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	<title>Kommentare zu: NPD erklärt Bruch des &#8220;Deutschlandpakts&#8221; mit Konfrontation in Brandenburg</title>
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	<description>Eine Dokumentation über die NPD und menschenfeindliche Einstellungen</description>
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		<title>Von: WW</title>
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		<dc:creator>WW</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 09:42:42 +0000</pubDate>
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		<description>Das Verhalten der NPD ist sehr durchsichtig: Da sie sich heute stark genug für einen Alleingang fühlt, suchte man einen Grund, den Pakt zu kündigen und die Schuld der DVU zuzuschieben. Von daher ist das Geheule der DVU schon berechtigt.
Man muss aber bedenken, dass der Pakt einst nicht aus gegenseitiger Liebe entstand, sondern aus einer Situation der Hilf- und Erfolglosigkeit, in Konkurrenz zueinander mit den paar Wählern sonst keinen nicht erreichen zu können. Die rechte Szene ist aber traditionell sehr zersplittert und die einzelnen Strömungen mitunter nicht gut Freund zueinander.  Dieser Konflikt, welcher eigentlich immer den Normalzustand darstellte, wurde in den letzten Jahren nur unterdrückt und bricht jetzt wieder aus. Also eigentlich keine Sensation. Wäre die DVU heute viel stärker als die NPD, hätte sie wahrscheinlich ähnlich gehandelt. Darum sollte man skeptisch sein, ob eine Fusion wirklich von der Mehrheit aller Mitglieder getragen würde. Es würde mit Sicherheit Konflikte über das Verhältnis zu den &quot;freien Kameradschaften&quot;, anderen militanten Nazis und &quot;autonomen&quot; Nazis geben. Bei einer Fusion würde sich die DVU wohl spalten und ein Teil als Mini-DVU selbstständig bleiben - oder mal wieder auch unter das Dach der Republikaner kriechen.
Auf jeden Fall eine spannende Situation im Nazi-Zoo mit vielen Möglichkeiten derzeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verhalten der NPD ist sehr durchsichtig: Da sie sich heute stark genug für einen Alleingang fühlt, suchte man einen Grund, den Pakt zu kündigen und die Schuld der DVU zuzuschieben. Von daher ist das Geheule der DVU schon berechtigt.<br />
Man muss aber bedenken, dass der Pakt einst nicht aus gegenseitiger Liebe entstand, sondern aus einer Situation der Hilf- und Erfolglosigkeit, in Konkurrenz zueinander mit den paar Wählern sonst keinen nicht erreichen zu können. Die rechte Szene ist aber traditionell sehr zersplittert und die einzelnen Strömungen mitunter nicht gut Freund zueinander.  Dieser Konflikt, welcher eigentlich immer den Normalzustand darstellte, wurde in den letzten Jahren nur unterdrückt und bricht jetzt wieder aus. Also eigentlich keine Sensation. Wäre die DVU heute viel stärker als die NPD, hätte sie wahrscheinlich ähnlich gehandelt. Darum sollte man skeptisch sein, ob eine Fusion wirklich von der Mehrheit aller Mitglieder getragen würde. Es würde mit Sicherheit Konflikte über das Verhältnis zu den &#8220;freien Kameradschaften&#8221;, anderen militanten Nazis und &#8220;autonomen&#8221; Nazis geben. Bei einer Fusion würde sich die DVU wohl spalten und ein Teil als Mini-DVU selbstständig bleiben &#8211; oder mal wieder auch unter das Dach der Republikaner kriechen.<br />
Auf jeden Fall eine spannende Situation im Nazi-Zoo mit vielen Möglichkeiten derzeit.</p>
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