Magdeburg: Rechtsextreme Studenten organisieren sich
03. Juli 2008 09:56
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Das zweite Jahr in Folge ist die rechtsextremistische Liste “Studentische Interesse” laut einem Bericht des Bündnis gegen Rechts Magdeburg bei den Gremienwahlen der örtlichen Uni angetreten. Erneut blieb die Gruppe erfolglos. Sie war den Angaben zufolge 2007 vom JN-Bundesschulungsleiter Matthias Gärtner gegründet worden.
Hier ein Bericht über die Aktivitäten der Rechtsextremisten an der Uni Magdeburg.
Siehe auch: Razzia in JN-Geschäftsstelle in Bernburg, Schäfer folgt Rochow









Also bis jetzt kann man festhalten, dass bei den Rechtsextremen, ihre einmal ausgerufene “Intellektualisierung” bisher ausgeblieben ist. Noch lohnt es sich kaum für sie an den Universitäten offensiv in Erscheinung zu treten. Die wenigen braunen Köpfe die dazu fähig wären sitzen in Landtagen und demonstrieren dort welch Geistes Kind sie sind. Und bevor die Rechtsextremen überhaupt systematisch Gedankengut in die Universitäten hineintragen können, müssen sie erst einmal welches heraustragen – Uni ist eben ein Bildungsraum, dessen Wissen weitergeben werden soll. Doch mittlerweile organisieren die JN und NPD ihre eigene Bildungsarbeit – und was dabei herauskommt, kann man im heutigen Beitrag eines durchgeknallten “Andreas” lesen.
Und da wären wir beim Bundesschulungsleiter der JN, Matthias Gärtner. Ich zitiere aus einem Gespräch,welches er mit “Zeit Online” 03/2008 führte:”…Auf die Frage, welche Parallelen es denn zwischen “Nationalsozialismus” und “nationalem Sozialismus” gebe, weicht Gärtner aus. Da sei er jetzt gerade nicht auf dem neuesten Stand-….”
Gärtner sagt weiter: “wer schwarz ist,kann niemals Deutscher sein. “Auch nicht, wenn er hier geboren und aufgewachsen ist, niemals – sagen wir mal- beim Kleingartenverein mitmacht und Goethe zitieren kann….”
Übrigens tritt Gärtner regelmässig neben gewaltbereiten Neonazis, wie zuletzt beim Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg und als Veranstalter und Organisator rechtsextremer Schulungsveranstaltungen bundesweit auf.
Nachtrag zu “durchgeknallter Andreas”- sein Pamphlet – welches Patrick Gensing aus Dokumentationsgründen nicht gelöscht hat – bezieht sich auf das Thema v. 27.1.08 -”62 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz…”
[...] Das zweite Jahr in Folge ist die rechtsextremistische Liste “Studentische Interesse” laut einem Bericht des Bündnis gegen Rechts Magdeburg bei den Gremienwahlen der örtlichen Uni angetreten. Erneut blieb die Gruppe erfolglos. Sie war den Angaben zufolge 2007 vom JN-Bundesschulungsleiter Matthias Gärtner gegründet worden. weiter… [...]
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