
Und Ihre abwertende Polemik gegen Tuvia Schlesinger läßt ja leicht erkennen welcher politischen Fakultät Sie angehören.
Hallo Charly!
Bevor Sie sich äußern, lesen Sie sich erstmal die Beiträge richtig durch. Tuvia Schlesinger spicht von Vorfällen im vergangenen Jahr im September ( 2007 ) in Altglienicke, was ja definitiv falsch ist. Außerdem verbitte ich mir, daß Sie mich hier in die rechte Ecke stellen. Erstens steht Ihnen das gar nicht zu, und Zweiten könnte das auch durchaus Konsequenzen für Sie haben.
Ach Herr Werner, Sie müssten schon Beweise (Quellen) liefern um nachvollziehen zu können, was an den von Tuvia Schlesinger erwähnten Vorfällen im Sept.2007 “definitiv falsch” ist.Dazu hatte ich Sie ja aufgefordert. Also wo bleiben die Beweise?
Das ist Ihre Interpretation, ich würde Sie ” in die rechte Ecke stellen.”
Mit den “Konsequenzen” verstehe ich nicht ganz – was meinen Sie damit? Stellt das für Sie eine Beleidung dar? Selbst wenn ich jemanden in die “rechte Ecke” stellen würde, so hätte das genausowenig “Konsequenzen” wie jemanden in die “linke Ecke” zu stellen.
“Rechte Ecken” gibt es ja bekanntlich in allen Parteien. Welche Partei meinen Sie denn, die Anlass zu Ihren emotionalen Ausbrüchen gibt ?
Ich dachte ja Herr Werner, Sie hätten mittlerweile den Fehler herausgefunden, der Sie dazu veranlasste, Herrn Tuvia Schlesingers Aussage als “definitiv falsch” darzustellen.
Fakt ist: Tavia Schlesinger hat überhaupt nichts vom September 2007 zum Ausdruck gebracht.
Sie, Herr Werner, müssen im Text den Sie lesen unterscheiden zwischen ZITAT- das in der Regel mit Anführungszeichen versehen ist – und der redaktionellen Berichterstattung.
Und das geht aus dem Text des obigen Themas, welches Patrick Gensing in den Blog stellte und auch bei “Welt Online” u.a. Zeitungen klar hervor. Hier noch einmal diese Passage:
“Der Vorsitzende des Vereins TuS Makkabi,
Tuvia Schlesinger, hatte sich erst vor wenigen Wochen besorgt gezeigt, dass der Antisemitismus auf den Berliner Fußballpätzen immer weiter zunehme.(Redaktionsbericht) jetzt folgt das Zitat von Schlesinger: “Es vergeht fast kein Spieltag mehr, an dem nicht ein Makkabi-Spieler antisemitisch beschimpft wird” (Zitat Ende) Redaktion: “sagte Schlesinger der” Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung”. Nach den schweren antisemitischen Vorfällen im September vergangenen Jahres bei einem Kreisligaspiel in Altglienicke habe sich die Situation in den unteren Ligen weiter deutlich verschlechtert” (Redaktion Ende)
Zitat Schlesinger: “Derzeit herrscht eine Stimmung gegen uns, die ist nahezu unerträglich.” (Zitat Ende)
Das zeigt also, dass es sich hier eindeutig um einen Irrtum der Redaktion handelt – also nicht 2007 sondern 2006 ist gemeint.
Ergo haben Sie , Herr Werner, Herrn Schlesinger zu Unrecht der “Polemik” und einer Aussage die “definitiv falsch” ist bezichtigt.
Ich hoffe jetzt, dass Sie die übrigen Zitate von Tuvia Schlesinger nicht als “definitiv falsch” bezeichnen.
Eine Reaktion von Ihnen auf die sich ständig wiederholenden antisemitischen Angriffe auf die Spieler von Makkabi würde schon interessieren.
Auf der Homepage der Linkspartei Treptow-Köpenick finden sich Reaktionen seitens Die Linke zu diesem Vorfall
Zitat Schlesinger: Nach den schweren antisemitischen Vorfällen im SEPTEMBER VERGANGENEN JAHRES bei einem Kreisligaspiel in Altglienicke….
September vergangenes Jahr bedeutet für mich 2007, also falsch und gelogen.
Na, Charly, mein Kommentar von gestern entspricht wohl nicht Ihr und Schlesingers Denken. Das zeigt doch das Ihr die Warheit nicht vertragen könnt und keine andere Wahrheit haben wollt als Eure Lügen. Bei jedem anderen Verein hättet Ihr geschriehen “Bestrafung”. Aber wenn Tus Makkabi rassistische Äußerungen macht, wird der Artikel gleich gelöscht. Doch auch Tus Makkabi muß wie jeder andere Verein behandelt und bestraft werden. Doch dann bricht ja die schöne Scheinwelt, in der Schlesinger lebt, ja zusammen.
[...] und rassistischen Anfeindungen gegen den TuS Makkabi bzw. Spieler des Vereins (siehe NPD-Blog). Anstatt gegen diese Unbelehrbaren vorzugehen und den Opfern der Hetze Solidarität zu zeigen, [...]
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