Sachsen: Schwerverletzter bei Aufmarsch von Rechtsextremisten
Etwa 300 Rechtsextreme haben sich laut Leipziger Volkszeitung am 21. Juni 2008 in Dresden über ein Versammlungsverbot hinweggesetzt und spontan an mehreren Plätzen demonstriert. Ein 20-Jähriger aus Zwickau hat einen Ordnungshüter der Stadt schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher den Angaben zufolge. Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Es wurden 513 Platzverweise erteilt. Einige Teilnehmer der Spontankundgebung erhielten sie mehrfach. Die Polizei bezeichnete ihr Eingreifen als konsequent, da es keine größeren Auseinandersetzungen gegeben hat.Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hatte zuvor ein Sommerfest der NPD-Nachwuchsorganisation in Dresden-Pappritz verboten. Im benachbarten Stadtteil Bühlau versammelten sich zunächst 300 Rechtsextreme am Ullersdorfer Platz zu einer Spontankundgebung. Polizei und Versammlungsbehörde untersagten die Versammlung. Die Rechtsextremen zogen daraufhin in Richtung Innenstadt. Rund 300 Menschen nahmen eine Kundgebung am Schlesischen Platz teil. “Sie halten sich an keine Auflagen”, sagte ein Polizeisprecher danach.
Mitarbeiter des Ordnungsamt schwer verletzt
Die Gruppe wollte schließlich in ein Stadtviertel der linken Szene marschieren. Die Polizei sperrte ihnen jedoch den Weg ab. Dann sei die Stimmung im rechten Spektrum in Frust und Aggressivität umgeschlagen, hieß es im Polizeibericht. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurde dabei schwer verletzt. Über seine Verletzungen hat die Polizei keine Informationen.
Am Nachmittag war eine Gruppe mit etwa 150 Rechtsextremen schließlich in die Innenstadt, auf den Schlossplatz, vorgedrungen. Ihre Personalien wurden aufgenommen, Platzverweise erneut erteilt. Immer wieder hätten die Rechtsextremen ihre Versammlung aufgelöst und sich verstreut, seien aber an anderer Stelle wieder zusammengekommen. “Da kann man nichts machen”, sagte ein Polizeisprecher.
Pastörs und Gansel offenbar dabei
Auf der Neonazi-Seite Altermedia hieß es dazu: “In den zum Teil unübersichtlichen Szenarien befinden sich auch Dresdener sowie Schweriner Landtagsabgeordnete. Der Schweriner Fraktionschef Udo Pastörs ist mit weiteren 50 Nationalisten in einer Auseinandersetzung mit der Polizei verwickelt. Ebenso der Dresdener Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel. Die Polizei reagiert mit Reizgas-Attacken und Knüppeleinsätzen.”
Die Sächsische Zeitung bilanziert: “Die Rechtsextremisten treten immer aggressiver auf. Das ist die Botschaft des Wochenendes.”









“Sie halten sich an keine Auflagen”, sagte ein Polizeisprecher danach.
Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurde dabei schwer verletzt.
Ihre Personalien wurden aufgenommen, Platzverweise erneut erteilt. Immer wieder hätten die Rechtsextremen ihre Versammlung aufgelöst und sich verstreut, seien aber an anderer Stelle wieder zusammengekommen. “Da kann man nichts machen”, sagte ein Polizeisprecher.
Da kann man nichts machen??? Das ich nicht Lache!!! Es gab eine schwere Körperverletzung also brettert man allen, deren Personalien man habhaft ist nen Landfriedensbruch rein. Und wenn es schon mehrere Platzverweise gab, dann gibt es da ja noch die vorbeugende in Ingewahrsamnahme.
Wenn die Polizei Nazis so behandeln würde, wie sie es mit Linken zu tun pflegt… aber naja. Wir leben halt im RECHTsstaat.
Da muss ich dir leider Recht geben.
Die Polizei zieht gerade bei gewaltbereiten Nazis selten alle Register..
Dass die sogar den selben Leuten mehrfach Platzverweise erteilen, da lachen sich die Nazis doch ins Fäustchen!
Die können der Polizei quasi frei auf der Nase herumtanzen!
Manchmal glaube ich, die Polizei hat – gerade vor aggressiv auftretenden Rechten – Angst.
Kommentieren Sie den Beitrag!
Twitter
Suche
Werbung
Regional
International
Kommentare
Werbung
Themen
Klicken Sie hier!
Bücher
Views (seit 18.09.09)
Archiv