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Vorerst keine Entscheidung zu NPD-Immobilie in Warmensteinach

09. April 2009 12:49 21 views Kein Kommentar

Im Streit um den geplanten Verkauf eines Gasthofes in Warmensteinach (Landkreis Bayreuth) an die rechtsextreme NPD wird es laut BILD.de erst im Sommer eine Entscheidung geben. Das Landgericht Bayreuth gab demnach am 09. April 2009 ein Gutachten über den Verkehrswert des Gebäudekomplexes in Auftrag. Die Gemeinde könne nur dann wie geplant von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, wenn sie bereit sei, einen deutlich höheren Preis zu bezahlen als die angebotenen 230.000 Euro.

Eine parteinahe Briefkastenfirma wollte den Gasthof und sämtliche Grundstücke angeblich für 1,8 Millionen Euro erwerben. Der Besitzer, ein Gymnasiallehrer aus München, hatte gegen das Vorkaufsrecht der Gemeinde geklagt.

Allerdings hatte es bereits in der Vergangenheit mehrere Kaufabsichten von NPD-Funktionären und anderen Rechtsextremisten gegeben, die offenbar vorgetäuscht waren. Darauf weist auch der Verfassungsschutz in seinem Bericht für 2008 hin.

Siehe auch: Calw: NPD geht bei Immobiliensuche leer aus, Die NPD und “ihre” Immobilien – Prozess um Gasthof in Warmensteinach, NPD soll ihre Landesgeschäftsstelle in Rosenberg verlieren, Immobilien-Deals: Gemeinde geht auf Nummer sicher / NPD-Haus in Niedersachsen weg, Thüringen: NPD will angeblich viergeschössiges Bürohaus kaufen , Baden-Württemberg: NPD will angeblich (!) für mehr als 500.000 Euro Schulungszentrum kaufen“Die NPD kann da Radieschen ziehen”, Stadt Delmenhorst geht auf Nummer sicher und kauft Hotel, NPD bald pleite?, Faßberg: Einsatz im Immobilienpoker wird erhöht, “Als Haus wärst du `ne Hütte”: Neonazis bieten, Gemeinden zahlen, Über die Anziehungskraft von Bruchbuden auf Neonazis, Angebliche Pläne der NPD: Gemeinde kauft Gasthof, Nazis planen “Zentrum des Widerstandes” im Fichtelgebirge, Spekulationen über Riegers Kaufabsichten und Tietjens Erbe, Niedersachsen: Hotel “Rieger” in Celle?, Niedersachsen: `Kauf Bahnhof Melle rückabgewickelt`, Nazis planen “Zentrum des Widerstandes” im FichtelgebirgeThüringen: NPD will angeblich viergeschössiges Bürohaus kaufenBayern: NPD mietet Büro an / Wieder Immobilien-Trick?, Angeblicher Immobilien-Deal: Jetzt soll Ende August entschieden werden, Bayern: NPD will angeblich Immobilie bei Bayreuth kaufenBayern: Rieger will angeblich “Heß-Gedenkverein” gründenBayern: Rieger und Wulff gehen in Wunsiedel leer aus, Angebliche Immobilienkäufe: Verfassungsschutz spricht von TrickStadt Delmenhorst geht auf Nummer sicher und kauft HotelThüringen: Rieger kann wieder über “Schützenhaus” verfügen, Neonazi-Anwalt Rieger kann Briefkastenfirma reaktivieren, Hamburg: Ermittlungen gegen NPD-Landeschef Rieger wegen Körperverletzung

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  • hens said:

    Muss ich kapieren, wieso eine Partei am Rande der Pleite immer noch so tut, als könnte sie Immobilien kaufen?

  • WW said:

    Damit dumme Bürgermeister viel zu teure Immobilen selbst kaufen und sich die NPD und der Verkäufer das Geld Teilen. Obwohl das öfter der Fall war, lernen die Gemeinden nicht dazu.
    Hingegen hat die Partei ihre Kaufabsichten zurückgezogen, wenn sich kein Widerstand regte. Aber so lange das erfolgreich ist, wird die NPD sich weiterhin damit finanzieren können.

  • hens said:

    Es dürfte doch mittlerweile jedem klar sein, dass die NPD gar keine Immobilien mehr kaufen KANN oder seh ich das falsch?

    Die NPD nicht, aber Jürgen Rieger über seine Briefkastenfirma, die sich Stiftung nennt.

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