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NPD-Sonderparteitag beginnt mit erheblicher Verspätung

04. April 2009 14:14 27 mal gelesen Kein Kommentar

Der Parteitag der rechtsextremen NPD hat nach Medienberichten mit erheblicher Verspätung in Berlin begonnen. Etwa 500 bis 1000 Menschen demonstrieren gegen die Veranstaltung im Rathaus Reinickendorf. Der Bezirk musste den Parteitag zulassen, Catering wird den Neonazis aber nicht zur Verfügung gestellt.

Nach Angaben der NPD wurde das Treffen um 12.45 Uhr eröffnet. Der Parteivorsitzende Udo Voigt habe “in seiner eindrucksvollen Rede [...] die aktuelle wirtschaftliche Situation, sowie auch auf die innerparteiliche Diskussion mit sehr deutlichen Worten” thematisiert. Danach habe Schatzmeister Stefan Köster seinen Rechenschaftsbericht vorgestellt, heißt es.

Alle Meldungen zum NPD-Sonderparteitag 2009.

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  • Luis Fernández Vidaud said:

    Das Beste, was man mit der NPD tun kann, ist sie in Ruhe zu lassen. Allerdings bei Wahlen soll man die Partei nicht wählen. Ansonsten kommen diese Aktionen wie eine Inquisition gegen sogenannte “Ungläubige”. Man kann die Gedankenwelt von Neonazis nicht ändern. Menschen, die bestrebt sind, dies zu tun, sind zum Scheitern verurteilt.

  • Luis Fernández Vidaud said:

    Die freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO) ist keine Glaubenslehre. Was für eine Ordnung sie darstellen soll, ist nicht ganz klar. So oder so ist kein Mensch verpflichtet, an diese “Ordnung” zu glauben. Ob und inwieweit sich die NPD gegen die FDGO richtet, ist eine Sache, die der gründlichen Erläuterung bedarf.

  • Otto Nagel said:

    Ein Nachdenken lohnt sich!

    Es ist geradezu ein Witz und dümmlich zugleich, die NPD als Menschenfeindlich darzustellen.Was sagten doch kürzlich hochrangige Kirchenvertreter.
    “Die Regierenden Parteien,sind schuld an dem seit über 30 Jahren andauernden Massenmord im Mutterleib, über 9 Millionen, der Wehrlosen aller Wehrlosesten,das ungeborene Leben wurden ausgelöscht”.
    Dies so meine ich,ist nicht nur Menschenfeindlich,vielmehr Menschenverachtend und dies hat mit Sicherheit nicht die NPD,die für das ungeborene Leben eintritt,zu verantworten!

  • WW said:

    Otto…

    1) Adjektive schreibt man klein, auch wenn sie menschenfeindlich sind.

    2) Das soll wohl eine Argumentation für die NPD und deren Propaganda der “Volkserhaltung” bzw. Erhaltung der “weißen Rasse” werden, wie? Ansonsten gehört es nicht hierher.

    3) Wer die Menschenfeindlichkeit von Rassismus und Herrenmenschenideologie bestreitet und die Kritik daran als dümmlich bezeichnet, aber gleichzeitig christliche Positionen vertritt und mit der Kirche argumentiert, sollte seine geistige Verwirrung besser mit ärztlicher Hilfe angehen.

  • Dennis K. said:

    Applaus@ww. Sehr treffend.

    @luis:
    Die NPD richtet sich extrem häufig sowohl gegen Art. 1 GG, indem sie ganz klar die Würde der in Deutschland lebenden Migranten angreift und zweitens auch gegen Art. 20 GG, da die – wie sie selbst oft genug betont – die Parlamente als Waffen gegen die Demokratie zu nutzen gedenkt. Somit richtet sich die NPD klar gegen die beiden Kernbestandteile dessen, was laut Rechtsprechung und Rechtsquellen (in etwa §3 Abs. 4 VSG NRW) als FDGO definiert werden kann. Hier gibt es kein Wenn und Aber, kein rumlamentieren – die NPD ist verfassungsfeindlich.