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“Thor Steinar” von arabischem Großinvestor übernommen?

18. März 2009 21:56 991 views Kein Kommentar

Bei den Neonazis könnte es bald zu Kleider- statt Bücherverbrennungen kommen. Der Störungsmelder berichtet, der neue Besitzer der Firma Mediatex sei der arabische Großinvestor Faysal al Zarooni, der mit der “Faysal al Zarooni Group of Companies” in Dubai vorwiegend Immobiliengeschäfte betreibt und Beratungsdienstleistungen anbietet. Seit November 2008 sei Zarooni bereits Eigentümer und beschäftig seinen Berater und Wirtschaftsprüfer aus der Zarooni Group, Mohammed M. Aweidah, nun auch als Geschäftsführer der Mediatex. Ein Sprecher des Amtsgerichts Potsdam bestätigte die Echtheit eines entsprechenden Handelsregisterauszuges und den Einstieg des Investors aus Dubai in das kleine Unternehmen mit Sitz im Brandenburgischen Königs-Wusterhausen. Mediatex selbst war zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Mediatex ist Produzent der Marke “Thor Steinar”. Zuletzt musste Mediatex mehrere Geschäfte schließen, wegen Protesten und da Mietverträge gekündigt worden waren. Der Eigentümer- und Personalwechsel könnte auf das Unternehmen große Auswirkungen haben, meint der Störungsmelder. Ob damit ein Imagewechsel einhergehe, sei allerdings fraglich. Die stärkste Käufergruppe der Marke diskutiert bereits in den einschlägigen rechtsextremen Foren über die Übernahme. Dem bisherigen Geschäftsführer Uwe Meusel wird dort – nicht zum ersten Mal – vorgeworfen, er habe sich an der rechtsextremen Käufergruppe bereichert und sie verraten. Viele Forenteilnehmer rufen zum Boykott der Marke auf.

Siehe auch: “Tromsø” ade, Berlin demonstriert gegen “Thor Steinar”-Laden, Berlin: Protest gegen neuen “Thor Steinar”-Laden, “Hardcore” als Neonazi-Marke rechtlich geschützt, Neuer “Thor Steinar”-Laden in Dessau, Thor Steinar bei der Berliner Polizei, “Thor Steinar”-Laden in Magdeburg muss schließen, Thor Steinar – “Hausbesuche” mit G36 sorgen für neuen Ärger, Hamburg: “Thor Steinar” auf dem Weg zur etablierten Marke?, Hamburg: Eröffnung von Thor-Steinar-Laden zwischenzeitlich gestoppt, Spekulationen über Neubau des Thor-Steinar-Modemachers, Norwegen geht gehen Quisling-Fans vor, Berlin: Neuer Thor-Steinar-Laden lockt Neonazis nach Mitte.

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  • Olaf said:

    lol, das ist fast so schön wie vor einigen Jahren, als bekannt wurde, dass die Deutsche Stimme in Tschechien oder Polen gedruckt wurde. Ich frage mich allerdings trotzdem, was man mit der Marke vorhat. Ins Porfolio passt sie kaum

  • joerg said:

    Naja, mal überlegen, was hatten denn die Araber und die Nazis gleich nochmal gemeinsam …?

  • chad t. prisma said:

    vielleicht ist es eine allianz von wüste hausenden königen mit jüdisch-bolschewistischen kapitalisten, deren hintermänner als tempelfrauen im vatikan ufos unter der antarktis versteuern, um so dem völkisch-antiimperialistisch neoliberalen nihilisten die globalisierte neue weltordnung nach der finanzkrise vor dem klimakatastrophalen gutmenschenumschwung zum jahr 2012 leichter verdaulich zu machen? dann könnte das immobilienreiche brandenburg am neuen markt mit seinen überwiegend nährstoffarmen bodengesellschaften und sechs dvu-sitzen mit dem 2008er-streich gleich zwei fliegen eingeklapst haben: waren nicht brandenburgtag und sitz der übernommenen firma sowohl als auch in königs-wusterhausen?

  • Bogo said:

    Ups, ob die Araber wissen mit was sie es da zu tun haben?
    Wahrscheinlich werden sie wie die Vermieter, später auf arglistige Täuschung plädieren müssen um da wieder raus zu kommen.
    Eigentlich kein so gutes Geschäft, denn wenn die Rechtsextremisten die Klamotten dann nicht mehr tragen wollen, bleiben nur noch islamische Rechtsextremisten, die für solche Klamotten in Frage kommen.

  • Dgl said:

    Der ” “Tromsø” ade ” Link ist fehlerhaft ;)

  • WW said:

    Ich leite daraus ab, dass sich die Klamotten heute so gut verkaufen, dass sie aus rein kommerzieller Sicht interessant sind. Das zeigt wiederum, welch erheblicher Markt für rechtsextreme Gesinnungsgüter existiert. Die arabische Mentalität ist bis heute davon geprägt, ein guter Geschäftsmann / Händler sein zu wollen. Für die Ideologie dahinter dürfte man sich weniger interessieren, falls man dort die Marke überhaupt richtig einschätzt.

    Für die Nazis allerdings, welche sich so gerne antikapitalistisch geben, müssten solche Geschäftemacher wie Meusel doch geradezu “jüdisch” sein :-)

    Meusel hingegen ist ein schlauer Geschäftsmann. Er hat den Markt in der rechten Szene erkannt und aufgerollt. Thor Steinar ist heute DIE Nazi-Marke und verbreiteter als alle anderen. Mit seinen Ladengeschäften an provokanten Orten erzeugt er außerdem konstant Öffentlichkeit, die ihrer Werbewirkung in der rechtsextremen Szene gut tun dürfte. Und schließlich kassiert er von entsetzten Vermietern hohe Abfindungen, wenn er wieder gekündigt hinausgeworfen wird. Besser kann man sich kaum an der Szene bereichern und der Ideologie. Aus seiner Sicht hat er jedenfalls bis jetzt alles richtig gemacht.
    Das wird den normalen Prügel-Nazi jedoch auch zukünftig nicht davon abhalten, wegen der ganzen rechtsextremen und Wehrmachtssymbolik auf den teuren (!) Klamotten diese trotzdem zu kaufen. Schließlich unterliegt man in der Szene offenbar dem psychischen Zwang, seine Gesinnung immer plakativ nach außen tragen zu müssen.

  • “Thor Steinar” von arabischem Großinvestor übernommen? « dokumentationsarchiv said:

    [...] leave a comment » via NPD-BLOG.INFO » “Thor Steinar” von arabischem Großinvestor übernommen?. [...]

  • Punkrock! » Blog Archive » Thor Steinar gehört jetzt Araber said:

    [...] NPD-BLOG.INFO: “Thor Steinar” von arabischem Großinvestor übernommen? [...]

  • März 2009 « Infothek-Dessau.de said:

    [...] Bei den Neonazis könnte es bald zu Kleider- statt Bücherverbrennungen kommen. Der Störungsmelder berichtet, der neue Besitzer der Firma Mediatex sei der arabische Großinvestor Faysal al Zarooni, der mit der “Faysal al Zarooni Group of Companies” in Dubai vorwiegend Immobiliengeschäfte betreibt und Beratungsdienstleistungen anbietet. Seit November 2008 sei Zarooni bereits Eigentümer und beschäftig seinen Berater und Wirtschaftsprüfer aus der Zarooni Group, Mohammed M. Aweidah, nun auch als Geschäftsführer der Mediatex. Ein Sprecher des Amtsgerichts Potsdam bestätigte die Echtheit eines entsprechenden Handelsregisterauszuges und den Einstieg des Investors aus Dubai in das kleine Unternehmen mit Sitz im Brandenburgischen Königs-Wusterhausen. Mediatex selbst war zu einer Stellungnahme nicht bereit. weiter… [...]

  • kevin said:

    wenn sie Thor Steinar auf kaufen werden ,werden eben neue rechts marken entstehen
    es nimmt kein ende…..

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