Wahlkampfauftakt der NPD im Parkhaus
Die NPD in Thüringen hat einen recht durchwachsenen Wahlkampfauftakt hingelegt. In Jena rief sie zu einer “Mahnwache” vor einem islamischen Verein auf. Rund 20 Neonazis folgten dem Aufruf von Spitzenkandidat Frank Schwerdt, mit dabei hatten sie Transparente mit Parolen wie “Wehret den Anfängen!” Einmal mehr wird von Antifaschisten kopiert.
Mehrere hundert Menschen demonstrierten gegen die Veranstaltung der Neonazis, dabei kam es zu Rangeleien und Sitzblockaden. Die Polizei musste die Neonazis von dem Veranstaltungsort in ein Parkhaus geleiten, wo deren Autos abgestellt waren. Wegen einer Sitzblockade saßen die NPDler daraufhin in dem Parkhaus fest. Jena TV berichtet über die “Mahnwache” und die Proteste dagegen.
“Kampf um die Straße” statt “Kampf um die Parlamente”
Die NPD will bei der Landtagswahl am 30. August 2009 in Thüringen in den Landtag einziehen. In den vergangenen Monaten lag die Neonazi-Partei bei Umfragen zwischen zwei und gut vier Prozent – trotz der massiven Grabenkämpfe. NPD-BLOG.INFO sprach mit Max Bauer von der Jugend,- Aktions- und Projektwerkstatt Jena über die Situation in Thüringen und speziell in Jena. Er betonte, die Neonazis setzten verstärkt auf den “Kampf um die Straße”. Zudem hob er die Erfolge durch zivilgesellschaftlichen Protest gegen die Neonazis hervor: Jena: “Kampf um die Straße” statt “Kampf um die Parlamente”
Siehe auch: Thüringen: Diskussion um Kandidatur des vorbestraften NPD-Landeschefs Schwerdt, Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung, NPD hat keinen Anspruch auf eine Veranstaltung im Erfurter Kaisersaal, Thüringen: NPD verliert mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder









…dabei war die NPD in Jena genau dort, wohin sie immer will: in der Mitte des Volkes
diese bilder beweisen das große maß an zivilcourage dieser bürger.
Und die größte Schizophrenie ist, daß hier Populismus pur mit “Gegen Islamisierung” betrieben wird, aber auf der anderen Seite, aus krankhaften Antisemitismus, die iranische Flagge auf dem angeblichen Wohnsitz von Frank Schwerdt, dem braunen Haus in Jena weht.
@Neda aka Bolly
Die Fahne wehte aber nur während einer Veranstaltung dort. War glaub ich der Vortrag von Reinhold Leidenfrost.
Übrigens, Jena scheint in Thüringen der einzige Ort zu sein, wo Widerstand dieser Art noch alltäglich ist. Dass restliche Thüringen reagiert eher Verhalten auf solche Aktionen.
Die Nazis in der Tiefgarage … ein alter Reflex, wa?
“Kameroden … hier geht’s zum Bonker!”
[...] Der mutmaßliche Mörder der Ägypterin im Dresdner Landgericht ist offenbar Sympathisant der neonazistschen NPD. Diese hatte erst in der vergangenen Woche mit einer rassistischen Kampagne ihren Wahlkampf in Thüringen eröffnet. [...]
Nazi-Aktion in Erfurt durch Proteste behindert…
Ramelow kritisiert Polizeihandeln
Heute, am Mittwoch, den 1. Juli 2009, protestierte in Erfurt ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft in der Trommsdorffstraße gegen den „Wahlkampfauftakt“ der NPD, eine angebliche „Mahnwache“ gegen „…
So bewahrheitet sich doch wieder einmal: Deutsche Polizisten schützen die Faschisten.
Und das ist definitiv in der Deutschen Geschichte schonmal so gewesen
@gelderlander
Wann war das denn?
Die NSDAP hat zu Beginn der zwanziger Jahre doch die SA als Parteiarmee gerade deswegen aufgebaut, weil sie auf den Schutz ihrer Veranstaltungen durch lokale Polizeikräfte grundsätzlich in Frage stellte …
… und zielte Goebbels antisemitische Polemik seit der Aufnahme seiner Funktion als Berliner Gauleiter nicht in besonderem Maße auf den Berliner Polizeipräsidenten Bernhard Weiß?
@9,10 (e.s.):
beides voll die opfer. sa und goebbels. oder wie?
.~.
Lies einfach noch einmal die Beiträge in Ruhe, dann weißt Du, was tatsächlich gemeint ist.
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