Nach NPD-Parteitag: Ex-Chef Deckert fordert Aufklärung über Kemna-Affäre
Ex-NPD-Chef Günter Deckert hat seinen im Amt bestätigten Nachfolger Udo Voigt erneut wegen der Affäre um Schatzmeister Erwin Kemna angegriffen. “Merkwürdig mutet der Fall Kemna in vielerlei Hinsicht an”, meint Deckert. Denn: “Wenn die Partei keine Forderungen an ihn hat, wie behauptet wird, warum sitzt er dann noch immer in U-Haft?”
Außerdem wirft der Ex-NPD-Chef die Frage auf, wieso “die Parteiführung NICHT fähig (oder gar willens)” sei, die “Finanzspiele von Kemna aufzuklären?” Das Ganze liege immerhin schon mehr als vier Monate zurück. Deckert behauptet ferner, er habe von dem “Schulden-Parteivorstand” unter Mußgnug die NPD mit 2,5 Millionen Euro Schulden übernommen. Damals sei auch Voigt bereits in der Parteispitze gewesen, so Deckert. “Voigt, ehemaliger selbständiger Kaufmann (Reinigungsbetrieb) kann doch sicherlich auch Bilanzen lesen; Zeit hat er genug!” Im Folgenden schrebt Deckert noch, Voigt sei angeblich vor seinem Amtsantritt 1996 “mit einem Betrieb pleite gegangen”, “was ihm 600.000 DM Schulden eingebracht haben soll…”
In der Tat hat die völkische Partei viel angekündigt, was die Aufklärung der Finanzaffäre angeht – viel herausgekommen ist allerdings noch nicht. Erinnert an den “brutalstmöglichen Aufklärer.









Eine gute Nachricht: Die Stadt Bamberg will die Mieteinnahmen für die Benutzung des Hegelsaales durch die Neonazis in voller Höhe der israelischen Kultusgemeinde der Stadt zur Verfügung stellen.
Woher stammen die Deckert-Zitate?
Aus einer Erklärung, die Deckert per Mail verbreitet hat.
PG
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