“Trauermarsch”: “Nazis auf die Fresse hauen”
Die als “Trauermarsch” angekündigte Veranstaltung der NPD in Stolberg am 26. April 2008 sollte nach Eigenbekunden der Initiatoren der Startschuss für eine jährlich stattfindende Veranstaltung der Neonazisszene werden. Von den mehr als 1000 erwarteten Teilnehmern erschienen laut einem Bericht von Recherche Nord allerdings nicht einmal die Hälfte. Neben dem zweifelhaften Charakter der “Gedenkveranstaltung” offenbarte der Aufmarsch – einmal mehr – heftige interne Streitigkeiten. Sogar von handfesten Auseinandersetzungen wird berichtet.
Neben Mitgliedern des NPD Bundesvorstandes sowie diverser Orts- und Landesverbände der NPD stellten Aktivisten militanter Kameradschaftsgruppen den größten Teil der Veranstaltungsteilnehmer, berichtet RN weiter. Zu diesem Spektrum gehörten unter anderen Mitglieder der “Kameradschaft Aachener Land” (KAL), die “Kameradschaft Northeim” um den ebenfalls anwesenden Thorsten Heise, die “Kameradschaft Hegenau” am Bodensee sowie eine Kameradschaftsgruppe aus dem Sauerland welche unter der Bezeichnung “Anti-Antifa Sauerland” auftrat. Des Weiteren fanden sich rund 120 Teilnehmer_innen aus dem Spektrum der “Autonomen Nationalisten” ein.
Verstoß gegen das Rauchverbot
Während einige der eingesetzten NPD Ordnungskräfte trotz eines Rauchverbots von Seiten der Veranstaltungsleitung heimlich zur Zigarette griffen, kontrollierte das NPD-Bundesordnermitglied Christian Fischer die korrekte Haltung sowie den Bodenabstand der gesenkten Fahnen, so RN. Nach einer symbolischen Schweigeminute setze sich der Aufmarsch wieder in Bewegung. Spätenstens jetzt verschwand die angebliche Trauerstimmung der angereisten Teilnehmern gänzlich. Christian Müller, Phillipp John sowie Patrick Wiedorn, ihres Zeichens thüringische Aktivisten der neonazistischen “Volksfront-Medien”, beendeten das von der Versammlungsleitung auferlegte Sprechchorverbot, berichtet RN weiter. Nach wenigen Minuten schlossen sich demnach – gegen den Willen der NPD Ordnungskräfte - der Großteil der restlichen Neonazis den Sprechchören an.
Um nicht den Eindruck der beabsichtigten Vermummung entstehen zu lassen, forderte der Leiter des NPD Ordnungsdienstes, Manfred Börm, Mitglieder der “Autonomen Nationalisten” laut RN dazu auf, ihre Gesichter nicht hinter den mitgeführten Transparenten zu verdecken. Daraufhin attackierte der in Duisburg wohnhafte Steffen Pohl das NPD Bundesvorstandsmitglied und stieß Börm einige Schritte zurück. Die nun von Börm herbeigerufenen NPD-Ordner lieferten sich den Angaben zufolge daraufhin ein kurzes Handgemenge mit Teilen der “Autonomen Nationalisten”, die ihrerseits Steffen Pohl Unterstützung leisteten.
“Nazis auf die Fresse”
In der durch die Auseinandersetzung aufgeheitzen Stimmung forderte Christian Müller laut RN aus Thüringen drastische Schritte. Die Parole “Nazis auf die Fresse hauen” sollte mit Hilfe des mitgeführten Megaphones angestimmt werden. Er forderte Phillipp John mehrfach, doch schlußendlich vergebens dazu auf. Nach kurzer Zeit beruhigte sich die Situation wieder und der Aufmarsch wurde fortgesetzt.
Unangekündigte Redner
Redner an diesem Tag waren Wilibert Kunkel, Christian Worch, der NPD Bundesvorsitzende Udo Voigt, Claus Cremer als NPD Landesvorsitzender von Nordrhein Westfalen, der JN Bundesvorsitzende Michael Schäfer aus Werningerode, Peter Marx sowie das Mitglied im “Kampfbund Deutscher Sozialisten”, Axel Reitz. Die beiden letztgenannten erregten mit ihrem Auftritt bei einigen der anwesenden Teilnehmern weiteren Unmut. Sowohl Marx als auch Reitz waren ursprünglich nicht als Redner vorgesehen.










NPD-Aufmarsch: Handgemenge zwischen Ordnern und “Autonomen Nationalisten”…
Die als “Trauermarsch” angekündigte Veranstaltung der NPD in Stolberg am 26. April 2008 sollte …
Pack schlägt sich – Pack verträgt sich!
Stolberg ist schon lange ein wichtiger Ort für Neonazis. Etwa 25 Jahre lang hatte dort die Wiking Jugend ihren Sitz. Das Treiben Rechten wurde in der Stadt, die ungefähr 60.000 Einwohner hat, jedoch verschwiegen. So konnten sich die Rechtsextremisten lange ungehindert betätigen. Vor einigen Jahren beteiligten sich etliche an einer ehrenamtlichen Müllsammelaktion – und wurden prompt zusammen mit anderen Bürgern vom damaligen CDU-Bürgermeister für ihre Teilnahme ausgezeichnet.
Antifaschisten befürchten, dass künftig jährlich am 4.April mit solchen Aufzügen zu rechnen sein wird. Denn der Termin soll zum Gedenktag der Szene werden. Entsprechende Internetadressen sind bereits eingerichtet – als Vorbild gilt Salem in Schweden. In dem Vorort von Stockholm wurde im Jahr 2000 ein Rechtsextremist bei einer Auseinandersetzung mit Migranten getötet. Seitdem demonstrieren dort jährlich Tausende Neonazis aus ganz Europa. (zitiert aus: “Jungle World/Nr. 17 v. 24.April 2008)
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Definition krimineller Glatzen!
Zu den phänotypischen Merkmalen zählen unter anderem:
Verlust der Zurechnungsfähigkeit (führt zu sinnlosem Gefasel)
Zuckungen und Krämpfe vornehmlich im rechten Arm (auch Spackenarm genannt) und um die Mundwinkel herum (führt zum ständigen Hochreissen des rechten Arms und grunzenden Geräuschen)
Schwerhörigkeit (führt zu gesellschaftlicher Isolation und dauerhaftem Schreien statt normalem Sprechen)
Leuchten im Dunkeln, vorallem rot (vgl. Wortherkunft “Neon”)
Starke soziale Probleme durch zwanghaft unsinnige Aussprüche (ähnlich Tourette-Syndrom)
Verlust der Kopfbehaarung
Verlust der Paarungsfähigkeit (Durch die Mutation der Gonosomen)
Die Betroffenen verlieren häufig ihren Kleidungsgeschmack
Verlust des Denkvermögens
Erhöhte Aggressionen, vorallem gegen Minderheiten
Verlust des rechten Hodens, aufgrund von zuvielen Y-Chromosomen
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