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	<title>Kommentare zu: Hetze gegen Schwule &#8211; Anzeige gegen &#8220;al Salam&#8221;</title>
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	<description>Eine Dokumentation über die NPD und menschenfeindliche Einstellungen</description>
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		<title>Von: Charly</title>
		<link>http://npd-blog.info/2008/08/23/hetze-gegen-schwule-anzeige-gegen-al-salam/comment-page-1/#comment-4397</link>
		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 14:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>Die Veranstalterinnen des Drag-Festivals, ebenso wie die des &quot;SO36&quot;, betonen immer wieder, dass es sich nicht um ein &quot;migrantisches Problem&quot; handele, dass Schwule und Lesben auch von &quot;bierseligen Deutschen&quot; oder &quot;deutschen Fussballfans&quot; beschimpft und bedroht würden. Es wurde sogar eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Berichterstattung der &quot;taz&quot; kritisiert wurde, die völlig korrekt geschrieben hatte: &quot;Auf dem Festival verbreitet sich die Nachricht, dass ein paar Türken in der Nacht zum Sonntag einige Drag-Kings brutal zusammengeschlagen hätten. &quot;Die Veranstalter dazu: &quot;Die Hinweise auf die Täter waren allerdings von den Veranstaltern selbst gekommen, die von dem Aufkleber der Grauen Wölfe berichtet hatten. Weiter in der Stellungnahme:&quot;Der Hinweis, dass es sich bei den Tätern um Mitglieder der Grauen Wölfe gehandelt haben mag (Aufkleber am Auto), verweist auf eine organisierte, rechte Gruppierung und eben nicht auf &quot; die Türken in Kreuzberg&quot; Das ist ein Unterschied. &quot;Wenn, so laviert man herum, es also doch Türken waren, dann Faschisten und nicht &quot;die Türken&quot;. Von einem generalisierenden &quot;die Türken in Kreuzberg&quot; war in den taz-Artikel aber gar nicht die Rede gewesen.
Dabei ist es doch wohl selbstverständlich, dass Homophobie kein Problem &quot;der Türken&quot; und schon gar kein ausschliesslich &quot;migrantisches Problem&quot; ist. Es geht sowieso  wohl kaum um Migranten, also Zugezogene, denn die meisten Jugendlichen, die auf der Strasse schwulenfeindliche Sprüche klopfen, dürften hierzulande geboren und aufgewachsen sein.
Im Hamburger schwul geprägten Multikulti-Viertel St. Georg,sind die Nachbarn überwiegend Türken und Araber.
Dort wurde ein schwules Pärchen von einer Gruppe Männer bedrängt, weil sie in Sichtweite der Moschee Händchen gehalten hatten. &quot;Ihr beleidigt den Islam&quot; wurde ihnen unter anderem entgegengebrüllt. Der grüne schwule Politiker Farid Müller beklagt seit längerem eine wachsende Zahl von Übergriffen in St. Georg. (Jungle World Nr. 26 v. 26.6.2008)
Die Aussage über den Zusammenhang zwischen Religiosität und Homophobie lässt sich sicherlich für alle grossen Religionen treffen - siehe jüngster Fall aus dem Bistum Limburg, wo der dortige Bischof einen Dekan seines Amtes enthoben hat, weil er ein Homosexuellenpaar gesegnet hat.
Doch vor allem der Islam gewinnt derzeit an Popularität, radikalisiert sich und baut seinen Einfluss auch in den Communitys der Diaspora aus, was durchaus erklären könnte, dass Schwulenfeindlichkeit dort virulenter wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstalterinnen des Drag-Festivals, ebenso wie die des &#8220;SO36&#8243;, betonen immer wieder, dass es sich nicht um ein &#8220;migrantisches Problem&#8221; handele, dass Schwule und Lesben auch von &#8220;bierseligen Deutschen&#8221; oder &#8220;deutschen Fussballfans&#8221; beschimpft und bedroht würden. Es wurde sogar eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Berichterstattung der &#8220;taz&#8221; kritisiert wurde, die völlig korrekt geschrieben hatte: &#8220;Auf dem Festival verbreitet sich die Nachricht, dass ein paar Türken in der Nacht zum Sonntag einige Drag-Kings brutal zusammengeschlagen hätten. &#8220;Die Veranstalter dazu: &#8220;Die Hinweise auf die Täter waren allerdings von den Veranstaltern selbst gekommen, die von dem Aufkleber der Grauen Wölfe berichtet hatten. Weiter in der Stellungnahme:&#8221;Der Hinweis, dass es sich bei den Tätern um Mitglieder der Grauen Wölfe gehandelt haben mag (Aufkleber am Auto), verweist auf eine organisierte, rechte Gruppierung und eben nicht auf &#8221; die Türken in Kreuzberg&#8221; Das ist ein Unterschied. &#8220;Wenn, so laviert man herum, es also doch Türken waren, dann Faschisten und nicht &#8220;die Türken&#8221;. Von einem generalisierenden &#8220;die Türken in Kreuzberg&#8221; war in den taz-Artikel aber gar nicht die Rede gewesen.<br />
Dabei ist es doch wohl selbstverständlich, dass Homophobie kein Problem &#8220;der Türken&#8221; und schon gar kein ausschliesslich &#8220;migrantisches Problem&#8221; ist. Es geht sowieso  wohl kaum um Migranten, also Zugezogene, denn die meisten Jugendlichen, die auf der Strasse schwulenfeindliche Sprüche klopfen, dürften hierzulande geboren und aufgewachsen sein.<br />
Im Hamburger schwul geprägten Multikulti-Viertel St. Georg,sind die Nachbarn überwiegend Türken und Araber.<br />
Dort wurde ein schwules Pärchen von einer Gruppe Männer bedrängt, weil sie in Sichtweite der Moschee Händchen gehalten hatten. &#8220;Ihr beleidigt den Islam&#8221; wurde ihnen unter anderem entgegengebrüllt. Der grüne schwule Politiker Farid Müller beklagt seit längerem eine wachsende Zahl von Übergriffen in St. Georg. (Jungle World Nr. 26 v. 26.6.2008)<br />
Die Aussage über den Zusammenhang zwischen Religiosität und Homophobie lässt sich sicherlich für alle grossen Religionen treffen &#8211; siehe jüngster Fall aus dem Bistum Limburg, wo der dortige Bischof einen Dekan seines Amtes enthoben hat, weil er ein Homosexuellenpaar gesegnet hat.<br />
Doch vor allem der Islam gewinnt derzeit an Popularität, radikalisiert sich und baut seinen Einfluss auch in den Communitys der Diaspora aus, was durchaus erklären könnte, dass Schwulenfeindlichkeit dort virulenter wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: P.G.</title>
		<link>http://npd-blog.info/2008/08/23/hetze-gegen-schwule-anzeige-gegen-al-salam/comment-page-1/#comment-4398</link>
		<dc:creator>P.G.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 05:39:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=2073#comment-4398</guid>
		<description>Folgende Zuschrift erreichte mich, die auch für andere Leser interessant sein dürfte. Ich habe den Text an einer Stelle daraufhin etwas genauer formuliert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin gerade auf Ihren Eintrag über den homophoben Artikel im Berliner
Anzeigenblatt al-Salam gestossen. Dazu würde ich gerne einen Punkt
anmerken: Die Zeitschrift ist keineswegs islamistisch, wie dies in
einigen Berichten behauptet wurde und wie es auch in Ihrem Blog-Eintrag
durch den Hinweis auf inhaltliche Gemeinsamkeiten von Rechtsextremisten
und Islamisten anklingt. Als kostenloses Anzeigenblatt finanziert sich
al-Salam über Werbekunden und hat schon aus diesem Grund keine
eindeutige inhaltliche Linie. In der April-Ausgabe der Zeitschrift
fanden sich zum Beispiel außer dem Artikel über Homosexualität auch ein
Beitrag von Jamal Karsli über die Situation im Nahen Osten und ein
Interview mit Farouq Qaddoumi. Auch die abgedruckten Anzeigen deuten
nicht darauf hin, dass es sich bei den Lesern vornehmlich um Islamisten
handelt - beworben werden Wasserpfeifencafes, Kleidungsläden und
arabische Konzerte, aber auch Kampagnen von Amr Khaled und Islamic Relief.

Interessant - und erschreckend - ist der Text über Homosexualität daher
gerade, weil er nicht an islamistische Leser addressiert ist, sondern an
ein allgemeines Publikum. Die Tatsache, dass die Redaktion den Artikel
bedenkenlos abgedruckt hat, steht gerade für die
&quot;Selbstverständlichkeit&quot; der darin enthaltenen Aussage. Ich bezweifle
sehr, dass die Redaktion mit dem Artikel eine Kampagne gegen Schwule
initiieren wollte, wie beispielsweise in einem Bericht auf Hagalil
behauptet wurde. Im Gegenteil: Die Aussage des Artikels war für die
Macher der Zeitschrift so banal, dass es gar keinen Grund gab, sich
weitere Gedanken darüber zu machen, warum und ob man ihn abdruckt. Das
macht die Sache natürlich nicht besser, ist aber wichtig, wenn es darum
geht, wie solche Einstellungen einzuordnen sind und wie man mit ihnen
umgeht. Homophobe Ressentiments beschränken sich auch unter Muslimen -
genausowenig wie in der Mehrheitsgesellschaft - nicht nur auf die
politischen und religiösen Ränder.

In diesem Zusammenhang vielleicht noch ein Punkt: So erschreckend solche
Texte auch sind, so erfreulich ist es, dass in den letzten Jahren
mehrere Initiativen von Muslimen und Migranten entstanden sind, die
diese Problematik ansprechen und die für eine Vereinbarkeit von Islam
und Homosexualität werben. Man kann Vereine wie Türkiyemspor in Berlin
oder den Türkischen Bund Berlin-Brandenburg gar nicht genug dafür loben,
dass sie dieses Thema offensiv angehen - und sich damit bei vielen nicht
unbedingt beliebt machen.

Soviel,
schöne Grüße
Götz N.

P.S.: Vielleicht interessiert Sie dieser kurze Text, den wir von ufuq.de
zu diesem Thema geschrieben haben:
http://ufuq.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=191&amp;Itemid=42.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Zuschrift erreichte mich, die auch für andere Leser interessant sein dürfte. Ich habe den Text an einer Stelle daraufhin etwas genauer formuliert.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich bin gerade auf Ihren Eintrag über den homophoben Artikel im Berliner<br />
Anzeigenblatt al-Salam gestossen. Dazu würde ich gerne einen Punkt<br />
anmerken: Die Zeitschrift ist keineswegs islamistisch, wie dies in<br />
einigen Berichten behauptet wurde und wie es auch in Ihrem Blog-Eintrag<br />
durch den Hinweis auf inhaltliche Gemeinsamkeiten von Rechtsextremisten<br />
und Islamisten anklingt. Als kostenloses Anzeigenblatt finanziert sich<br />
al-Salam über Werbekunden und hat schon aus diesem Grund keine<br />
eindeutige inhaltliche Linie. In der April-Ausgabe der Zeitschrift<br />
fanden sich zum Beispiel außer dem Artikel über Homosexualität auch ein<br />
Beitrag von Jamal Karsli über die Situation im Nahen Osten und ein<br />
Interview mit Farouq Qaddoumi. Auch die abgedruckten Anzeigen deuten<br />
nicht darauf hin, dass es sich bei den Lesern vornehmlich um Islamisten<br />
handelt &#8211; beworben werden Wasserpfeifencafes, Kleidungsläden und<br />
arabische Konzerte, aber auch Kampagnen von Amr Khaled und Islamic Relief.</p>
<p>Interessant &#8211; und erschreckend &#8211; ist der Text über Homosexualität daher<br />
gerade, weil er nicht an islamistische Leser addressiert ist, sondern an<br />
ein allgemeines Publikum. Die Tatsache, dass die Redaktion den Artikel<br />
bedenkenlos abgedruckt hat, steht gerade für die<br />
&#8220;Selbstverständlichkeit&#8221; der darin enthaltenen Aussage. Ich bezweifle<br />
sehr, dass die Redaktion mit dem Artikel eine Kampagne gegen Schwule<br />
initiieren wollte, wie beispielsweise in einem Bericht auf Hagalil<br />
behauptet wurde. Im Gegenteil: Die Aussage des Artikels war für die<br />
Macher der Zeitschrift so banal, dass es gar keinen Grund gab, sich<br />
weitere Gedanken darüber zu machen, warum und ob man ihn abdruckt. Das<br />
macht die Sache natürlich nicht besser, ist aber wichtig, wenn es darum<br />
geht, wie solche Einstellungen einzuordnen sind und wie man mit ihnen<br />
umgeht. Homophobe Ressentiments beschränken sich auch unter Muslimen -<br />
genausowenig wie in der Mehrheitsgesellschaft &#8211; nicht nur auf die<br />
politischen und religiösen Ränder.</p>
<p>In diesem Zusammenhang vielleicht noch ein Punkt: So erschreckend solche<br />
Texte auch sind, so erfreulich ist es, dass in den letzten Jahren<br />
mehrere Initiativen von Muslimen und Migranten entstanden sind, die<br />
diese Problematik ansprechen und die für eine Vereinbarkeit von Islam<br />
und Homosexualität werben. Man kann Vereine wie Türkiyemspor in Berlin<br />
oder den Türkischen Bund Berlin-Brandenburg gar nicht genug dafür loben,<br />
dass sie dieses Thema offensiv angehen &#8211; und sich damit bei vielen nicht<br />
unbedingt beliebt machen.</p>
<p>Soviel,<br />
schöne Grüße<br />
Götz N.</p>
<p>P.S.: Vielleicht interessiert Sie dieser kurze Text, den wir von ufuq.de<br />
zu diesem Thema geschrieben haben:<br />
<a href="http://ufuq.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=191&amp;Itemid=42." rel="nofollow">http://ufuq.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=191&amp;Itemid=42.</a></p>
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		<title>Von: Charly</title>
		<link>http://npd-blog.info/2008/08/23/hetze-gegen-schwule-anzeige-gegen-al-salam/comment-page-1/#comment-4399</link>
		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 18:21:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=2073#comment-4399</guid>
		<description>Homosexuellenfeindlichkeit ist keine Bagatelle. Immer wieder werden Homosexuelle Ziel von Anfeindungen und Pöbeleien - oft wird auch Gewalt angewendet.
Migrantenkinder lehnen Homosexualität stärker ab als  Personen ohne Migrationshintergrund - das ergab eine Studie der Uni Kiel. Aber: Je besser die Jugendlichen integriert sind, desto weniger neigen sie zur Homophobie.
&quot;Wenn zwei homosexuelle Männer sich auf der Strasse küssen, dann finde ich das abstossend.&quot; Diesem Satz stimmten mehr als die Hälfte der 1000 Jugendlichen  zu, die von der Uni Kiel zu ihrer Einstellung gegenüber Homosexualität befragt wurden.
So in der Studie weiter: &quot;Wir müssen davon ausgehen, dass gelebte oder erlebte Religiosität den Unterschied macht&quot;. Gefragt wurde z.B. , wie religiös sich die Befragten selbst einschätzten. Die Studie habe gezeigt: &quot;Je mehr jemand sagt, &quot;ich orientiere mich an der Religion&quot;, desto stärker neigt diese Person zu Homosexuellenfeindlichkeit.
Man dürfe deshalb jedoch nicht gleich alle konservativen Muslime für homophob halten, warnt Eren Üsal. Sie ist Sprecherin der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Die Ergebnisse seien zwar erschreckend - umso nötiger sei es aber, türkische Migranten in kleinen Schritten zum kritischen Überdenken ihrer Verhaltensmuster zu bringen.
Obwohl der Islam das Ausleben von homosexuellen Neigungen ablehnt und als Form der Unzucht verurteilt und schwerste Strafen verhängt -nach Schätzungen von der queeren internationalen islamischen Organisation Al-Fatiha sind seit der Revolution von 1979 im Iran über 4000 Schwule hingerichtet -  gibt es Berichte- die man schon als Kuriosum bezeichnen kann - nach denen von &quot;ungewöhnlichen Zuneigungen&quot; der Soldaten der Nordallianz während des Vormarsches nach Kandahar gesprochen wird. &quot;Die schlafen zusammen im Schlafsack und singen sich Gedichte ins Ohr&quot; erzählt der Münchener Fotograf Thomas Dworzak ungläubig seine Erlebnisse von der afghanischen Front.
Ähnliches berichtete Philip Smucker im &quot;Sydney Morning Herald&quot; v. 22.6.2002.
Über den ehemaligen Taliban-Befehlshaber
Malim Jan schreibt er:
&quot;Er gibt zu, dass er zwei Frauen und &quot;mehrere Boyfriends&quot; habe, und hat nun Gefallen an den Royal Marines gefunden, die sein Camp besuchten. &quot;Sehr gutaussehende Jungs, viel glatter rasiert und hübscher als die amerikanischen Spezialkräfte sagte er , während seine eigenen Kämpfer-die er als &quot;schöne junge Knaben&quot; bezeichnete - zu ihm emporlächeln. Die &quot; ungewöhnlichen Zuneigungen&quot; der afghanischen Männer - so Major Rich Stephens - sei eine komplette Überraschung für seine Jungs gewesen. Er spielte es zu einem &quot;möglichen Missverständnis&quot; herunter, aber Commander Jan, meinte, dass Homosexualität &quot;eine Tradition hier in diesen Bergen &quot; sei.
Ist doch Irre, wenn man bedenkt, dass auch in Afghanistan  Homosexualität mit dem Tode bestraft wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Homosexuellenfeindlichkeit ist keine Bagatelle. Immer wieder werden Homosexuelle Ziel von Anfeindungen und Pöbeleien &#8211; oft wird auch Gewalt angewendet.<br />
Migrantenkinder lehnen Homosexualität stärker ab als  Personen ohne Migrationshintergrund &#8211; das ergab eine Studie der Uni Kiel. Aber: Je besser die Jugendlichen integriert sind, desto weniger neigen sie zur Homophobie.<br />
&#8220;Wenn zwei homosexuelle Männer sich auf der Strasse küssen, dann finde ich das abstossend.&#8221; Diesem Satz stimmten mehr als die Hälfte der 1000 Jugendlichen  zu, die von der Uni Kiel zu ihrer Einstellung gegenüber Homosexualität befragt wurden.<br />
So in der Studie weiter: &#8220;Wir müssen davon ausgehen, dass gelebte oder erlebte Religiosität den Unterschied macht&#8221;. Gefragt wurde z.B. , wie religiös sich die Befragten selbst einschätzten. Die Studie habe gezeigt: &#8220;Je mehr jemand sagt, &#8220;ich orientiere mich an der Religion&#8221;, desto stärker neigt diese Person zu Homosexuellenfeindlichkeit.<br />
Man dürfe deshalb jedoch nicht gleich alle konservativen Muslime für homophob halten, warnt Eren Üsal. Sie ist Sprecherin der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Die Ergebnisse seien zwar erschreckend &#8211; umso nötiger sei es aber, türkische Migranten in kleinen Schritten zum kritischen Überdenken ihrer Verhaltensmuster zu bringen.<br />
Obwohl der Islam das Ausleben von homosexuellen Neigungen ablehnt und als Form der Unzucht verurteilt und schwerste Strafen verhängt -nach Schätzungen von der queeren internationalen islamischen Organisation Al-Fatiha sind seit der Revolution von 1979 im Iran über 4000 Schwule hingerichtet &#8211;  gibt es Berichte- die man schon als Kuriosum bezeichnen kann &#8211; nach denen von &#8220;ungewöhnlichen Zuneigungen&#8221; der Soldaten der Nordallianz während des Vormarsches nach Kandahar gesprochen wird. &#8220;Die schlafen zusammen im Schlafsack und singen sich Gedichte ins Ohr&#8221; erzählt der Münchener Fotograf Thomas Dworzak ungläubig seine Erlebnisse von der afghanischen Front.<br />
Ähnliches berichtete Philip Smucker im &#8220;Sydney Morning Herald&#8221; v. 22.6.2002.<br />
Über den ehemaligen Taliban-Befehlshaber<br />
Malim Jan schreibt er:<br />
&#8220;Er gibt zu, dass er zwei Frauen und &#8220;mehrere Boyfriends&#8221; habe, und hat nun Gefallen an den Royal Marines gefunden, die sein Camp besuchten. &#8220;Sehr gutaussehende Jungs, viel glatter rasiert und hübscher als die amerikanischen Spezialkräfte sagte er , während seine eigenen Kämpfer-die er als &#8220;schöne junge Knaben&#8221; bezeichnete &#8211; zu ihm emporlächeln. Die &#8221; ungewöhnlichen Zuneigungen&#8221; der afghanischen Männer &#8211; so Major Rich Stephens &#8211; sei eine komplette Überraschung für seine Jungs gewesen. Er spielte es zu einem &#8220;möglichen Missverständnis&#8221; herunter, aber Commander Jan, meinte, dass Homosexualität &#8220;eine Tradition hier in diesen Bergen &#8221; sei.<br />
Ist doch Irre, wenn man bedenkt, dass auch in Afghanistan  Homosexualität mit dem Tode bestraft wird.</p>
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