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“Deutschlandpakt” von NPD und DVU: Absprachen und Realität

26. März 2009 12:07 42 views Kein Kommentar

In den vergangenen Jahren hat die NPD die DVU als einflussreichste rechtsextreme Partei abgelöst. Seit 2005 sind NPD und DVU durch den sogenannten “Deutschlandpakt” verbunden. Dieser beinhaltet Absprachen, welche Partei wo kanidiert, um so Konkurrenz und doppelte Wahlkampfkosten auszuschließen. Ähnliche Absprachen gab es auch schon in früheren Jahren. Wie weit allerdings das Kräfteverhältnis zu Gunsten der NPD verschoben wurde, zeigt folgende Übersicht. Allerdings scheint die DVU nach dem Wechsel an der Parteispitze zuletzt wieder etwas aktiver zu werden, der neue Vorsitzende Matthias Faust strebt offenbar eine Modernisierung der Partei an.

deutschlandpakt.jpg

Quelle: Verfassungsschutz Brandenburg, Klicken für Großansicht 

Siehe auch: Verfassungsschutzbericht 2008: Rechtsextreme Bewegung radikalisiert sich, NPD-Funktionär Molau wird DVU-BundespressesprecherMolau und Faust wollen eine “moderne nationale Partei” bilden, NPD und Konsorten streben “Die Rechte” an – Name allerdings bereits vergeben, Thüringen: DVU zieht angeblich zurück, “Sozial geht nur national”? NPD und DVU im Westen ohne Chance, NPD-Chef will “Deutschland-Pakt” nachverhandeln, Thüringen: Machtkampf bei der NPD, Thüringen: Hände aus den Taschen, Kippen aus, “Deutschlandpakt”: Molau stellt Bündnis in Frage – und erwägt Kandidatur

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  • Raphael Einetter said:

    Bei den ‘bürgerlichen’ Rechten CDU/CSU regt sich auch niemand über solche Spielchen auf..
    Warum nicht?

  • WW said:

    Weil CDU und CSU per Definition Schwesterparteien und sich freundschaftlich verbunden sind – wenn auch gelegentlich zänkische Schwestern. Sie sehen sich nicht als politische Konkurrenz, was bei NPD und DVU aber schon der Fall ist. Dort kann auch niemand Freundschaftlichkeit behaupten. Jener Pakt begründet sich nur in der andauernden Erfolglosigkeit vergangener Jahre bei Wahlen und ist auch von Neid und Missgunst geprägt. Das Spannungsverhältnis führt nur aufgrund der vergangenen Wahlerfolge nicht zum Bruch. Sowie aber eine Partei allein Erfolge einfahren kann, wird dieses Bündnis Geschichte sein – also ganz anders als bei CDU und CSU.

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