Europas radikale Rechte und der Zweite Weltkrieg
Siebzig Jahre nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 bestehen in allen am Zweiten Weltkrieg beteiligten Nationalstaaten rechtsextreme Strukturen. Darüber hinaus lassen sich innerhalb Europas verstärkte nationalistische Tendenzen feststellen.
Wie aber sind rechtsextreme Ideologien in die unterschiedlichen europäischen Nachkriegsidentitäten und Gedenkkulturen eingebunden? Wie gehen jene Länder Osteuropas, die unter der deutschen Besatzung gelitten haben, mit ihrem historischen Erbe um, und wie werden dabei Ressentiment und Erinnerung vermengt?
Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom 08. bis 10. Juli 2009 auf einer Tagung in Greifswald über das Verhältnis der zeitgenössischen radikalen Rechten in Europa zu ihren historischen Vorläufern diskutieren und der Frage nachgehen, welche Rolle das historische Gedächtnis von Nationalstaaten im vereinten Europa spielt.
Es handelt sich dabei um eine Fachtagung des Alfried Krupp Wissenschafts-kollegs Greifswald, gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, der ZEIT- Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg, der Fondation pour la Mémoire de la Shoah, Paris, der Stiftung Evangelische Begabtenförderung, Schwerte, und dem Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V., Schwerte. Bis zum 28. Juni 2009 können sich Interessierte hier anmelden. Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg ist bestrebt, fortgeschrittenen Studierenden und Doktoranden die Teilnahme an der Tagung zu ermöglichen. Es gewährt deshalb einer begrenzten Anzahl von Nachwuchswissenschaftlern auf Antrag einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro zu den Reisekosten.
Siehe auch: Kapitulation und Kriegsende 1945: Das Geschenk der Freiheit, Die Nazis und der 1. Mai: Homogenität statt Egalität, Die Nazis und der 1. Mai: Von Niedriglöhnen und dem Ende der Gewerkschaften, Die letzten Tage des “Führers”: Hitler tat alles, um seine erbärmliche Existenz zu verlängern, Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa









SS-Rieger sorgt wieder in diesen “Belangen” für Furore – und zwischenzeitlich darf er vor das BVerfG ziehen…
Dieser SS-Freak ist nicht zu bändigen, aber augenscheinlich ein lupenreiner Anwalt
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 08 Jul 2009 21:23:51 +0200
Von: “axel mylius”
An: zentrale@brak.de
Betreff: Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 08 Jul 2009 21:23:01 +0200
Von: “axel mylius”
An: IS3@bmi.bund.de
Betreff: Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 08 Jul 2009 21:22:17 +0200
Von: “axel mylius”
An: IS2@bmi.bund.de
Betreff: Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 08 Jul 2009 21:21:36 +0200
Von: “axel mylius”
An: bfvinfo@verfassungsschutz.de
Betreff: Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 08 Jul 2009 21:20:11 +0200
Von: “axel mylius”
An: info@bka.de
Betreff: Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
An:
info@bka.de
bfvinfo@verfassungsschutz.de
IS2@bmi.bund.de
IS3@bmi.bund.de
zentrale@brak.de
Unter Weiterleitung an die Botschaft der Russischen Föderation
Axel Mylius
Schwarzmeerstr.25/714
10319 Berlin
Tel.: (030) 513 87 82
a.mylius@gmx.net
Berlin, den 8. Juli 2009
Wiederholte Beschwerde an Ihre Stellen hinsichtlich der anhaltenden NS/SS-Bestrebungen des Hamburger RA und “Rasseforscher” Jürgen Rieger.
Betreff:
ww.widerstand.info/6120/juergen-rieger-zum-hess-gedenkmarsch-am-22082009/
Bezug:
Die anhaltenden Verherrlichungen von Vertretern des “Dritten Reich” (u.A R. Hess, H.Günther etc.) auf öffentlichen Veranstaltungen und Demonstrationen unter Ausrichtung und Anmeldung des J. Rieger.
Bezug:
Die anhaltende Volksverhetzung durch die Rieger’ sche Propaganda zu einem Hitlerschen “Präventiv”-Krieg gegen die damalige Sowjetunion.
Bezug:
Die anhaltende NS/SS-Propaganda zu einer erneut apostrophierten “nordischen Volks- und Siedlungshygiene” auf der Basis der Himmlerschen “Rassenphilosophie- Mythologie- Anthropologie” unter nachweislicher Herabwürdigung anderer Ethnien durch J. Rieger (siehe: “Der IQ von Farbigen” usw.)
Bezug:
Der aktionsorientierte Versuch des J. Rieger, zur, Zitat “Systemüberwindung” unter Zuhilfenahme aktionsorientierter sog. “Freier Kameradschaften” etc. auf der Basis der Weltanschauung der NSDAP, speziell der SS/Waffen-SS.
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Wehrte Damen und Herren,
Erneut möchte der benannte Hamburger Rechtsanwalt einen “Gedenkmarsch” für Rudolf Hess initiieren, und nun so gar vor das BVerfG ziehen. – Wie in jedem Jahr, sind nicht nur den Versammlungsbehörden, sondern auch Ihren Stellen, die Einbindungen, Aussagen und Netzwerke des Herrn Rieger und seinem Klientel bekannt.
Sie wissen um dessen enge Kontakte zu russischen Neonazis (als Leiter des “Referat Aussenpolitik” der NPD), um das weltweite Netzwerk seiner rassistischen “Asatru”-Bewegung; Sie kennen seine “einführenden Worte” zur “rassehygienischen” Basisliteratur der SS (Günther), die Reden auf öffentlichen Veranstaltungen (speziell vor Jugendlichen); Sie kennen die NS-Vita des Anwaltes, der seit Jahren auch der Leiter von inzwischen verbotenen Personenzusammenschlüssen war.
Ihnen ist bekannt, dass für Herrn Rieger unser Land einzig- und allein der “Hort” des von ihm (Rieger) apostrophierten “nordisch-fälischen Menschen” zu seien hätte: Für diese Durchsetzung agiert Rieger seit Jahrzehnten als rassistischer Neonazi UND Rechtsanwalt. Ich brauche innerhalb dieser Beschwerde nicht erneut jene Quellen aufzeigen, zu denen Sie – ebenso über Jahre – angeschrieben und angefragt wurden. – Jedem engagierten Deutschen sind die Aktivitäten des Herrn Rieger gegenwärtig!
Nun liegen ERNEUT die Ansinnen des Herrn Rieger bzgl. einer WEITEREN NS-Hetzveranstaltung vor, über die augenscheinlich wiederholt seitens der Versammlungsbehörden (und, nach Aussage des Anwaltes, per Bescheid des BVerfG) mit Herrn Rieger “referiert” werden müsse! – Angesichts des Grundgesetzes UND des StGB, stellt sich mir wiederholt die Frage zum Umgang mit Herrn Rieger seitens der zuständigen Stellen, die offensichtlich weiterhin die verfassungswidrigen Bestrebungen des Anwaltes nicht einzuordnen wissen … oder dergestalt “verniedlichen”, als bliebe Herrn Rieger der “Spielraum” hinsichtlich des BVerfG.
Allein die Plattformen, über die Rieger agiert, mobilisiert und sich äußert, sind bezeichnend! – Wie kann es angesichts dieser Medien und der Aussagen Rieger’ s überhaupt noch dazu kommen, dass jener Rechtsanwalt in Deutschland eine Demonstration anmelden kann … und sofern mir überhaupt (im vorliegenden Fall) geantwortet werden sollte, so komme man mir nicht mit “der Demonstrations- und Meinungsfreiheit” für einen SS-Freak und Rassisten, für den es offenbar seit Jahren “Sondergesetze” zu geben scheint.
Neben meiner Beschwerde über die mutmaßlich erneute “Laxheit” im Umgang mit den Rieger’schen Volksverhetzungen, bitte ich erneut um die Auswertung der Ausführungen Riegers zum “Zweiten Weltkrieg” und einem vorgeblichen “Präventiv”-Krieg im Vorfeld eines, vermeintlich kurz bevorstehenden, Überfalls der damaligen Sowjetunion auf Deutschland! – Die benannten Quellen eines V. Suworov (auf den sich Rieger mutmaßlich bezieht), sind unter Historikern hinlänglich bekannt. Überdies bitte ich wiederholt um die Auswertung des Netzwerkes unter:
//topliste.widerstand.info/
Mit freundlichen Grüßen
Mylius
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