NNN: “Der Föhrer dankt den Frauen”
Mal wieder extra3 mit den NNN:
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Die Hamburgerin Maria Schneemann geriet in den 1940er-Jahren in Konflikt mit den Behörden, weil ihr Lebensstil nicht dem nationalsozialistischen Bild einer Ehefrau und Mutter entsprach. Unmittelbar nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Elke im Mai 1942 wurde sie verhaftet und Anfang 1943 als „Asoziale“ in das KZ Ravensbrück eingewiesen, wo sie in der Schneiderei arbeiten musste. Im Oktober 1944 kam sie zur Zwangsarbeit für die Daimler Benz GmbH in das Außenlager des KZ Sachsenhausen in Genshagen. Diese KZ-Haft hat Maria Schneemann nicht überlebt. Das Datum ihres Todes ist nicht bekannt. Die Tochter Elke kam zu Pflegeeltern und erfuhr mit 15 Jahren von ihrer leiblichen Mutter und im Alter von 18 Jahren von ihrer älteren Schwester Karin. Mitte der 1990er-Jahre begann sie Nachforschungen anzustellen. Es gelang ihr, den Lebensweg ihrer Mutter zumindest teilweise zu rekonstruieren.
Elke Wahls, aktives Mitglied der Lagergemeinschaft/Freundeskreis Ravensbrück e. V, wird im Gespräch mit Christine Eckel über ihre Recherchen zum Schicksal ihrer Mutter berichten. Außerdem wird eine 2008 entstandene Filmdokumentation „Die Akte meiner Mutter“ gezeigt.
Gespräch: Verfolgt als “Asoziale”: Maria Schneemann
19h, , Ort: Gedenkstätte Plattenhaus, Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel, S1)
http://www.keine-stimme-den-nazis.org/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=3&Itemid=41
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