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	<title>Kommentare zu: Zwischen Anmerkung und Belehrung: Wenn eine Theorie zur Ideologie erhoben wird</title>
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	<description>Eine Dokumentation über die NPD und menschenfeindliche Einstellungen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 18:40:53 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Preussen-Fritz &#187; Blog Archive &#187; Die Antifa, die Norm und die Maßnahme</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-25221</link>
		<dc:creator>Preussen-Fritz &#187; Blog Archive &#187; Die Antifa, die Norm und die Maßnahme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:29:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gegen rechts“ erwägt. Umgehend hat der Betreiber des NPD-Blogs, der Journalist Partrick Gensing, eine lange Entgegnung ins Netz gestellt, die freilich mehr durch Schimpferei als durch klare Gedankenführung [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gegen rechts“ erwägt. Umgehend hat der Betreiber des NPD-Blogs, der Journalist Partrick Gensing, eine lange Entgegnung ins Netz gestellt, die freilich mehr durch Schimpferei als durch klare Gedankenführung [...]</p>
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		<title>Von: Martin Jander</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-24559</link>
		<dc:creator>Martin Jander</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 12:37:58 +0000</pubDate>
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		<description>Tut mir leid, dass ich mich erst so spät wieder einmische, ich war einige Tage unterwegs und hatte keinen Internetzugang.

Das Problem einer an den Totalitarismustheorien orientierten Kritik des Rechtsradikalismus, wie sie von Herrn Brodkorb favorisiert wird, ist die Unterschätzung verschiedener Elemente der politischen Kultur.

Herr Brodkorb sieht in meiner Rezension eines Buches von Clemens Heni () eine Lobhudelei eines wissenschaftlich zweifelhaften Buches. Sieht man sich seine eigene Rezension desselben Buches an (), dann erkennt man, dass er insbesondere &quot;sekundären Antisemitismus&quot; nicht als Kriterium der Analyse des Rechtsradikalismus (es gibt ihn auch linksaußen) anerkennen  möchte.

Totalitarismustheorien haben häufig ein Problem mit Phänomenen der politischen Kultur, wie Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Freilich handelt es sich bei Menschen, die sich nicht der Totalitarismustheorien in der Analyse des Rechtsradikalismus bedienen, nicht einfach um &quot;unwissenschaftliche&quot; oder &quot;aufgeregte&quot; Zeitgenossen. Sie bedienen sich lediglich eines anderen Instrumentariums der Analyse. Da scheint es ein bisserl gewagt mit Worten wie &quot;Bestmenschen&quot; etc. um sich zu werfen.

Aber vielleicht kommt das ja alles bei einem Gläschen Bier mit Herrn Gensing zur Sprache. Ich hoffe es.

Martin Jander</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid, dass ich mich erst so spät wieder einmische, ich war einige Tage unterwegs und hatte keinen Internetzugang.</p>
<p>Das Problem einer an den Totalitarismustheorien orientierten Kritik des Rechtsradikalismus, wie sie von Herrn Brodkorb favorisiert wird, ist die Unterschätzung verschiedener Elemente der politischen Kultur.</p>
<p>Herr Brodkorb sieht in meiner Rezension eines Buches von Clemens Heni () eine Lobhudelei eines wissenschaftlich zweifelhaften Buches. Sieht man sich seine eigene Rezension desselben Buches an (), dann erkennt man, dass er insbesondere &#8220;sekundären Antisemitismus&#8221; nicht als Kriterium der Analyse des Rechtsradikalismus (es gibt ihn auch linksaußen) anerkennen  möchte.</p>
<p>Totalitarismustheorien haben häufig ein Problem mit Phänomenen der politischen Kultur, wie Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Freilich handelt es sich bei Menschen, die sich nicht der Totalitarismustheorien in der Analyse des Rechtsradikalismus bedienen, nicht einfach um &#8220;unwissenschaftliche&#8221; oder &#8220;aufgeregte&#8221; Zeitgenossen. Sie bedienen sich lediglich eines anderen Instrumentariums der Analyse. Da scheint es ein bisserl gewagt mit Worten wie &#8220;Bestmenschen&#8221; etc. um sich zu werfen.</p>
<p>Aber vielleicht kommt das ja alles bei einem Gläschen Bier mit Herrn Gensing zur Sprache. Ich hoffe es.</p>
<p>Martin Jander</p>
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	<item>
		<title>Von: Patrick Gensing</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-24082</link>
		<dc:creator>Patrick Gensing</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:18:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Brodkorb,
ich weiß zwar nicht, warum Sie - nachdem Sie mich zum Bestmenschen erhoben haben - nun plötzlich unbedingt mit mir ein Bier trinken wollen, aber klar, von mir aus. 

Allerdings wird dies nicht eine weitere öffentliche Debatte ersetzen, die Sie ja auch selbst anstoßen wollten. Sie haben nämlich weiterhin eine ganze Menge Fragen offengelassen. Besonders interessieren würde mich, ob Sie Ihre Ausführungen als wissenschaftliche Überlegungen oder als politisches Projekt betrachten würden.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Gensing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Brodkorb,<br />
ich weiß zwar nicht, warum Sie &#8211; nachdem Sie mich zum Bestmenschen erhoben haben &#8211; nun plötzlich unbedingt mit mir ein Bier trinken wollen, aber klar, von mir aus. </p>
<p>Allerdings wird dies nicht eine weitere öffentliche Debatte ersetzen, die Sie ja auch selbst anstoßen wollten. Sie haben nämlich weiterhin eine ganze Menge Fragen offengelassen. Besonders interessieren würde mich, ob Sie Ihre Ausführungen als wissenschaftliche Überlegungen oder als politisches Projekt betrachten würden.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
Patrick Gensing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinbuerger</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-24048</link>
		<dc:creator>nocheinbuerger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:31:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-24048</guid>
		<description>Diese Diskussion zwischen Gensing und Brodkorb erinnert an die mittelalterlichen Dispute der Scholastiker, die mit Hilfe der natürlichen menschlichen Vernunft und insbesondere der Philosophie des Aristoteles übernatürliche Phänomene der christlichen Offenbarung begreiflich machen wollten, sich also anheischig machten, Gott wissenschaftlich zu beweisen. Dabei waren sie sich allerdings in all ihrer intellektuellen Gehirnakrobatik gar nicht mehr bewußt, daß die Art ihrer Beweisführung das zu Beweisende - nämlich die Existenz Gottes - voraussetzt. Wer z.B. mathematisch herleiten kann, wieviel Engel auf einer durchschnittlichen Nadelspitze Platz finden, der kann sicherlich sehr schöne formale Schlüsse ziehen; Sinn und Zweck seiner Ausführungen hat er damit aber verfehlt.

Wie damals die Scholastiker die Existenz Gottes, so bemüht sich heute vor allem Gensing in all seinen Artikeln um den Nachweis dessen, was er dabei voraussetzt, nämlich dem Dogma des Vorhandensein eines weitverbreiteten Rechtsextremismus in der deutschen Bevölkerung respektive den anderen nachgelagerten Eigenschaften wie Neonazismus, Xenophobie, Antisemitismus und neuerdings auch Islamophobie. Denn wozu sonst all dieser gewaltige Aufwand und Apparat für den Kampf gegen Rechts, und wozu all dieses Getöse in den Medien? 

Die Kontroverse mit Brodkorb rührt anscheinend auch nicht daher, daß letzterer grundsätzliche Zweifel an diesem Dogma hat, sondern daß es ihm lediglich um eine etwas elegantere und eingängigere Verbreitung dieses Dogmas geht. Oder sollten hier demokratische Restinstinkte greifen, die Brodkorb zumindest ahnen lassen, auf welchen falschen Prämissen all dieser &quot;Kampf gegen Rechts&quot; aufgebaut ist?

Zitat Brodkorb:
&quot;Wer den „Kampf gegen Rechts“ aufmerksam beobachtet, wird ihn überall registrieren: eben diesen sozialistischen Wettbewerb um die Frage „Wer ist eigentlich der antifaschistischste Antifaschist?“ Es gewinnt, wer die meisten Kerben in seine Küchentischlatte hauen kann: Für jeden „Nazi“, den man ausgehoben, für jeden „Skandal“, den man aufgedeckt oder insinuiert hat, gibt es wieder ein paar zusätzliche Karma-Punkte. Aber nicht nur das. Mehr als die bloße Zahl zählt natürlich die Raffinesse, mit der in kriminalistischer Höchstleistung Nazis an Stellen entdeckt werden, an denen nicht einmal Hitler welche finden könnte. Das Fatale ist nur, dass der qualitative mit dem quantitativen Effekt Hand in Hand geht. Denn unentdeckte Nazis gibt’s wie Sand am Meer…&quot;

Der letzte Satz, dessen Charakter auch ohne das heute übliche Hinzufügen von Markierungstags als ironisch erkennbar ist, macht Hoffnungen auf Erleuchtung. Das aber kann ihm der Glaubensbruder im Geiste Gensing natürlich nicht durchgehen lassen, denn Abweichler und Schwankende im Heiligen Kampf gegen Rechts sind allemal schlimmer als das Ziel dieses Kampfes. Vorgeblich sind das Neonazis und Rechtsextreme. Kann aber nicht stimmen, denn warum trägt der &quot;Kampf gegen Rechts&quot; wohl seinen Namen?

Zitat Gensing:
&quot;Brodkorb unterstellt durch die Selbstbezichtigungen „Weichei“ und „Die Vorsichtigen“ „den Entschlossenen“ eine Mackerattitüde. Hinzu kommt, dass er  den „Kampf gegen Rechts“ – den er nie selbst definiert -  vereinfacht und einmal mehr auf sein Lieblingsthema, die Neue Rechte, die „subtilen Einflüsterer“, reduziert.&quot;

Auch Gensing und alle seine Mitstreiter definieren uns nie genau, worin dieser Kampf gegen Rechts denn nun bestehen soll.

Zitat Gensing:
&quot;Der „aufmerksame Beobachter“ registriert es also „überall“: Der „Kampf gegen Rechts“ – ein sozialistischer Wettbewerb, in dem die übereifrigen und eigensüchtigen Akteure möglichst viele Nazis bloßstellen wollen. ... Oder meint Brodkorb vielleicht die Hunderte von Initiativen und Organisationen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern beim „Kampf gegen Rechts“ gegenseitig ausstechen?&quot;

Wir kommen der Wahrheit näher, unabhängig davon, ob das von Gensing so beabsichtigt ist.

Zitat Gensing:
&quot;Der Begriff „Kampf gegen Rechts“ wird vor allem in Debatten um die Förderprogramme der Bundesregierung benutzt. Er dient in der medialen Berichterstattung der Vereinfachung, genau wie „linke Randalierer“ beispielsweise.&quot;

Bingo. Das dürfte wohl die Essenz dieses Kampfs gegen Rechts sein. Dieser durch Fördergelder staatsindizierte Kampf bietet vielen Leuten Posten, Prestige und berufliche Existenz, die sich ansonsten bei der regionalen Agentur für Arbeit in die Schlange einreihen müßten. Der Begriff &quot;Kampf gegen Rechts&quot; dient also der medialen Vereinfachung, genau wie &quot;linke Randalierer&quot;, very interesting. Bloß seltsam, daß ich in den letzten Jahren nie etwas von staatlichen Förderprogrammen für einen &quot;Kampf gegen Links&quot; gehört, der natürlich auch nur eine mediale Verkürzung für alle Linksextreme sein müßte.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte: Im mittelalterlichen Indien wollte einst ein Radscha etwas gegen die Kobraplage in seinem Reich tun. Er ließ deswegen eine Prämie für jede getötete Kobra ausloben, um einen Anreiz für die Menschen zu geben. Das Ergebnis kann sich jeder ausrechnen, der auch nur ein wenig in Zusammenhängen zu denken versteht: Die Menschen fingen an, Kobras zu züchten, um sie den Beauftragten des Radschas in größeren Zahlen präsentieren zu können mit dem Ziel der persönlichen Gewinnmaximierung.

Obiges Verhalten ist natürlich menschlich verständlich. Bedenklich wird es dann, wenn sich eine Bewegung, hinter der ja eine Idee steckt, nämlich die seitens der Politik einmal beabsichtigte Auseinandersetzung mit Neonazigruppen oder rechtsextremen Schlägern, von ihrem Ursprungsgedanken löst und zur Ideologie wird, die inzwischem von einem mit Steuergeldern finanzierten Apparat exekutiert wird, der an einer realen Darstellung der Lage gar nicht mehr interessiert ist, weil seine ganze Existenz vom Vorhandensein eines rechtsextremen Bedrohungsszenario abhängt. Wenn sich auf einmal die Erkenntnis durchsetzen sollte, daß es eine Bedrohung für die Demokratie durch eine derartige Einstellung gar nicht gibt: Wo bleiben dann die vielen Fördergelder für die &quot;Hunderte von Initiativen und Organisationen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern beim „Kampf gegen Rechts“ gegenseitig ausstechen&quot;?

Dabei läßt allein schon die Untersuchung der blanken Zahlen von im Verfassungsschutzbericht als &quot;mit politischem Hintergrund extrem Rechts&quot; eingestuften Straftaten erkennen, daß es dieses Ausmaß an Rechtsextremismus, Xenophobie oder neuerdings Islamophobie gar nicht gibt, welche eine derart hypertrophierte Berichterstattung, einen derartigen politischen Aufwand und eine derartige finanzielle, organisatorische und mediale Unterstützung auch nur annähernd rechtfertigen würden. Bei den dort genannten bundesweit ca. 22.000 Straftaten (wer Genaueres will, kann googeln, mir geht es um die Darstellung der Dimensionen) handelt es sich in den allermeisten Fällen um Propagandadelikte, wie ein an die Wand geschmiertes Hakenkreuz oder das Verteilen von CD`s mit als rechtsextrem eingestufter Musik. Dabei ist übrigens interessant, daß nach einer Änderung in der Klassifizierung solcher Straftaten im letzten Jahr, gemäß der alle solche Dinge als rechtsextrem einzustufen sind, unabhängig ob sie von Einheimischen oder von Leuten mit Migrationshintergrund, die Zahlen um einige Tausend gestiegen sind. Die Zahl der Gewaltstraftaten mit Hintergrund Rechtsextrem bewegt sich seit vielen Jahren um die 1000 pro Jahr für das gesamte Bundesgebiet. Davon sind ca. 40 % als Attacken auf &quot;Linksextreme&quot; oder &quot;vermeintlich Linksextreme&quot; eingestuft, was die hier mehrfach bestätigte These stützt, daß es sich bei diesen Taten um einen Kampf zwischen Rechtsextrem und Antifa handelt, zwei Gruppen also, die mit dem Rechtsstaat wenig am Hut haben.

Jetzt zum Vergleich mit diesen o.g. Zahlen ein Ausflug in die BKA-Statistik. Diese nennt für das Jahr 2008 allein für den Bereich &quot;schwere und gefährliche Körperverletzung&quot; bundesweit eine Zahl von ca. 237.000, eine Zahl also, welche die der genannten Zahlen für rechtsextreme Gewaltstraftaten um Größenordnungen übersteigt. Allein hieran sollte der unvoreingenommene Betrachter eigentlich ablesen können, welchen Anteil dieser Bereich an der im Land ausgeübten Gewalt besitzt und welche Relevanz hier vorhanden ist.

Zur Information: Beim Bereich Gewaltstraftaten Hintergrund Linksextrem liegen die Zahlen lt. Verfassungsschutzbericht in der gleichen Größenordnung, und auch der Anteil der als &quot;Gewaltstraftaten gegen Rechte oder vermeintlich Rechte&quot; liegt in einem ähnlichem Bereich. Interessant daran ist, daß in Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg inzwischen wesentlich mehr links- als rechtsextreme Straftaten begangen werden, was inzwischen auch in den offiziellen Statistiken auftaucht.

Fazit: Dieser &quot;Kampf gegen Rechts&quot; bezieht seine Daseinsberechtigung inzwischen aus dem selbsterzeugten Lärm. Gleichzeitig scheint er einigen linken Aktivisten als Vehikel zu dienen, um die althergebrachten ideologischen Gegner &quot;deutscher Staat&quot; und &quot;deutsche Nation&quot; weiter bekämpfen zu können, dieses Mal aber von genau diesem Staat finanziert. Denn in Wahrheit ist dieser absichtlich nie genau definierte &quot;Kampf gegen Rechts&quot; ein Kampf gegen alles, was rechts von der eigenen linksextremen Position steht, und das wäre dann notwendigerweise die bürgerliche Mitte der Gesellschaft. Wie sonst lassen sich dann so dubiose Studien wie die der Friedrich-Ebert-Stiftung &quot;Vom Rand zur Mitte&quot; erklären, in denen mehr oder weniger großen Teilen der deutschen Gesellschaft Rechtsextremismus, Nationalismus oder Antisemitismus (wahlweise Xenophobie oder Islamophobie) oder zumindestens Neigungen dazu angedichtet werden? Sieht man sich die Fragestellungen genauer an, mit denen diese Behauptungen begründet werden, dann stellt man fest, daß hier ein Abweichen von der eigenen linken Gesinnung als Rechtsextremismus oder Neigung dazu interpretiert wird. Aufschlußreich ist hier vor allem der Geldgeber solcher Studien sowie die Intentionen, mit der diese in Auftrag gegeben werden.

Man muß konstatieren, daß diese Bewegung, die sich im Endeffekt in Richtung einer linken Meinungs- und Gesinnungsdiktatur bewegt, erschreckend weit gekommen ist, sieht man sich das Klima der öffentlichen Diskussion. Blogs wie diese sind da lediglich eine Abweichung davon. Es ist in dem Zusammenhang ein Fortschritt zu nennen, daß von linken Mainstram abweichende Meinungen in der letzten Zeit nicht mehr derart zensiert werden, wie das noch vor einiger Zeit der Fall war. Da scheinen sich, und das ist auch meine Hoffnung, inzwischen auch bei Leuten wie Herrn Brodkorb Erkenntnisse Raum zu bahnen, die in Richtung einer Befreiung aus dem ideologischen Prokrustesbett hinweisen, in dem die öffentliche Diskussion inzwischen steckt. Natürlich werden dann alle, die sich bis jetzt die Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Vorgänge im Land anmaßten, mächtig auf die Füße getreten fühlen und entsprechend reagieren. Aber ohne das wird sich nichts ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Diskussion zwischen Gensing und Brodkorb erinnert an die mittelalterlichen Dispute der Scholastiker, die mit Hilfe der natürlichen menschlichen Vernunft und insbesondere der Philosophie des Aristoteles übernatürliche Phänomene der christlichen Offenbarung begreiflich machen wollten, sich also anheischig machten, Gott wissenschaftlich zu beweisen. Dabei waren sie sich allerdings in all ihrer intellektuellen Gehirnakrobatik gar nicht mehr bewußt, daß die Art ihrer Beweisführung das zu Beweisende &#8211; nämlich die Existenz Gottes &#8211; voraussetzt. Wer z.B. mathematisch herleiten kann, wieviel Engel auf einer durchschnittlichen Nadelspitze Platz finden, der kann sicherlich sehr schöne formale Schlüsse ziehen; Sinn und Zweck seiner Ausführungen hat er damit aber verfehlt.</p>
<p>Wie damals die Scholastiker die Existenz Gottes, so bemüht sich heute vor allem Gensing in all seinen Artikeln um den Nachweis dessen, was er dabei voraussetzt, nämlich dem Dogma des Vorhandensein eines weitverbreiteten Rechtsextremismus in der deutschen Bevölkerung respektive den anderen nachgelagerten Eigenschaften wie Neonazismus, Xenophobie, Antisemitismus und neuerdings auch Islamophobie. Denn wozu sonst all dieser gewaltige Aufwand und Apparat für den Kampf gegen Rechts, und wozu all dieses Getöse in den Medien? </p>
<p>Die Kontroverse mit Brodkorb rührt anscheinend auch nicht daher, daß letzterer grundsätzliche Zweifel an diesem Dogma hat, sondern daß es ihm lediglich um eine etwas elegantere und eingängigere Verbreitung dieses Dogmas geht. Oder sollten hier demokratische Restinstinkte greifen, die Brodkorb zumindest ahnen lassen, auf welchen falschen Prämissen all dieser &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; aufgebaut ist?</p>
<p>Zitat Brodkorb:<br />
&#8220;Wer den „Kampf gegen Rechts“ aufmerksam beobachtet, wird ihn überall registrieren: eben diesen sozialistischen Wettbewerb um die Frage „Wer ist eigentlich der antifaschistischste Antifaschist?“ Es gewinnt, wer die meisten Kerben in seine Küchentischlatte hauen kann: Für jeden „Nazi“, den man ausgehoben, für jeden „Skandal“, den man aufgedeckt oder insinuiert hat, gibt es wieder ein paar zusätzliche Karma-Punkte. Aber nicht nur das. Mehr als die bloße Zahl zählt natürlich die Raffinesse, mit der in kriminalistischer Höchstleistung Nazis an Stellen entdeckt werden, an denen nicht einmal Hitler welche finden könnte. Das Fatale ist nur, dass der qualitative mit dem quantitativen Effekt Hand in Hand geht. Denn unentdeckte Nazis gibt’s wie Sand am Meer…&#8221;</p>
<p>Der letzte Satz, dessen Charakter auch ohne das heute übliche Hinzufügen von Markierungstags als ironisch erkennbar ist, macht Hoffnungen auf Erleuchtung. Das aber kann ihm der Glaubensbruder im Geiste Gensing natürlich nicht durchgehen lassen, denn Abweichler und Schwankende im Heiligen Kampf gegen Rechts sind allemal schlimmer als das Ziel dieses Kampfes. Vorgeblich sind das Neonazis und Rechtsextreme. Kann aber nicht stimmen, denn warum trägt der &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; wohl seinen Namen?</p>
<p>Zitat Gensing:<br />
&#8220;Brodkorb unterstellt durch die Selbstbezichtigungen „Weichei“ und „Die Vorsichtigen“ „den Entschlossenen“ eine Mackerattitüde. Hinzu kommt, dass er  den „Kampf gegen Rechts“ – den er nie selbst definiert &#8211;  vereinfacht und einmal mehr auf sein Lieblingsthema, die Neue Rechte, die „subtilen Einflüsterer“, reduziert.&#8221;</p>
<p>Auch Gensing und alle seine Mitstreiter definieren uns nie genau, worin dieser Kampf gegen Rechts denn nun bestehen soll.</p>
<p>Zitat Gensing:<br />
&#8220;Der „aufmerksame Beobachter“ registriert es also „überall“: Der „Kampf gegen Rechts“ – ein sozialistischer Wettbewerb, in dem die übereifrigen und eigensüchtigen Akteure möglichst viele Nazis bloßstellen wollen. &#8230; Oder meint Brodkorb vielleicht die Hunderte von Initiativen und Organisationen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern beim „Kampf gegen Rechts“ gegenseitig ausstechen?&#8221;</p>
<p>Wir kommen der Wahrheit näher, unabhängig davon, ob das von Gensing so beabsichtigt ist.</p>
<p>Zitat Gensing:<br />
&#8220;Der Begriff „Kampf gegen Rechts“ wird vor allem in Debatten um die Förderprogramme der Bundesregierung benutzt. Er dient in der medialen Berichterstattung der Vereinfachung, genau wie „linke Randalierer“ beispielsweise.&#8221;</p>
<p>Bingo. Das dürfte wohl die Essenz dieses Kampfs gegen Rechts sein. Dieser durch Fördergelder staatsindizierte Kampf bietet vielen Leuten Posten, Prestige und berufliche Existenz, die sich ansonsten bei der regionalen Agentur für Arbeit in die Schlange einreihen müßten. Der Begriff &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; dient also der medialen Vereinfachung, genau wie &#8220;linke Randalierer&#8221;, very interesting. Bloß seltsam, daß ich in den letzten Jahren nie etwas von staatlichen Förderprogrammen für einen &#8220;Kampf gegen Links&#8221; gehört, der natürlich auch nur eine mediale Verkürzung für alle Linksextreme sein müßte.</p>
<p>Ein kleiner Ausflug in die Geschichte: Im mittelalterlichen Indien wollte einst ein Radscha etwas gegen die Kobraplage in seinem Reich tun. Er ließ deswegen eine Prämie für jede getötete Kobra ausloben, um einen Anreiz für die Menschen zu geben. Das Ergebnis kann sich jeder ausrechnen, der auch nur ein wenig in Zusammenhängen zu denken versteht: Die Menschen fingen an, Kobras zu züchten, um sie den Beauftragten des Radschas in größeren Zahlen präsentieren zu können mit dem Ziel der persönlichen Gewinnmaximierung.</p>
<p>Obiges Verhalten ist natürlich menschlich verständlich. Bedenklich wird es dann, wenn sich eine Bewegung, hinter der ja eine Idee steckt, nämlich die seitens der Politik einmal beabsichtigte Auseinandersetzung mit Neonazigruppen oder rechtsextremen Schlägern, von ihrem Ursprungsgedanken löst und zur Ideologie wird, die inzwischem von einem mit Steuergeldern finanzierten Apparat exekutiert wird, der an einer realen Darstellung der Lage gar nicht mehr interessiert ist, weil seine ganze Existenz vom Vorhandensein eines rechtsextremen Bedrohungsszenario abhängt. Wenn sich auf einmal die Erkenntnis durchsetzen sollte, daß es eine Bedrohung für die Demokratie durch eine derartige Einstellung gar nicht gibt: Wo bleiben dann die vielen Fördergelder für die &#8220;Hunderte von Initiativen und Organisationen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern beim „Kampf gegen Rechts“ gegenseitig ausstechen&#8221;?</p>
<p>Dabei läßt allein schon die Untersuchung der blanken Zahlen von im Verfassungsschutzbericht als &#8220;mit politischem Hintergrund extrem Rechts&#8221; eingestuften Straftaten erkennen, daß es dieses Ausmaß an Rechtsextremismus, Xenophobie oder neuerdings Islamophobie gar nicht gibt, welche eine derart hypertrophierte Berichterstattung, einen derartigen politischen Aufwand und eine derartige finanzielle, organisatorische und mediale Unterstützung auch nur annähernd rechtfertigen würden. Bei den dort genannten bundesweit ca. 22.000 Straftaten (wer Genaueres will, kann googeln, mir geht es um die Darstellung der Dimensionen) handelt es sich in den allermeisten Fällen um Propagandadelikte, wie ein an die Wand geschmiertes Hakenkreuz oder das Verteilen von CD`s mit als rechtsextrem eingestufter Musik. Dabei ist übrigens interessant, daß nach einer Änderung in der Klassifizierung solcher Straftaten im letzten Jahr, gemäß der alle solche Dinge als rechtsextrem einzustufen sind, unabhängig ob sie von Einheimischen oder von Leuten mit Migrationshintergrund, die Zahlen um einige Tausend gestiegen sind. Die Zahl der Gewaltstraftaten mit Hintergrund Rechtsextrem bewegt sich seit vielen Jahren um die 1000 pro Jahr für das gesamte Bundesgebiet. Davon sind ca. 40 % als Attacken auf &#8220;Linksextreme&#8221; oder &#8220;vermeintlich Linksextreme&#8221; eingestuft, was die hier mehrfach bestätigte These stützt, daß es sich bei diesen Taten um einen Kampf zwischen Rechtsextrem und Antifa handelt, zwei Gruppen also, die mit dem Rechtsstaat wenig am Hut haben.</p>
<p>Jetzt zum Vergleich mit diesen o.g. Zahlen ein Ausflug in die BKA-Statistik. Diese nennt für das Jahr 2008 allein für den Bereich &#8220;schwere und gefährliche Körperverletzung&#8221; bundesweit eine Zahl von ca. 237.000, eine Zahl also, welche die der genannten Zahlen für rechtsextreme Gewaltstraftaten um Größenordnungen übersteigt. Allein hieran sollte der unvoreingenommene Betrachter eigentlich ablesen können, welchen Anteil dieser Bereich an der im Land ausgeübten Gewalt besitzt und welche Relevanz hier vorhanden ist.</p>
<p>Zur Information: Beim Bereich Gewaltstraftaten Hintergrund Linksextrem liegen die Zahlen lt. Verfassungsschutzbericht in der gleichen Größenordnung, und auch der Anteil der als &#8220;Gewaltstraftaten gegen Rechte oder vermeintlich Rechte&#8221; liegt in einem ähnlichem Bereich. Interessant daran ist, daß in Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg inzwischen wesentlich mehr links- als rechtsextreme Straftaten begangen werden, was inzwischen auch in den offiziellen Statistiken auftaucht.</p>
<p>Fazit: Dieser &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; bezieht seine Daseinsberechtigung inzwischen aus dem selbsterzeugten Lärm. Gleichzeitig scheint er einigen linken Aktivisten als Vehikel zu dienen, um die althergebrachten ideologischen Gegner &#8220;deutscher Staat&#8221; und &#8220;deutsche Nation&#8221; weiter bekämpfen zu können, dieses Mal aber von genau diesem Staat finanziert. Denn in Wahrheit ist dieser absichtlich nie genau definierte &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; ein Kampf gegen alles, was rechts von der eigenen linksextremen Position steht, und das wäre dann notwendigerweise die bürgerliche Mitte der Gesellschaft. Wie sonst lassen sich dann so dubiose Studien wie die der Friedrich-Ebert-Stiftung &#8220;Vom Rand zur Mitte&#8221; erklären, in denen mehr oder weniger großen Teilen der deutschen Gesellschaft Rechtsextremismus, Nationalismus oder Antisemitismus (wahlweise Xenophobie oder Islamophobie) oder zumindestens Neigungen dazu angedichtet werden? Sieht man sich die Fragestellungen genauer an, mit denen diese Behauptungen begründet werden, dann stellt man fest, daß hier ein Abweichen von der eigenen linken Gesinnung als Rechtsextremismus oder Neigung dazu interpretiert wird. Aufschlußreich ist hier vor allem der Geldgeber solcher Studien sowie die Intentionen, mit der diese in Auftrag gegeben werden.</p>
<p>Man muß konstatieren, daß diese Bewegung, die sich im Endeffekt in Richtung einer linken Meinungs- und Gesinnungsdiktatur bewegt, erschreckend weit gekommen ist, sieht man sich das Klima der öffentlichen Diskussion. Blogs wie diese sind da lediglich eine Abweichung davon. Es ist in dem Zusammenhang ein Fortschritt zu nennen, daß von linken Mainstram abweichende Meinungen in der letzten Zeit nicht mehr derart zensiert werden, wie das noch vor einiger Zeit der Fall war. Da scheinen sich, und das ist auch meine Hoffnung, inzwischen auch bei Leuten wie Herrn Brodkorb Erkenntnisse Raum zu bahnen, die in Richtung einer Befreiung aus dem ideologischen Prokrustesbett hinweisen, in dem die öffentliche Diskussion inzwischen steckt. Natürlich werden dann alle, die sich bis jetzt die Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Vorgänge im Land anmaßten, mächtig auf die Füße getreten fühlen und entsprechend reagieren. Aber ohne das wird sich nichts ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mathias Brodkorb</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23848</link>
		<dc:creator>Mathias Brodkorb</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 07:47:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23848</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Gensing,

Sie haben Recht. Wir sollten über die substanziellen Dinge sprechen, das hatte ich ja schon im ersten Kommentar vorgeschlagen. Daher erneut mein Angebot: Ich komme bei Gelegenheit zu Ihnen nach Hamburg, wir räumen bei einem Bier die Probleme aus und klären dann die Frage, wie wir gemeinsam die eigentlichen Fragen auf eine Art und Weise aufbereiten, von der alle etwas haben - vor allem unsere Leserinnen und Leser. Dieses Kommentar-Ping-Pong jedenfalls bringt uns nicht vorwärts.

Gruß
Brodkorb</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Gensing,</p>
<p>Sie haben Recht. Wir sollten über die substanziellen Dinge sprechen, das hatte ich ja schon im ersten Kommentar vorgeschlagen. Daher erneut mein Angebot: Ich komme bei Gelegenheit zu Ihnen nach Hamburg, wir räumen bei einem Bier die Probleme aus und klären dann die Frage, wie wir gemeinsam die eigentlichen Fragen auf eine Art und Weise aufbereiten, von der alle etwas haben &#8211; vor allem unsere Leserinnen und Leser. Dieses Kommentar-Ping-Pong jedenfalls bringt uns nicht vorwärts.</p>
<p>Gruß<br />
Brodkorb</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Brux</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23845</link>
		<dc:creator>Sebastian Brux</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 07:35:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23845</guid>
		<description>Aus persönlichen Gründen ist es für mich im Augenblick nicht möglich, an der Debatte so aktiv teilzuhaben, wie ich mir das wünschen würde. Das kann man akzeptieren oder auch nicht. Es ändert nichts an der Situation. Ich bedauere es für mich, da ich eine große Freude an Diskurs, Kritik und Reflexion habe. Eine kleine Rückmeldung daher auf die Kritik.

Mit dem Kommentar &lt;a href=&quot;http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/heil-hitler-darf-ich-als-linker-sagen-oder/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;„‘Heil Hitler‘ darf ich als Linker sagen! Oder?“&lt;/a&gt; steht mein Wunsch nach einer Debatte über die Affinität zur NS-Ästhetik, Slogans und Sprüchen, in manchen Kreisen der Arbeit gegen Neonazis, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie, im Mittelpunkt. Es entspricht im Übrigen der Eigenart des Kommentars, dass sich darin die Meinung des Autors widerspiegelt. Also nicht zwingend die des Portals &lt;a href=&quot;http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mut-gegen-rechte-gewalt.de&lt;/a&gt;, der Amadeu Antonio Stiftung oder von &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;NPD-BLOG.INFO&lt;/a&gt;. Trotz der Rückendeckung in den drei Institutionen für einen kritischen Kommentar sollte das gesagt werden. Der Kommentar zeichnet sich auch dadurch aus, dass er Diskussionen anregt. Die hier laufende Debatte finde ich sehr spannend und offensichtlich notwendig, auch wenn sie an meinem eigentlichen Anliegen vorbei läuft. Brodkorbs Einteilung der Menschentypen wurde ausführlich diskutiert, ich stelle mich hier hinter die Argumente von Patrick Gensing u.a.

Dass &lt;a href=&quot;http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mut-gegen-rechte-gewalt.de&lt;/a&gt; in Artikeln auch positiv über die Apfelfront berichtet, stellt da keinen Widerspruch dar, da es keine Meinungsseite ist sondern primär die Arbeit von Projekten darstellt. Es sollen aber auch Ansätze diskutiert werden. Deshalb werden bei &lt;a href=&quot;http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mut-gegen-rechte-gewalt.de&lt;/a&gt; beispielsweise „Bratwürste gegen Rechts“ als Aktionsform benannt und &lt;a href=&quot;http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/bitte-keine-demokratiefeste-mit-bratwurst-und-ballons-mehr/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt;wieder kritisiert. Da es kein Patentrezept in unserer Arbeit gibt, sind Diskussionen darüber unerlässlich. Die Handreichung gegen Rechts, die sagt, man dürfe alle, die was gegen Nazis machen, nicht kritisieren, habe ich noch nicht gelesen. Der Ansatz wäre neu. Ich teile ihn nicht. Ich würde es da aber wie Keynes halten: „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung. Und Sie, was machen Sie?“

Herr Brodkorb und seine Verteidiger_innen verzichten bisweilen auf eine Erklärung, was denn das ansprechende an der schwarzen Sonne sei. Warum Nazis sich an vermeintlich linken Symbolen, wie dem Intifada-Schal oder Che Guevara-Shirts, bedienen habe ich verstanden. Eine schlüssige Argumentation, weshalb nicht-Rechte eine schwarze Sonne auf der Brust tragen, kenne ich nicht. Außer die, dass es ja „witzig“ sei und ich keinen Humor haben würde. Einen Hauch von Humor habe ich trotzdem, sonst hätte ich, wie Brodkorb richtig bemerkt, nicht die Satire der Jungle World über die Piratenpartei in meinem Blog verlinkt. Nun kann man sich über guten und schlechten Humor, Satire und Witze streiten und letztlich liegt es im Auge des Betrachters. Trotzdem kann man darüber diskutieren und hinterfragen, was denn der Hintergedanke ist und ob es neben dem ironischen Anliegen auch unerwünschte Nebeneffekte oder Aussagen gibt. Dass die FdÄ in ihren Gauen über meinen Kommentar nicht nur jubelt, überrascht mich nicht. Es sollte dazu nur gesagt sein: Ich schrieb nie „alle“ sondern „manche“.

Ich fände es anständig, wenn das Pseudonym &lt;a href=&quot;http://www.unsere-demokratie.info/blog1.php?disp=user&amp;user_ID=5&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;„normaler_bürger“&lt;/a&gt;, das hier und an anderer Stelle offensichtlich ein Problem mit mir hat und sich dessen Argumentationslinien bei unterschiedlichen Klarnamen oder Pseudonymen wiederfinden, seinem Frust einmal Luft macht. Ich bin ab 30. November wieder im Büro unter folgender Nummer zu erreichen: 030 . 240 886 25. Rufen Sie an?

Nun ist es hier wie so häufig: Kritik kommt öffentlich, Zuspruch dagegen im Gespräch oder per Email. Das haben öffentliche Diskussionen so an sich. Patrick Gensing, stellvertretend für die weiteren Kommentatoren, sei an dieser Stelle für die Rückendeckung gedankt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus persönlichen Gründen ist es für mich im Augenblick nicht möglich, an der Debatte so aktiv teilzuhaben, wie ich mir das wünschen würde. Das kann man akzeptieren oder auch nicht. Es ändert nichts an der Situation. Ich bedauere es für mich, da ich eine große Freude an Diskurs, Kritik und Reflexion habe. Eine kleine Rückmeldung daher auf die Kritik.</p>
<p>Mit dem Kommentar <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/heil-hitler-darf-ich-als-linker-sagen-oder/" rel="nofollow">„‘Heil Hitler‘ darf ich als Linker sagen! Oder?“</a> steht mein Wunsch nach einer Debatte über die Affinität zur NS-Ästhetik, Slogans und Sprüchen, in manchen Kreisen der Arbeit gegen Neonazis, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie, im Mittelpunkt. Es entspricht im Übrigen der Eigenart des Kommentars, dass sich darin die Meinung des Autors widerspiegelt. Also nicht zwingend die des Portals <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/" rel="nofollow">mut-gegen-rechte-gewalt.de</a>, der Amadeu Antonio Stiftung oder von <a href="http://npd-blog.info/" rel="nofollow">NPD-BLOG.INFO</a>. Trotz der Rückendeckung in den drei Institutionen für einen kritischen Kommentar sollte das gesagt werden. Der Kommentar zeichnet sich auch dadurch aus, dass er Diskussionen anregt. Die hier laufende Debatte finde ich sehr spannend und offensichtlich notwendig, auch wenn sie an meinem eigentlichen Anliegen vorbei läuft. Brodkorbs Einteilung der Menschentypen wurde ausführlich diskutiert, ich stelle mich hier hinter die Argumente von Patrick Gensing u.a.</p>
<p>Dass <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/" rel="nofollow">mut-gegen-rechte-gewalt.de</a> in Artikeln auch positiv über die Apfelfront berichtet, stellt da keinen Widerspruch dar, da es keine Meinungsseite ist sondern primär die Arbeit von Projekten darstellt. Es sollen aber auch Ansätze diskutiert werden. Deshalb werden bei <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/" rel="nofollow">mut-gegen-rechte-gewalt.de</a> beispielsweise „Bratwürste gegen Rechts“ als Aktionsform benannt und <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/bitte-keine-demokratiefeste-mit-bratwurst-und-ballons-mehr/" rel="nofollow">an anderer Stelle</a>wieder kritisiert. Da es kein Patentrezept in unserer Arbeit gibt, sind Diskussionen darüber unerlässlich. Die Handreichung gegen Rechts, die sagt, man dürfe alle, die was gegen Nazis machen, nicht kritisieren, habe ich noch nicht gelesen. Der Ansatz wäre neu. Ich teile ihn nicht. Ich würde es da aber wie Keynes halten: „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung. Und Sie, was machen Sie?“</p>
<p>Herr Brodkorb und seine Verteidiger_innen verzichten bisweilen auf eine Erklärung, was denn das ansprechende an der schwarzen Sonne sei. Warum Nazis sich an vermeintlich linken Symbolen, wie dem Intifada-Schal oder Che Guevara-Shirts, bedienen habe ich verstanden. Eine schlüssige Argumentation, weshalb nicht-Rechte eine schwarze Sonne auf der Brust tragen, kenne ich nicht. Außer die, dass es ja „witzig“ sei und ich keinen Humor haben würde. Einen Hauch von Humor habe ich trotzdem, sonst hätte ich, wie Brodkorb richtig bemerkt, nicht die Satire der Jungle World über die Piratenpartei in meinem Blog verlinkt. Nun kann man sich über guten und schlechten Humor, Satire und Witze streiten und letztlich liegt es im Auge des Betrachters. Trotzdem kann man darüber diskutieren und hinterfragen, was denn der Hintergedanke ist und ob es neben dem ironischen Anliegen auch unerwünschte Nebeneffekte oder Aussagen gibt. Dass die FdÄ in ihren Gauen über meinen Kommentar nicht nur jubelt, überrascht mich nicht. Es sollte dazu nur gesagt sein: Ich schrieb nie „alle“ sondern „manche“.</p>
<p>Ich fände es anständig, wenn das Pseudonym <a href="http://www.unsere-demokratie.info/blog1.php?disp=user&#038;user_ID=5" rel="nofollow">„normaler_bürger“</a>, das hier und an anderer Stelle offensichtlich ein Problem mit mir hat und sich dessen Argumentationslinien bei unterschiedlichen Klarnamen oder Pseudonymen wiederfinden, seinem Frust einmal Luft macht. Ich bin ab 30. November wieder im Büro unter folgender Nummer zu erreichen: 030 . 240 886 25. Rufen Sie an?</p>
<p>Nun ist es hier wie so häufig: Kritik kommt öffentlich, Zuspruch dagegen im Gespräch oder per Email. Das haben öffentliche Diskussionen so an sich. Patrick Gensing, stellvertretend für die weiteren Kommentatoren, sei an dieser Stelle für die Rückendeckung gedankt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Rainer Möller</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23721</link>
		<dc:creator>Rainer Möller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:53:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23721</guid>
		<description>Nach allem, was ich hier gelesen habe, ziehe ich den folgenden Schluss:

1. Keiner der Gensing-Anhänger ist willens oder imstande, einen Unterschied zwischen &quot;linksdemokratisch&quot; und &quot;linksextremistisch&quot; wahrzunehmen oder anzuerkennen.
2. Insofern ist Brodkorbs Grafik richtig (die &quot;Entschlossenen&quot; werden quer über die Unterscheidung &quot;linksdemokratisch&quot;/&quot;linksextremistisch&quot; drüber gezeichnet).
3. Zugleich steht die Position von Gensings Anhängern in einem gewissen Widerspruch zu dem, was Gensing selber vorbringt. Gensing setzt nämlich voraus, dass eine Unterscheidung &quot;linksdemokratisch&quot;/&quot;linksextremistisch&quot; sehr wohl existiert, behauptet aber, dass seine Anhänger innerhalb des &quot;linksdemokratischen&quot; Spektrums verbleiben.

4. Wie erklärt sich diese Diskrepanz?
Wie viele Antifa-Journalisten ist Gensing zu einem ständigen Spagat zwschen der Radau-Antifa einerseits und seinen bürgerlichen Sponsoren gezwungen. Er weiß ganz gut: Wenn er bestreiten würde,dass man zwischen &quot;linksdemokratisch&quot; und &quot;linksextremistisch&quot; unterscheiden kan und muss, dann hat er keine Chance mehr, beim Springer-Verlag einen Preis zu bekommen. 

Gensing muss sich also in diesen Fragen mit allerlei gewundenen Formulierungen durchlavieren; und das erklärt seine Gereiztheit gegenüber Brodkorb, der es sich leisten kann, Klartext zu reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach allem, was ich hier gelesen habe, ziehe ich den folgenden Schluss:</p>
<p>1. Keiner der Gensing-Anhänger ist willens oder imstande, einen Unterschied zwischen &#8220;linksdemokratisch&#8221; und &#8220;linksextremistisch&#8221; wahrzunehmen oder anzuerkennen.<br />
2. Insofern ist Brodkorbs Grafik richtig (die &#8220;Entschlossenen&#8221; werden quer über die Unterscheidung &#8220;linksdemokratisch&#8221;/&#8221;linksextremistisch&#8221; drüber gezeichnet).<br />
3. Zugleich steht die Position von Gensings Anhängern in einem gewissen Widerspruch zu dem, was Gensing selber vorbringt. Gensing setzt nämlich voraus, dass eine Unterscheidung &#8220;linksdemokratisch&#8221;/&#8221;linksextremistisch&#8221; sehr wohl existiert, behauptet aber, dass seine Anhänger innerhalb des &#8220;linksdemokratischen&#8221; Spektrums verbleiben.</p>
<p>4. Wie erklärt sich diese Diskrepanz?<br />
Wie viele Antifa-Journalisten ist Gensing zu einem ständigen Spagat zwschen der Radau-Antifa einerseits und seinen bürgerlichen Sponsoren gezwungen. Er weiß ganz gut: Wenn er bestreiten würde,dass man zwischen &#8220;linksdemokratisch&#8221; und &#8220;linksextremistisch&#8221; unterscheiden kan und muss, dann hat er keine Chance mehr, beim Springer-Verlag einen Preis zu bekommen. </p>
<p>Gensing muss sich also in diesen Fragen mit allerlei gewundenen Formulierungen durchlavieren; und das erklärt seine Gereiztheit gegenüber Brodkorb, der es sich leisten kann, Klartext zu reden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: normaler_bürger</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23601</link>
		<dc:creator>normaler_bürger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:45:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23601</guid>
		<description>Da man Versprechen einhalten sollte, möchte ich meins hiermit auch erfüllen. Ich bitte um Entschuldigung, für meine Frage nach einer Antwort von Herrn Brux. Denn wenn er wirklich verhindert ist, dann gilt das selbstverständlich akzeptiert zu werden, denn das würde ich mir von anderen Menschen auch wünschen, wenn ich einmal in einer solchen Situation bin. 

Sehr geehrter Herr Brux, ich bitte Sie hiermit um Entschuldigung und freue mich auf einen Austausch mit Ihnen, wenn es unsere Zeit wieder zulässt.

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
normaler_bürger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da man Versprechen einhalten sollte, möchte ich meins hiermit auch erfüllen. Ich bitte um Entschuldigung, für meine Frage nach einer Antwort von Herrn Brux. Denn wenn er wirklich verhindert ist, dann gilt das selbstverständlich akzeptiert zu werden, denn das würde ich mir von anderen Menschen auch wünschen, wenn ich einmal in einer solchen Situation bin. </p>
<p>Sehr geehrter Herr Brux, ich bitte Sie hiermit um Entschuldigung und freue mich auf einen Austausch mit Ihnen, wenn es unsere Zeit wieder zulässt.</p>
<p>Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,<br />
normaler_bürger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NDM</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23597</link>
		<dc:creator>NDM</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:33:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23597</guid>
		<description>Hui, eine belebte Auseinandersetzung. Ich werde mich aber nicht auf dieses Niveau hinaufbegeben ;-)

Die Apfelfront und Storch Heinar finde ich eigentlich ganz lustig, und sehe beides als gelungene Aktionsformen an. Die Neonazis klauen Symbole und Themen, und ordnen sie neu ein, nun eben einmal anders herum. Klar, wenn man &quot;Die Welle&quot; im Hinterkopf behält(Ich ordne auch die Kritik an der Piratenpartei diesen Zusammenhang ein), ist man sensibel genug, um frühzeitig auf - eventuell - mögliche Selbstläufer hinzuweisen. Das halte ich auch nicht für falsch. Es ist besser man äußert Bedenken zu früh, als zu spät. Man muss sie nicht teilen, und das kann man sagen.

Vielleicht bin ich ja nur diplomatisch veranlagt, ich hatte mir bei dieser Diskussion jedoch erhofft, dass aus zwei in meinen Augen nachvollziehbaren Positionen am Ende eine noch viel besser nachvollziehbare dritte hervorgeht. Am Anfang steht hierbei immer, Kampfrethorik und Kampfbegriffe zu neutralisieren, um Emotionale Schärfe herauszunehmen. Das kann man &quot;Zurückzurudern&quot; nennen, wenn man will. Das kann(!) man, wenn man so will, auch als Schwäche oder Inkonsequenz interpretieren, oder eben als ausgestreckte Hand. So ordne ich auch den vorletzten Satz von Herrn Brodkorb ein:

&quot;Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema “Extremismustheorie” gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, eine belebte Auseinandersetzung. Ich werde mich aber nicht auf dieses Niveau hinaufbegeben <img src='http://npd-blog.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Apfelfront und Storch Heinar finde ich eigentlich ganz lustig, und sehe beides als gelungene Aktionsformen an. Die Neonazis klauen Symbole und Themen, und ordnen sie neu ein, nun eben einmal anders herum. Klar, wenn man &#8220;Die Welle&#8221; im Hinterkopf behält(Ich ordne auch die Kritik an der Piratenpartei diesen Zusammenhang ein), ist man sensibel genug, um frühzeitig auf &#8211; eventuell &#8211; mögliche Selbstläufer hinzuweisen. Das halte ich auch nicht für falsch. Es ist besser man äußert Bedenken zu früh, als zu spät. Man muss sie nicht teilen, und das kann man sagen.</p>
<p>Vielleicht bin ich ja nur diplomatisch veranlagt, ich hatte mir bei dieser Diskussion jedoch erhofft, dass aus zwei in meinen Augen nachvollziehbaren Positionen am Ende eine noch viel besser nachvollziehbare dritte hervorgeht. Am Anfang steht hierbei immer, Kampfrethorik und Kampfbegriffe zu neutralisieren, um Emotionale Schärfe herauszunehmen. Das kann man &#8220;Zurückzurudern&#8221; nennen, wenn man will. Das kann(!) man, wenn man so will, auch als Schwäche oder Inkonsequenz interpretieren, oder eben als ausgestreckte Hand. So ordne ich auch den vorletzten Satz von Herrn Brodkorb ein:</p>
<p>&#8220;Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema “Extremismustheorie” gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: normaler_bürger</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23559</link>
		<dc:creator>normaler_bürger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:59:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23559</guid>
		<description>Lieber Herr Gensing,
wenn es für Herrn Brux wichtigere Dinge im Leben gibt, als sich berechtigten Fragen zu einem seiner Artikel zu stellen, dann gibt es für mich auch andere wichtige Dinge im Leben, als mich durch einen Artikel von Herrn Brux zur Reflektion aufgefordert zu sehen. Denn wenn ich möglicherweise stundenlang im Internet suchen muss, um dann vielleicht das Beispiel (Schüler mit der Armbinde der Apfelfront) auf das Herr Brux seine Kritik bezieht zu finden, um mir überhaupt ein Bild von der Situation machen zu können - und ohne diese Fakten kann ich das leider nicht, o.k. ist sicher mein Fehler, aber das nehme ich an dieser Stelle gern in Kauf - dann geht das von meiner knapp bemessenen Freizeit ab und geht zu Laster meiner Familie, meiner Kinder und meiner Freunde (die ich zumindest im Moment noch habe). Und da hört auch der Spaß für mich mal auf, denn nicht nur Herr Brux hat &quot;wichtigere Dinge&quot; im Leben zu tun. Reichlich vermessen dieser Vergleich, meine Freizeit ist weniger Wert als die von Herrn Brux. Auch nett...

Viele Grüße
normaler_bürger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Gensing,<br />
wenn es für Herrn Brux wichtigere Dinge im Leben gibt, als sich berechtigten Fragen zu einem seiner Artikel zu stellen, dann gibt es für mich auch andere wichtige Dinge im Leben, als mich durch einen Artikel von Herrn Brux zur Reflektion aufgefordert zu sehen. Denn wenn ich möglicherweise stundenlang im Internet suchen muss, um dann vielleicht das Beispiel (Schüler mit der Armbinde der Apfelfront) auf das Herr Brux seine Kritik bezieht zu finden, um mir überhaupt ein Bild von der Situation machen zu können &#8211; und ohne diese Fakten kann ich das leider nicht, o.k. ist sicher mein Fehler, aber das nehme ich an dieser Stelle gern in Kauf &#8211; dann geht das von meiner knapp bemessenen Freizeit ab und geht zu Laster meiner Familie, meiner Kinder und meiner Freunde (die ich zumindest im Moment noch habe). Und da hört auch der Spaß für mich mal auf, denn nicht nur Herr Brux hat &#8220;wichtigere Dinge&#8221; im Leben zu tun. Reichlich vermessen dieser Vergleich, meine Freizeit ist weniger Wert als die von Herrn Brux. Auch nett&#8230;</p>
<p>Viele Grüße<br />
normaler_bürger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: normaler_bürger</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23551</link>
		<dc:creator>normaler_bürger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:30:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23551</guid>
		<description>Lieber Herr Gensing,
worauf stützt sich den der &quot;haltlose Artikel&quot;? Aus welchem Grund könnte sich Herr Brodkorb veranlasst gesehen haben, einen solchen Artikel zu schreiben? Wenn es ihm um die Interviews/Gespräche/Buchveröffentlichungen oder sonst etwas gegangen sein könnte, warum hat er seine Kritik dann nicht zeitnah zu diesen Themen geäußert? 

Meines Erachtens war der Grund der ungerechtfertigte Angriff auf das Projekt &quot;Storch Heinar&quot;. Und das war doch Aufhänger des Artikels von Herrn Brux oder habe ich da etwas falsch verstanden??

Noch mal meine Frage: Warum kann Herr Brux nicht selber antworten? Denn dass er schreiben kann, hat er hinlänglich bewiesen...

Viele Grüße,
normaler_bürger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Gensing,<br />
worauf stützt sich den der &#8220;haltlose Artikel&#8221;? Aus welchem Grund könnte sich Herr Brodkorb veranlasst gesehen haben, einen solchen Artikel zu schreiben? Wenn es ihm um die Interviews/Gespräche/Buchveröffentlichungen oder sonst etwas gegangen sein könnte, warum hat er seine Kritik dann nicht zeitnah zu diesen Themen geäußert? </p>
<p>Meines Erachtens war der Grund der ungerechtfertigte Angriff auf das Projekt &#8220;Storch Heinar&#8221;. Und das war doch Aufhänger des Artikels von Herrn Brux oder habe ich da etwas falsch verstanden??</p>
<p>Noch mal meine Frage: Warum kann Herr Brux nicht selber antworten? Denn dass er schreiben kann, hat er hinlänglich bewiesen&#8230;</p>
<p>Viele Grüße,<br />
normaler_bürger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Krebs</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23540</link>
		<dc:creator>Felix Krebs</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:36:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23540</guid>
		<description>Ich finde die Debatte zwischen Patrick Gensing und Mathias Brodkorb erhellend und die Position Brodkorbs durchaus konsequent, was nicht heisst, dass sie richtig ist. Wer einer rot-schwarzen Koalition angehört, wird nicht umher kommen die unwissenschaftliche Totalistarismusdoktrin zu verteidigen und alle die dieser nicht anhängen, als potentiell undemokratisch zu bezeichnen. Herr Brodkorb ist jung und will in seiner politischen Karriere sicherlich noch einiges erreichen. Es ist doch eigentlich erfreulich, schon jetzt zu erfahren, das jemand wie er mit Halbwahrheiten und Unterstellungen argumentiert und mit fragwürdigen Bündnispartnern aus der extremen Rechten zusammenarbeitet.  Herr Brodkorb ist halt schon früher dort angekommen, wo zukünftig die Bundesprogramme gegen Extremismus hin sollen. Auch dort wird man dann Apologeten der Neuen Rechten einstellen und zu Wort kommen lassen, um antifaschistische Projekte als linksextremistisch zu denunzieren. Insofern können wir Herrn Brodkorb fast dankbar sein, dass er die Trennungslinien immer klarer zieht.

Dass eine Ideologie oder Doktrin allerdings wenig mit wissenschaftlicher oder jorunalistischer Sorgfaltsplicht zu tun hat, sei nur kurz an Brodkorbs Parteinahme für den nationalrevolutionären Vordenker Henning Eichberg dargestellt. Wie auch Toralf Staudt, macht Brodkorb den Fehler, Eichbergs Positionen nur an dessen Aussagen in Interviews und Artikeln gegenüber den bürgerlichen Medien zu messen. Dass Einberg in der nationalrevoltionären Zeitschrift &quot;Volkslust&quot; vor wenigen Jahren völkische Positionen vertreten hat, ist sowohl Brodkorb, wie auch Staud in dessen Buch &quot; Moderne Nazis&quot; entgangen. Dies mag auch damit zu erklären sein, dass der moderne Journalismus kaum noch Quellen nutzt, die nicht im Internet stehen. Das Aussagen Eichbergs in Volkslust zu zentralen Ideologemen der Neuen Rechten gehören und damit vergleichbar sind mit denen der NPD, findet man übrigens auch auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg - aber vielleicht ist die ja auch schon des Linksextremismus verdächtig. http://www.politische-bildung-brandenburg.de/extrem/npd1.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die Debatte zwischen Patrick Gensing und Mathias Brodkorb erhellend und die Position Brodkorbs durchaus konsequent, was nicht heisst, dass sie richtig ist. Wer einer rot-schwarzen Koalition angehört, wird nicht umher kommen die unwissenschaftliche Totalistarismusdoktrin zu verteidigen und alle die dieser nicht anhängen, als potentiell undemokratisch zu bezeichnen. Herr Brodkorb ist jung und will in seiner politischen Karriere sicherlich noch einiges erreichen. Es ist doch eigentlich erfreulich, schon jetzt zu erfahren, das jemand wie er mit Halbwahrheiten und Unterstellungen argumentiert und mit fragwürdigen Bündnispartnern aus der extremen Rechten zusammenarbeitet.  Herr Brodkorb ist halt schon früher dort angekommen, wo zukünftig die Bundesprogramme gegen Extremismus hin sollen. Auch dort wird man dann Apologeten der Neuen Rechten einstellen und zu Wort kommen lassen, um antifaschistische Projekte als linksextremistisch zu denunzieren. Insofern können wir Herrn Brodkorb fast dankbar sein, dass er die Trennungslinien immer klarer zieht.</p>
<p>Dass eine Ideologie oder Doktrin allerdings wenig mit wissenschaftlicher oder jorunalistischer Sorgfaltsplicht zu tun hat, sei nur kurz an Brodkorbs Parteinahme für den nationalrevolutionären Vordenker Henning Eichberg dargestellt. Wie auch Toralf Staudt, macht Brodkorb den Fehler, Eichbergs Positionen nur an dessen Aussagen in Interviews und Artikeln gegenüber den bürgerlichen Medien zu messen. Dass Einberg in der nationalrevoltionären Zeitschrift &#8220;Volkslust&#8221; vor wenigen Jahren völkische Positionen vertreten hat, ist sowohl Brodkorb, wie auch Staud in dessen Buch &#8221; Moderne Nazis&#8221; entgangen. Dies mag auch damit zu erklären sein, dass der moderne Journalismus kaum noch Quellen nutzt, die nicht im Internet stehen. Das Aussagen Eichbergs in Volkslust zu zentralen Ideologemen der Neuen Rechten gehören und damit vergleichbar sind mit denen der NPD, findet man übrigens auch auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg &#8211; aber vielleicht ist die ja auch schon des Linksextremismus verdächtig. <a href="http://www.politische-bildung-brandenburg.de/extrem/npd1.htm" rel="nofollow">http://www.politische-bildung-brandenburg.de/extrem/npd1.htm</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Gensing</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23539</link>
		<dc:creator>Patrick Gensing</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:31:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23539</guid>
		<description>Lieber &quot;Normaler Bürger&quot;.

Nicht die Kritik von Brux hat diesen Streit ausgelöst, sondern der in meinen Augen haltlose Artikel von Herrn Brodkorb, zu dem er offenbar nichts mehr sagen möchte. Über die Kritik von Brux hätte man sachlich sprechen können, ohne ihn als &quot;Bestmensch&quot; mit Überlegenheitsgefühl angreifen zu müssen. 

Dafür ist es nun zu spät - und so lange Herr Brodkorb meint, er müsse mich und Kollegen mit Kampfbegriffen überziehen, ohne dass er dies nachvollziehbar begründen kann, er müsse anderen Bestmenschen-Belehrungen unterstellen und seine eigene Definitionen als &quot;Anmerkungen&quot; verkaufen, gibt es von meiner Seite auch nichts mehr dazu zu sagen. 

Das bedeutet nicht, dass wir nicht auf gute Beiträge von ER verweisen, wie aktuell auf den von Hanka Klies zur Debatte im sächsischen Landtag. Denn ER ist nicht nur Brodkorb, die meisten Beiträge dort kommen von anderen Autoren.

Und was die Antwort von Herrn Brux angeht: Es gibt auch andere Dinge im Leben als Diskussionen im Internet, darauf hatte ich schon verwiesen und ich würde Sie bitten, dies einfach zu akzeptieren und etwas abzuwarten.

Gruß
Patrick Gensing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber &#8220;Normaler Bürger&#8221;.</p>
<p>Nicht die Kritik von Brux hat diesen Streit ausgelöst, sondern der in meinen Augen haltlose Artikel von Herrn Brodkorb, zu dem er offenbar nichts mehr sagen möchte. Über die Kritik von Brux hätte man sachlich sprechen können, ohne ihn als &#8220;Bestmensch&#8221; mit Überlegenheitsgefühl angreifen zu müssen. </p>
<p>Dafür ist es nun zu spät &#8211; und so lange Herr Brodkorb meint, er müsse mich und Kollegen mit Kampfbegriffen überziehen, ohne dass er dies nachvollziehbar begründen kann, er müsse anderen Bestmenschen-Belehrungen unterstellen und seine eigene Definitionen als &#8220;Anmerkungen&#8221; verkaufen, gibt es von meiner Seite auch nichts mehr dazu zu sagen. </p>
<p>Das bedeutet nicht, dass wir nicht auf gute Beiträge von ER verweisen, wie aktuell auf den von Hanka Klies zur Debatte im sächsischen Landtag. Denn ER ist nicht nur Brodkorb, die meisten Beiträge dort kommen von anderen Autoren.</p>
<p>Und was die Antwort von Herrn Brux angeht: Es gibt auch andere Dinge im Leben als Diskussionen im Internet, darauf hatte ich schon verwiesen und ich würde Sie bitten, dies einfach zu akzeptieren und etwas abzuwarten.</p>
<p>Gruß<br />
Patrick Gensing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: normaler_bürger</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23537</link>
		<dc:creator>normaler_bürger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:18:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23537</guid>
		<description>Schade dass inzwischen scheinbar vergessen wurde, was diese Diskussion eigentlich ausgelöst hat: Wohl weniger die geführten und veröffentlichten Interviews/Gespräche, sondern wohl eher der Angriff von Brux auf die Apelfront und Endstation Rechts, oder? 

Der Artikel von Herrn Brux scheint dann wohl auf allgemeine Zustimmung zu stoßen, oder wie sollte man es interpretieren, dass diese Tatsache bereits beiseite gelegt wurde...Tja, und auf meine Antworten werde ich wohl auch noch warten müssen....Schade Herr Brux, also ich hätte mich gern einmal mit Ihnen unterhalten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade dass inzwischen scheinbar vergessen wurde, was diese Diskussion eigentlich ausgelöst hat: Wohl weniger die geführten und veröffentlichten Interviews/Gespräche, sondern wohl eher der Angriff von Brux auf die Apelfront und Endstation Rechts, oder? </p>
<p>Der Artikel von Herrn Brux scheint dann wohl auf allgemeine Zustimmung zu stoßen, oder wie sollte man es interpretieren, dass diese Tatsache bereits beiseite gelegt wurde&#8230;Tja, und auf meine Antworten werde ich wohl auch noch warten müssen&#8230;.Schade Herr Brux, also ich hätte mich gern einmal mit Ihnen unterhalten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: christlicher Antifaschist</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23473</link>
		<dc:creator>christlicher Antifaschist</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 04:35:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23473</guid>
		<description>- Gensing hat einfach Recht. 
- Eine Schande, aber nicht un-ideo-logisch, daß ein SPDler den Geheim(nis)dienstkrämer und völkischen Angeber Elsässer unterstützt.

Diese profitieren auch immer davon, daß im antifaschistischen Mehrheitsbewußtsein fast unwillkürlich für völkische und antisemitische Politik meist extreme NS-Maßstäbe angelegt werden, und auch aus linkbestimmten Geschichtsunwissen kaum ein Sensorium, eine Empfindbarkeit für  Linksvölkisches und kommunistischen Antisemitismus vorhanden ist, so wie er in und außerhalb von SPD und KPD massive vorhanden und benutzt wurde. - Wurde ? Ach ja/nee, heute gibt&#039;s dafür ja ISRAEL.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>- Gensing hat einfach Recht.<br />
- Eine Schande, aber nicht un-ideo-logisch, daß ein SPDler den Geheim(nis)dienstkrämer und völkischen Angeber Elsässer unterstützt.</p>
<p>Diese profitieren auch immer davon, daß im antifaschistischen Mehrheitsbewußtsein fast unwillkürlich für völkische und antisemitische Politik meist extreme NS-Maßstäbe angelegt werden, und auch aus linkbestimmten Geschichtsunwissen kaum ein Sensorium, eine Empfindbarkeit für  Linksvölkisches und kommunistischen Antisemitismus vorhanden ist, so wie er in und außerhalb von SPD und KPD massive vorhanden und benutzt wurde. &#8211; Wurde ? Ach ja/nee, heute gibt&#8217;s dafür ja ISRAEL.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gelangweilter Leser</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23452</link>
		<dc:creator>gelangweilter Leser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 02:51:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23452</guid>
		<description>Der Text von Mathias Brodkorb ist die Aufmerksamkeit, die ihm hier zugesprochen wird, m. E. nicht wert und ich möchte auch gar nicht weiter darauf eingehen. Wer an fundierten Analysen der gegenwärtige Lage antifaschistischer Politik interessiert ist, findet hier relevantere Beiträge:

http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/diskussion/index.php

Mein Favorite ist der jüngste Beitrag &quot;Extremismus der Vernunft&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text von Mathias Brodkorb ist die Aufmerksamkeit, die ihm hier zugesprochen wird, m. E. nicht wert und ich möchte auch gar nicht weiter darauf eingehen. Wer an fundierten Analysen der gegenwärtige Lage antifaschistischer Politik interessiert ist, findet hier relevantere Beiträge:</p>
<p><a href="http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/diskussion/index.php" rel="nofollow">http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/diskussion/index.php</a></p>
<p>Mein Favorite ist der jüngste Beitrag &#8220;Extremismus der Vernunft&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Möller</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23412</link>
		<dc:creator>Rainer Möller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:03:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23412</guid>
		<description>Gensing: &quot;Warum und wo die Überschneidungen mit dem Linksextremismus, den Brodkorb übrigens auch nicht definiert, liegen? Keine Ahnung&quot;

Es ist doch aus den Beiträgen von Gensings Anhängern erkennbar, dass sie der politische Unterschied zwischen freiheitlicher Demokratie und &quot;Volksdemokratie&quot; überhaupt nicht interessiert; sie wären jederzeit bereit, eine &quot;Volksdemokratie&quot; zu unterstützen, wenn der KgR dadurch effektiver gefördert würde. Die Frage ist allenfalls, wieweit das Rückschlüsse auf Gensing selber zulässt.

Gensing macht es sich zu leicht, wenn er sich auf die Frage zurückzieht, wieweit die &quot;Entschlossenen&quot; dem Einsatz von privater Gewalt propagieren. Verfassungspolitisch entscheidend ist aber, wieweit sie den Einsatz der Staatsgewalt propagieren. Das heißt: in welchem Umfang sind sie bereit, das Recht auf Opposition (in Vereinigungen, Versammlungen, freier Rede, Teilnahme an Wahlen usw.) abzuschaffen, wenn diese Opposition sich gegen linke Herzensangelegenheiten richtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gensing: &#8220;Warum und wo die Überschneidungen mit dem Linksextremismus, den Brodkorb übrigens auch nicht definiert, liegen? Keine Ahnung&#8221;</p>
<p>Es ist doch aus den Beiträgen von Gensings Anhängern erkennbar, dass sie der politische Unterschied zwischen freiheitlicher Demokratie und &#8220;Volksdemokratie&#8221; überhaupt nicht interessiert; sie wären jederzeit bereit, eine &#8220;Volksdemokratie&#8221; zu unterstützen, wenn der KgR dadurch effektiver gefördert würde. Die Frage ist allenfalls, wieweit das Rückschlüsse auf Gensing selber zulässt.</p>
<p>Gensing macht es sich zu leicht, wenn er sich auf die Frage zurückzieht, wieweit die &#8220;Entschlossenen&#8221; dem Einsatz von privater Gewalt propagieren. Verfassungspolitisch entscheidend ist aber, wieweit sie den Einsatz der Staatsgewalt propagieren. Das heißt: in welchem Umfang sind sie bereit, das Recht auf Opposition (in Vereinigungen, Versammlungen, freier Rede, Teilnahme an Wahlen usw.) abzuschaffen, wenn diese Opposition sich gegen linke Herzensangelegenheiten richtet?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Köstlich!!</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23408</link>
		<dc:creator>Köstlich!!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 23:52:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23408</guid>
		<description>Köstlich ist schon allein diese Diskussion an sich. Aber Bob schießt 
den Vogel vollends ab: &quot;“Kampf gegen Rechts” sehe ich aber nicht als politisch motiviert.&quot; Diese Aussage ist vom Allerfeinsten. Ich hab wirklich selten so gelacht. 


Bravo, weiter so. Ihr seid so erheiternd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Köstlich ist schon allein diese Diskussion an sich. Aber Bob schießt<br />
den Vogel vollends ab: &#8220;“Kampf gegen Rechts” sehe ich aber nicht als politisch motiviert.&#8221; Diese Aussage ist vom Allerfeinsten. Ich hab wirklich selten so gelacht. </p>
<p>Bravo, weiter so. Ihr seid so erheiternd.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: John Maynard</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23384</link>
		<dc:creator>John Maynard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 22:41:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23384</guid>
		<description>Oh my god. Ich bin ihnen so dankbar für diesen Artikel.
Als in Rostock (und damit in der &quot;Höhle des endstation-rechts-Löwen&quot;) lebender Linker, muss ich ihnen da komplett zustimmen. Sie sprechen hier sehr vielen von den bösen &quot;Entschlossenen&quot; aus dem Herzen :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh my god. Ich bin ihnen so dankbar für diesen Artikel.<br />
Als in Rostock (und damit in der &#8220;Höhle des endstation-rechts-Löwen&#8221;) lebender Linker, muss ich ihnen da komplett zustimmen. Sie sprechen hier sehr vielen von den bösen &#8220;Entschlossenen&#8221; aus dem Herzen <img src='http://npd-blog.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bob</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23260</link>
		<dc:creator>Bob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23260</guid>
		<description>Der &quot;Kampf gegen Rechts&quot; ist hauptsächlich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und NS-Verherrlichung und -Relativierung gerichtet. Das macht ihn wichtig und einzigartig. Ich habe den Verdacht Diskussionen über Extremismustheorien &quot;bei einem Bierchen&quot; werden in diesem Land schon genug geführt. Die Wissenschaft tut sich dabei schwer, hab ich gelesen.
&quot;Extremismus&quot; ist eher ein &quot;Wortort&quot; der Politik. &quot;Kampf gegen Rechts&quot; sehe ich aber nicht als politisch motiviert. Sind meiner Meinung nach unterschiedliche Bereiche..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; ist hauptsächlich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und NS-Verherrlichung und -Relativierung gerichtet. Das macht ihn wichtig und einzigartig. Ich habe den Verdacht Diskussionen über Extremismustheorien &#8220;bei einem Bierchen&#8221; werden in diesem Land schon genug geführt. Die Wissenschaft tut sich dabei schwer, hab ich gelesen.<br />
&#8220;Extremismus&#8221; ist eher ein &#8220;Wortort&#8221; der Politik. &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221; sehe ich aber nicht als politisch motiviert. Sind meiner Meinung nach unterschiedliche Bereiche..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Endstation Rechts gegen npd-blog &#171; try again. fail again. fail better.</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23254</link>
		<dc:creator>Endstation Rechts gegen npd-blog &#171; try again. fail again. fail better.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:10:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23254</guid>
		<description>[...] auf die Kritik an ihm und seinem Projekt, indem er sich einen Stand der Dinge zusammenspinnt. Gensing schießt mit -wie ich finde- richtigen Argumenten zurück.     Verfasst von besserscheitern Eingeordnet unter &quot;Qualitäts&quot;journalismus   Kommentar schreiben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auf die Kritik an ihm und seinem Projekt, indem er sich einen Stand der Dinge zusammenspinnt. Gensing schießt mit -wie ich finde- richtigen Argumenten zurück.     Verfasst von besserscheitern Eingeordnet unter &quot;Qualitäts&quot;journalismus   Kommentar schreiben [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gelangweilte Leserin</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23248</link>
		<dc:creator>gelangweilte Leserin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:48:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23248</guid>
		<description>Hallo,

könntet ihr das Gezicke mal bitte lassen? Meiner Meinung nach, müssen sich Seiten, die Informationen und Aufklärung zum Phänomen Rex im Blick haben, nicht noch gegenseitig verunglimpfen, da gibt es genug braune Seiten die das tun. Entspannt euch einfach mal, holt tief Luft und organisiert eine Podiumsdiskussion zu dem Thema. Ich bin mir sicher, da kommen einige, die das wirlich interessiert. 
Aber lasst auf euren Seiten Platz für das eigentliche Thema eurer Arbeit.
Probiert es mal mit einem Bruderkuss und reicht euch die Hände, Jungs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>könntet ihr das Gezicke mal bitte lassen? Meiner Meinung nach, müssen sich Seiten, die Informationen und Aufklärung zum Phänomen Rex im Blick haben, nicht noch gegenseitig verunglimpfen, da gibt es genug braune Seiten die das tun. Entspannt euch einfach mal, holt tief Luft und organisiert eine Podiumsdiskussion zu dem Thema. Ich bin mir sicher, da kommen einige, die das wirlich interessiert.<br />
Aber lasst auf euren Seiten Platz für das eigentliche Thema eurer Arbeit.<br />
Probiert es mal mit einem Bruderkuss und reicht euch die Hände, Jungs.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Gensing</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23166</link>
		<dc:creator>Patrick Gensing</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:31:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23166</guid>
		<description>PS: Ich möchte doch noch kurz auf Ihre Frage eingehen: Das Interview mit Schwab ist ein Quellentext auf einer Seite über Rechtsextremismus, Rückmeldungen zufolge durchaus interessant für Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen, genau wie das Interview mit Worch. Das macht ihn nicht zum ernsthaften Gesprächspartner, sondern er ist Objekt meiner Recherche. Ihr Interview mit dem &quot;linken&quot; Elsässer auf einer Seite über &quot;Rechts&quot; hingegen haben Sie als &quot;erfrischenden&quot; Beitrag zu einer ernsthaften Debatte verkauft. Da gibt es für mich einen Unterschied. 

So, und selbst wenn es diesen Unterschied nicht gäbe, habe ich alles Recht der Welt, Ihre Interviews zu kritisieren, auch wenn ich selbst welche führe. Das ist doch wirklich absurdes Theater, das Sie hier aufführen. Und Ihre Schlussfolergung, mich wegen sachlicher Kritik auf persönlicher Ebene angreifen zu müssen und als &quot;Bestmenschen&quot; mit in Ihre Überschrift dieses erstaunlichen Artikels zu heben, die versteht wirklich nur noch wer will. 

Wissen Sie, Sie können gerne das Schwab-Interview kritisieren und es komplett in Frage stellen, Sie können auch meine Arbeit kritisieren, deshalb würde ich Sie aber noch lange nicht als &quot;Bestmensch&quot; oder weiß der Kuckkuck was bezeichnen. Wo leben wir denn? Sie werfen mir Definitionsmacht vor und stecken einfach mal die Hälfte der &quot;Entschlossenen&quot;, die Sie beobachtet haben wollen, in die Schublade &quot;antidemokratisch&quot;?

Ihr Text geht nicht auf, und ich denke, das wisen Sie auch. 

Gruß
Patrick Gensing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: Ich möchte doch noch kurz auf Ihre Frage eingehen: Das Interview mit Schwab ist ein Quellentext auf einer Seite über Rechtsextremismus, Rückmeldungen zufolge durchaus interessant für Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen, genau wie das Interview mit Worch. Das macht ihn nicht zum ernsthaften Gesprächspartner, sondern er ist Objekt meiner Recherche. Ihr Interview mit dem &#8220;linken&#8221; Elsässer auf einer Seite über &#8220;Rechts&#8221; hingegen haben Sie als &#8220;erfrischenden&#8221; Beitrag zu einer ernsthaften Debatte verkauft. Da gibt es für mich einen Unterschied. </p>
<p>So, und selbst wenn es diesen Unterschied nicht gäbe, habe ich alles Recht der Welt, Ihre Interviews zu kritisieren, auch wenn ich selbst welche führe. Das ist doch wirklich absurdes Theater, das Sie hier aufführen. Und Ihre Schlussfolergung, mich wegen sachlicher Kritik auf persönlicher Ebene angreifen zu müssen und als &#8220;Bestmenschen&#8221; mit in Ihre Überschrift dieses erstaunlichen Artikels zu heben, die versteht wirklich nur noch wer will. </p>
<p>Wissen Sie, Sie können gerne das Schwab-Interview kritisieren und es komplett in Frage stellen, Sie können auch meine Arbeit kritisieren, deshalb würde ich Sie aber noch lange nicht als &#8220;Bestmensch&#8221; oder weiß der Kuckkuck was bezeichnen. Wo leben wir denn? Sie werfen mir Definitionsmacht vor und stecken einfach mal die Hälfte der &#8220;Entschlossenen&#8221;, die Sie beobachtet haben wollen, in die Schublade &#8220;antidemokratisch&#8221;?</p>
<p>Ihr Text geht nicht auf, und ich denke, das wisen Sie auch. </p>
<p>Gruß<br />
Patrick Gensing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Gensing</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23149</link>
		<dc:creator>Patrick Gensing</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 05:38:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23149</guid>
		<description>Lieber Herr Brodkorb,

ich möchte unsere Debatte hier etwas abkürzen, da diese bereits viel zu umfangreich ist und so nicht weiter kommt. Anstatt sich an einzelnen Sätzen abzuarbeiten, die vom Leser anders wahrgenommen werden als Sie offenbar intendiert hatten, sollten wir über den Text sprechen; es handelt sich bei Ihrem Artikel nicht um eine wahllose Aneinanderreihung von Wörtern; und auch die Absätze werden Sie nicht ganz grundlos so angeordnet haben, oder? Und was beim Lesen Ihres Artikels hängen bleibt, sind einige Grundaussagen. Als da wären, alles nach Ihrer Darstellung, die ich hier widergebe:

Kampf gegen Rechts oft von Eitelkeiten und Brüderkämpfen geprägt -- auch Endstation Rechts leidet darunter -- Bestmenschen/Entschlossene wollen Definitionsmacht -- Beispiele Brux/Gensing -- Hauptkonfliktlinien, die in einer münden -- Extremismustheorie als zentraler Punkt -- die Entschlossenen teilweise Antidemokraten, fließende Übergänge -- ER will Debatte auf dieser Grundlage

So habe ich Ihren Text insgesamt verstanden. Wenn Sie nun einzelne Absätze da herausfiletieren wollen, und behaupten, ich sei damit sowieso nicht gemeint, sowie den Begriff Kritik auseiandernehmen, obwohl von Bestmenschen-Belehrung die Rede war, muss ich Ihnen sagen: Das überzeugt mich wenig.

Gruß
Patrick Gensing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Brodkorb,</p>
<p>ich möchte unsere Debatte hier etwas abkürzen, da diese bereits viel zu umfangreich ist und so nicht weiter kommt. Anstatt sich an einzelnen Sätzen abzuarbeiten, die vom Leser anders wahrgenommen werden als Sie offenbar intendiert hatten, sollten wir über den Text sprechen; es handelt sich bei Ihrem Artikel nicht um eine wahllose Aneinanderreihung von Wörtern; und auch die Absätze werden Sie nicht ganz grundlos so angeordnet haben, oder? Und was beim Lesen Ihres Artikels hängen bleibt, sind einige Grundaussagen. Als da wären, alles nach Ihrer Darstellung, die ich hier widergebe:</p>
<p>Kampf gegen Rechts oft von Eitelkeiten und Brüderkämpfen geprägt &#8212; auch Endstation Rechts leidet darunter &#8212; Bestmenschen/Entschlossene wollen Definitionsmacht &#8212; Beispiele Brux/Gensing &#8212; Hauptkonfliktlinien, die in einer münden &#8212; Extremismustheorie als zentraler Punkt &#8212; die Entschlossenen teilweise Antidemokraten, fließende Übergänge &#8212; ER will Debatte auf dieser Grundlage</p>
<p>So habe ich Ihren Text insgesamt verstanden. Wenn Sie nun einzelne Absätze da herausfiletieren wollen, und behaupten, ich sei damit sowieso nicht gemeint, sowie den Begriff Kritik auseiandernehmen, obwohl von Bestmenschen-Belehrung die Rede war, muss ich Ihnen sagen: Das überzeugt mich wenig.</p>
<p>Gruß<br />
Patrick Gensing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mathias Brodkorb</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23140</link>
		<dc:creator>Mathias Brodkorb</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 05:00:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23140</guid>
		<description>Lieber Herr Gensing,

Sie müssten die Antwort auf Ihre Frage selbst kennen, sie lautet &quot;Nein&quot;, da ich &quot;Bestmenschen-Belehrung&quot; nicht mit &quot;Kritik&quot;, sondern mit &quot;Kritik, die sich selbst nicht an ihre eigenen Maßstäbe hält&quot; definiert habe.

Sie äußerten uns gegenüber nun, dass Sie es “unverständlich” fänden, dass wir den “nationalbolschewistischen Unsinn” Elsässers veröffentlichten. Elsässer sei nämlich kein “ernsthafter Gesprächspartner”. In diesem Kontext wiesen Sie auch darauf hin, dass Sie (im Unterchied zu uns?) eine Veröffentlichungsform für das Interview mit Schwab gewählt hätten, die ihm kein “Forum” biete.

Ich habe das in der Tat so interpretiert, dass Sie die Veröffentlichung des Interviews von Elsässers falsch fanden (also auch kritisierten, also einen Unteschied festhalten wollten zwischen Ihrem und unserem Handeln), weil wir ihm so ein “Forum” geboten hätten. Das war nicht gemeint? Anders gefragt: Warum eignet sich Elsässer nicht als “ernsthafter Gesprächspartner” – aber Jürgen Schwab?

Gruß
Brodkorb

PS: Und Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Marcus Schmidt an. Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema “Extremismustheorie” gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt. Denn das ist doch komisch: Sie haben zwar keine “Zeit und Lust” die Sache zu erörtern, aber wir diskutieren hier munter vor uns hin…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Gensing,</p>
<p>Sie müssten die Antwort auf Ihre Frage selbst kennen, sie lautet &#8220;Nein&#8221;, da ich &#8220;Bestmenschen-Belehrung&#8221; nicht mit &#8220;Kritik&#8221;, sondern mit &#8220;Kritik, die sich selbst nicht an ihre eigenen Maßstäbe hält&#8221; definiert habe.</p>
<p>Sie äußerten uns gegenüber nun, dass Sie es “unverständlich” fänden, dass wir den “nationalbolschewistischen Unsinn” Elsässers veröffentlichten. Elsässer sei nämlich kein “ernsthafter Gesprächspartner”. In diesem Kontext wiesen Sie auch darauf hin, dass Sie (im Unterchied zu uns?) eine Veröffentlichungsform für das Interview mit Schwab gewählt hätten, die ihm kein “Forum” biete.</p>
<p>Ich habe das in der Tat so interpretiert, dass Sie die Veröffentlichung des Interviews von Elsässers falsch fanden (also auch kritisierten, also einen Unteschied festhalten wollten zwischen Ihrem und unserem Handeln), weil wir ihm so ein “Forum” geboten hätten. Das war nicht gemeint? Anders gefragt: Warum eignet sich Elsässer nicht als “ernsthafter Gesprächspartner” – aber Jürgen Schwab?</p>
<p>Gruß<br />
Brodkorb</p>
<p>PS: Und Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Marcus Schmidt an. Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema “Extremismustheorie” gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt. Denn das ist doch komisch: Sie haben zwar keine “Zeit und Lust” die Sache zu erörtern, aber wir diskutieren hier munter vor uns hin…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: moses p.</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23059</link>
		<dc:creator>moses p.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 22:37:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23059</guid>
		<description>Ich denke, dass die Diskussion bereits herausgearbeitet hat, dass die Argumentationsfigur &quot;Bestmenschen&quot;, als auch deren Kategorisierung als (potenziell verfassungsfeindliche &quot;linksextreme&quot;) &quot;Entschlossene&quot;, ein Abwehrmanöver von politischer als auch wissenschaftlich fundierter Kritik an den Positionen der Herren von ER ist. 
Es ist daher nur eine Randnotiz zu sehen, dass Belehrungen und die Reklamation von Deutungshoheit selbst Stil und Sache von Endstation Rechts sind. 

Zum anderen verweigert insbesondere Brodkorb sich der Einsicht, dass es noch andere wissenschaftliche Zugänge zum Phänomenbereich &quot;Rechtsextremismus&quot; als der von Backe/ Jesse gibt. Durch Richard Stöss und andere wird &quot;Rechtsextremismus&quot; (sie bleiben bei diesem Ausdruck, in Ermangelung einer anderen Bezeichnung) inhaltlich gefüllt - als ein spezifisches Ideologieset und Erscheinungsformen, die als komplexe Verbindungen von Einstellungen und Handlungsweisen in allen Teilen der Gesellschaft präsent - und somit nicht simple auf bestimmte Akteursgruppen (wie den organisierten Rechtsextremismus) zu reduzieren sind. Ähnlich sind die empirisch fundierten Theoriebildungen von Heitmeyer zur &quot;Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit&quot; zu sehen, die mir in Brodkorbs Texten noch nicht begegnet sind. Insbesondere die Untersuchungen zum GMF Syndrom zeigen, wie wenig totalitarismustheoretische Argumentationen der gesellschaftlichen Wirklichkeit gerecht werden. 
Aber genau solche Analysen wie Heitmeyers sind zentral für eine effektive &quot;Arbeit gegen Rechtsextremismus&quot;, einer im Alltag sehr kleinteiligen und oft zermürbenden Arbeit. Für eine Verteidigung von Grund- und Menschenrechten, Chancengleichheit und Zurückdrängung von Diskriminierung ist ein anderes Instrumentarium notwendig als die Totalitarismustheorie und ein anderer Ansatz als die Bekämpfung &quot;extremistischer&quot; Gruppen. Mit der Herangehensweise, wie sie von ER propagiert wird, wird es schwerlich möglich sein, die gesellschaftlichen (vor allem politisch-kulturellen) Lebensbedingungen von Schwarzen Deutschen, Deutschen wie Nicht-Deutschen mit Migrationshintergrund zu verbessern oder beispielsweise Homophobie zurückzudrängen. 

Letztlich stellt sich mir die Frage der Motivation für ein derart borniertes Festhalten am Extremismus-Steckenpferd. Die harmloseste Erklärung ist das m.E. offensichtliche Geltungsbedürfnis von Brodkorb. Dass ER die Debatte jedoch in der gegenwärtigen schwarz-gelben Konjunkturphase, mit einem drohenden Revival der Extremismustheorie in der Förderlandschaft, eskaliert, gibt mir sehr zu denken. Brodkorb sieht sich selbst als links-liberal, ist Mitglied der Jusos. Gemessen an seinen Handlungen, hier Veröffentlichungen, sollte er sich vielleicht eine andere politische Heimat suchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass die Diskussion bereits herausgearbeitet hat, dass die Argumentationsfigur &#8220;Bestmenschen&#8221;, als auch deren Kategorisierung als (potenziell verfassungsfeindliche &#8220;linksextreme&#8221;) &#8220;Entschlossene&#8221;, ein Abwehrmanöver von politischer als auch wissenschaftlich fundierter Kritik an den Positionen der Herren von ER ist.<br />
Es ist daher nur eine Randnotiz zu sehen, dass Belehrungen und die Reklamation von Deutungshoheit selbst Stil und Sache von Endstation Rechts sind. </p>
<p>Zum anderen verweigert insbesondere Brodkorb sich der Einsicht, dass es noch andere wissenschaftliche Zugänge zum Phänomenbereich &#8220;Rechtsextremismus&#8221; als der von Backe/ Jesse gibt. Durch Richard Stöss und andere wird &#8220;Rechtsextremismus&#8221; (sie bleiben bei diesem Ausdruck, in Ermangelung einer anderen Bezeichnung) inhaltlich gefüllt &#8211; als ein spezifisches Ideologieset und Erscheinungsformen, die als komplexe Verbindungen von Einstellungen und Handlungsweisen in allen Teilen der Gesellschaft präsent &#8211; und somit nicht simple auf bestimmte Akteursgruppen (wie den organisierten Rechtsextremismus) zu reduzieren sind. Ähnlich sind die empirisch fundierten Theoriebildungen von Heitmeyer zur &#8220;Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit&#8221; zu sehen, die mir in Brodkorbs Texten noch nicht begegnet sind. Insbesondere die Untersuchungen zum GMF Syndrom zeigen, wie wenig totalitarismustheoretische Argumentationen der gesellschaftlichen Wirklichkeit gerecht werden.<br />
Aber genau solche Analysen wie Heitmeyers sind zentral für eine effektive &#8220;Arbeit gegen Rechtsextremismus&#8221;, einer im Alltag sehr kleinteiligen und oft zermürbenden Arbeit. Für eine Verteidigung von Grund- und Menschenrechten, Chancengleichheit und Zurückdrängung von Diskriminierung ist ein anderes Instrumentarium notwendig als die Totalitarismustheorie und ein anderer Ansatz als die Bekämpfung &#8220;extremistischer&#8221; Gruppen. Mit der Herangehensweise, wie sie von ER propagiert wird, wird es schwerlich möglich sein, die gesellschaftlichen (vor allem politisch-kulturellen) Lebensbedingungen von Schwarzen Deutschen, Deutschen wie Nicht-Deutschen mit Migrationshintergrund zu verbessern oder beispielsweise Homophobie zurückzudrängen. </p>
<p>Letztlich stellt sich mir die Frage der Motivation für ein derart borniertes Festhalten am Extremismus-Steckenpferd. Die harmloseste Erklärung ist das m.E. offensichtliche Geltungsbedürfnis von Brodkorb. Dass ER die Debatte jedoch in der gegenwärtigen schwarz-gelben Konjunkturphase, mit einem drohenden Revival der Extremismustheorie in der Förderlandschaft, eskaliert, gibt mir sehr zu denken. Brodkorb sieht sich selbst als links-liberal, ist Mitglied der Jusos. Gemessen an seinen Handlungen, hier Veröffentlichungen, sollte er sich vielleicht eine andere politische Heimat suchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Regor</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23029</link>
		<dc:creator>Regor</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:27:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23029</guid>
		<description>Ich stimme mit Herrn Brodkorb politisch gar nicht überein, das dürfte klar sein. Trotz allem: Ihm gebührt mein größter Respekt und - auch wenn es für ihn bestimmt peinlich ist und ihm in der &quot;Szene&quot; und im Kreise der KgR-Matadore viele Negativpunkte einbringt - auch ein Stück Dankbarkeit. Wofür? M. Brodkorb nimmt sich die Zeit, mal nachzudenken und Dinge differenziert zu sehen, seine Artikel sind wohl durchdacht und auf hohem intellektuellen Niveau. Dass nicht alle &quot;Nazis&quot; bzw. &quot;Rechtsextremisten&quot; sind, die sich als &quot;rechts&quot;, &quot;konservativ&quot;, &quot;rechts von der CDU&quot; verstehen und es wagen am politischem Wettstreit teilzunehmen (wie Linke oder Linksradikale auch), ist ihm längst gedämmert und er hat dafür mutig das Wort erhoben.
Bereits seine hervorragende Analyse in der FAZ hat mir gezeigt, dass er &quot;seinem Lager&quot; gegenüber nicht blind ist und auch dort mal Zielrichtung und Methodik einer kritischen Überprüfung unterzieht. Innezuhalten, sich selbst und Mitstreiter zu fragen: &quot;Ist unser Vorgehen richtig?&quot;, &quot;trifft es wirklich Nazis?&quot;, &quot;bleiben wir unseren eigenen Ansprüchen treu?&quot; zeugt von Stärke (und Nerven). Natürlich hat das auch damit zu tun, dass M. Brodkorb als Landtagsabgeordneter unabhängiger als manch anderer ist, der quasi den KgR zum Beruf gemacht hat und für den die Ausdehnung des Nazi-Begriffs existenzerhaltend ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme mit Herrn Brodkorb politisch gar nicht überein, das dürfte klar sein. Trotz allem: Ihm gebührt mein größter Respekt und &#8211; auch wenn es für ihn bestimmt peinlich ist und ihm in der &#8220;Szene&#8221; und im Kreise der KgR-Matadore viele Negativpunkte einbringt &#8211; auch ein Stück Dankbarkeit. Wofür? M. Brodkorb nimmt sich die Zeit, mal nachzudenken und Dinge differenziert zu sehen, seine Artikel sind wohl durchdacht und auf hohem intellektuellen Niveau. Dass nicht alle &#8220;Nazis&#8221; bzw. &#8220;Rechtsextremisten&#8221; sind, die sich als &#8220;rechts&#8221;, &#8220;konservativ&#8221;, &#8220;rechts von der CDU&#8221; verstehen und es wagen am politischem Wettstreit teilzunehmen (wie Linke oder Linksradikale auch), ist ihm längst gedämmert und er hat dafür mutig das Wort erhoben.<br />
Bereits seine hervorragende Analyse in der FAZ hat mir gezeigt, dass er &#8220;seinem Lager&#8221; gegenüber nicht blind ist und auch dort mal Zielrichtung und Methodik einer kritischen Überprüfung unterzieht. Innezuhalten, sich selbst und Mitstreiter zu fragen: &#8220;Ist unser Vorgehen richtig?&#8221;, &#8220;trifft es wirklich Nazis?&#8221;, &#8220;bleiben wir unseren eigenen Ansprüchen treu?&#8221; zeugt von Stärke (und Nerven). Natürlich hat das auch damit zu tun, dass M. Brodkorb als Landtagsabgeordneter unabhängiger als manch anderer ist, der quasi den KgR zum Beruf gemacht hat und für den die Ausdehnung des Nazi-Begriffs existenzerhaltend ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Gensing</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23028</link>
		<dc:creator>Patrick Gensing</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:25:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23028</guid>
		<description>Lieber Herr Brodkorb,

nun arbeiten Sie sich also an dem Begriff Kritik ab, wie Sie zu dem Bestmenschen kamen, erklären Sie hingegen nicht. Kann ich aber daraus schließen, dass in dem betreffenden Absatz nun Ihre Formulierung &quot;Bestmenschen-Belehrung&quot; ebenfalls durch Kritik ersetzt werden kann? Das würde dann so aussehen:

&quot;Aber warum eigentlich soll man kein Interview mit einem durchgeknallten Linken veröffentlichen, der immerhin ein paar interessante Dinge zu sagen hat, während Patrick Gensing für sich selbstverständlich in Anspruch nimmt, auf seinem Blog ein ganzes Interview mit dem Rechtsextremisten Jürgen Schwab zu veröffentlichen? Dabei bitte keine Missverständnisse: Patrick Gensing hat jedes Recht der Welt, mit Jürgen Schwab zu sprechen und ein Interview auf seiner Internetseite zu veröffentlichen. Wir würden nur gern für uns dasselbe Maß an Freiheit in Anspruch nehmen – ohne Kritik.&quot;

Gruß
Patrick Gensing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Brodkorb,</p>
<p>nun arbeiten Sie sich also an dem Begriff Kritik ab, wie Sie zu dem Bestmenschen kamen, erklären Sie hingegen nicht. Kann ich aber daraus schließen, dass in dem betreffenden Absatz nun Ihre Formulierung &#8220;Bestmenschen-Belehrung&#8221; ebenfalls durch Kritik ersetzt werden kann? Das würde dann so aussehen:</p>
<p>&#8220;Aber warum eigentlich soll man kein Interview mit einem durchgeknallten Linken veröffentlichen, der immerhin ein paar interessante Dinge zu sagen hat, während Patrick Gensing für sich selbstverständlich in Anspruch nimmt, auf seinem Blog ein ganzes Interview mit dem Rechtsextremisten Jürgen Schwab zu veröffentlichen? Dabei bitte keine Missverständnisse: Patrick Gensing hat jedes Recht der Welt, mit Jürgen Schwab zu sprechen und ein Interview auf seiner Internetseite zu veröffentlichen. Wir würden nur gern für uns dasselbe Maß an Freiheit in Anspruch nehmen – ohne Kritik.&#8221;</p>
<p>Gruß<br />
Patrick Gensing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Scholz</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23027</link>
		<dc:creator>Robert Scholz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:24:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23027</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Gensing, 

ihre Besprechung meiner Besprechung ihres Buches finde ich nun unfair. Sie schreiben: &quot;nur war die (berechtigte!) Kritik von anderen Kollegen weit fundierter und nachvollziehbarer, ja, es ließ sich etwas daraus lernen&quot;.

Nun haben sie nach meiner Kritik, gar ihre Begrifflichkeit geändert.  Seinerzeit schrieb ich: &quot;Gensing ist kein Freund der Extremismustheorie, wie er nicht nur im Buch, sondern auch in seinem Blog deutlich macht. Warum er aber trotzdem an dem Begriff des Rechts-EXTREMISMUS festhält, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Korrekterweise definiert er den Rechtsextremismus als „Ablehnung demokratischer Werte“ und befindet sich damit sehr nahe an der Definition des bekannten Extremismusforschers Eckhard Jesse, der in einem Interview im Extremismusbegriff einen „Gegenbegriff zum Demokratiebegriff“ sieht.&quot;

Seither verwenden sie den Begriff &quot;extreme Rechte&quot;. Nur Zufall, oder haben Sie doch etwas aus meiner Rezension gelernt? 

Grüße

Robert Scholz

&lt;em&gt;Lieber Robert Scholz,
hätten Sie mich seinerzeit einfach kurz gefragt, hätte ich Ihnen die Verwendung des Begriffes gerne erklärt. Mir geht es in erster Linie um die Verständlichkeit für den Leser. Da den meisten die Konflikte um die Extremismustheorie ziemlich egal - und vor allem unbekannt - sein dürften, habe ich mich für den Begriff Rechtsextremismus entschieden. Genauso verfahre ich noch heute in vielen Texten, wie Sie oben sehen können. Ich bin in erster Linie Journalist, der so schreiben möchte, dass möglichst viele Menschen es verstehen.

Gruß
Patrick Gensing&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Gensing, </p>
<p>ihre Besprechung meiner Besprechung ihres Buches finde ich nun unfair. Sie schreiben: &#8220;nur war die (berechtigte!) Kritik von anderen Kollegen weit fundierter und nachvollziehbarer, ja, es ließ sich etwas daraus lernen&#8221;.</p>
<p>Nun haben sie nach meiner Kritik, gar ihre Begrifflichkeit geändert.  Seinerzeit schrieb ich: &#8220;Gensing ist kein Freund der Extremismustheorie, wie er nicht nur im Buch, sondern auch in seinem Blog deutlich macht. Warum er aber trotzdem an dem Begriff des Rechts-EXTREMISMUS festhält, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Korrekterweise definiert er den Rechtsextremismus als „Ablehnung demokratischer Werte“ und befindet sich damit sehr nahe an der Definition des bekannten Extremismusforschers Eckhard Jesse, der in einem Interview im Extremismusbegriff einen „Gegenbegriff zum Demokratiebegriff“ sieht.&#8221;</p>
<p>Seither verwenden sie den Begriff &#8220;extreme Rechte&#8221;. Nur Zufall, oder haben Sie doch etwas aus meiner Rezension gelernt? </p>
<p>Grüße</p>
<p>Robert Scholz</p>
<p><em>Lieber Robert Scholz,<br />
hätten Sie mich seinerzeit einfach kurz gefragt, hätte ich Ihnen die Verwendung des Begriffes gerne erklärt. Mir geht es in erster Linie um die Verständlichkeit für den Leser. Da den meisten die Konflikte um die Extremismustheorie ziemlich egal &#8211; und vor allem unbekannt &#8211; sein dürften, habe ich mich für den Begriff Rechtsextremismus entschieden. Genauso verfahre ich noch heute in vielen Texten, wie Sie oben sehen können. Ich bin in erster Linie Journalist, der so schreiben möchte, dass möglichst viele Menschen es verstehen.</p>
<p>Gruß<br />
Patrick Gensing</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mathias Brodkorb</title>
		<link>http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/comment-page-1/#comment-23016</link>
		<dc:creator>Mathias Brodkorb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:29:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6825#comment-23016</guid>
		<description>Lieber Herr Gensing,

damit wir wissen, worüber wir beide reden, scheint es mir nicht unwichtig zu sein, ganz präzise in der Wortwahl zu bleiben:

&quot;Ich kritisiere NICHT die Veröffentlichung – ergo: will sie also auch nicht rückgängig machen oder verbieten. (...) So – und nun ist Ihre Unterstellung, ich würde Ihnen etwas verbieten wollen, hoffentlich endlich vom Tisch?!?&quot;

Wir sollten uns beide nicht zumuten, Dinge verteidigen zu müssen, die wir nie gesagt haben. Etwas kritisieren und etwas verbieten wollen sind eben zwei paar Schuhe. Dass Sie uns etwas &quot;verbieten&quot; wollten, habe ich hoffentlich nie behauptet, dass Sie uns &quot;kritisiert&quot; haben, schon. Und das hat mit dem &quot;erfrischend&quot; gar nichts zu tun, das war nämlich ein ganz anderer Punkt.

Jetzt kommt es natürlich wieder darauf an, was man unter &quot;Kritik&quot; versteht. Ich verstehe darunter den Hinweis auf eine Diskrepanz zwischen einem Handeln und einer Norm, einem Maßstab - in der Absicht, den Kritisierten dazu zu bewegen, diese Lücke zu schließen oder zumindest darauf hinzuweisen, dass man sie schließen müsste. Sie äußerten uns gegenüber nun, dass Sie es &quot;unverständlich&quot; fänden, dass wir den &quot;nationalbolschewistischen Unsinn&quot; Elsässers veröffentlichten. Elsässer sei nämlich kein &quot;ernsthafter Gesprächspartner&quot;. In diesem Kontext wiesen Sie auch darauf hin, dass Sie (im Unterchied zu uns?) eine Veröffentlichungsform für das Interview mit Schwab gewählt hätten, die ihm kein &quot;Forum&quot; biete. 

Ich habe das in der Tat so interpretiert, dass Sie die Veröffentlichung des Interviews von Elsässers falsch fanden (also auch kritisierten, also einen Unteschied festhalten wollten zwischen Ihrem und unserem Handeln), weil wir ihm so ein &quot;Forum&quot; geboten hätten. Das war nicht gemeint? Anders gefragt: Warum eignet sich Elsässer nicht als &quot;ernsthafter Gesprächspartner&quot; - aber Jürgen Schwab?

Gruß
Brodkorb

PS: Und Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Marcus Schmidt an. Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema &quot;Extremismustheorie&quot; gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt. Denn das ist doch komisch: Sie haben zwar keine &quot;Zeit und Lust&quot; die Sache zu erörtern, aber wir diskutieren hier munter vor uns hin...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Gensing,</p>
<p>damit wir wissen, worüber wir beide reden, scheint es mir nicht unwichtig zu sein, ganz präzise in der Wortwahl zu bleiben:</p>
<p>&#8220;Ich kritisiere NICHT die Veröffentlichung – ergo: will sie also auch nicht rückgängig machen oder verbieten. (&#8230;) So – und nun ist Ihre Unterstellung, ich würde Ihnen etwas verbieten wollen, hoffentlich endlich vom Tisch?!?&#8221;</p>
<p>Wir sollten uns beide nicht zumuten, Dinge verteidigen zu müssen, die wir nie gesagt haben. Etwas kritisieren und etwas verbieten wollen sind eben zwei paar Schuhe. Dass Sie uns etwas &#8220;verbieten&#8221; wollten, habe ich hoffentlich nie behauptet, dass Sie uns &#8220;kritisiert&#8221; haben, schon. Und das hat mit dem &#8220;erfrischend&#8221; gar nichts zu tun, das war nämlich ein ganz anderer Punkt.</p>
<p>Jetzt kommt es natürlich wieder darauf an, was man unter &#8220;Kritik&#8221; versteht. Ich verstehe darunter den Hinweis auf eine Diskrepanz zwischen einem Handeln und einer Norm, einem Maßstab &#8211; in der Absicht, den Kritisierten dazu zu bewegen, diese Lücke zu schließen oder zumindest darauf hinzuweisen, dass man sie schließen müsste. Sie äußerten uns gegenüber nun, dass Sie es &#8220;unverständlich&#8221; fänden, dass wir den &#8220;nationalbolschewistischen Unsinn&#8221; Elsässers veröffentlichten. Elsässer sei nämlich kein &#8220;ernsthafter Gesprächspartner&#8221;. In diesem Kontext wiesen Sie auch darauf hin, dass Sie (im Unterchied zu uns?) eine Veröffentlichungsform für das Interview mit Schwab gewählt hätten, die ihm kein &#8220;Forum&#8221; biete. </p>
<p>Ich habe das in der Tat so interpretiert, dass Sie die Veröffentlichung des Interviews von Elsässers falsch fanden (also auch kritisierten, also einen Unteschied festhalten wollten zwischen Ihrem und unserem Handeln), weil wir ihm so ein &#8220;Forum&#8221; geboten hätten. Das war nicht gemeint? Anders gefragt: Warum eignet sich Elsässer nicht als &#8220;ernsthafter Gesprächspartner&#8221; &#8211; aber Jürgen Schwab?</p>
<p>Gruß<br />
Brodkorb</p>
<p>PS: Und Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Marcus Schmidt an. Wir sollten einfach mal ein Bierchen trinken und dabei besprechen, wie wir das Thema &#8220;Extremismustheorie&#8221; gemeinsam so angehen könnten, dass für alle dabei etwas heraus kommt. Denn das ist doch komisch: Sie haben zwar keine &#8220;Zeit und Lust&#8221; die Sache zu erörtern, aber wir diskutieren hier munter vor uns hin&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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