Februar 2011
Allgemein, Bremen, Wahljahr 2011
Die NPD kann rund drei Monate vor der Landtagswahl am 22. Mai in Bremen mit “keiner nennenswerten Resonanz oder Zustimmung rechnen”. Das sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, nach Angaben der taz. Die NPD versucht derweil weiterhin, ihre schwachen Strukturen in dem Stadtstaat virtuell aufzublasen.
Allgemein, Fußball
In der Serie “wenn das der Führer wüsste” führt der “Nationale Widerstand” derzeit eine besonders amüsante Episode auf: NPD-Chef Udo Voigt hat sich den Zorn der Blut-und-Boden-Fanatiker zugezogen! Das “System” hat Voigt offenbar gebrochen, denn vor Gericht bezeichnete der NPD-Chef den ehemaligen Nationalspieler Patrick Owomoyela als “echten Deutschen”. Die “Rassen”-Wächter …
Allgemein, Bayern
Rückschlag für die NPD in Bayern: Einem Bericht des Wochenblatts zufolge ist der Regensburger Kreisverbandschef der Partei, Willi Wiener, aus der Partei ausgetreten. Dies habe er dem Blatt schriftlich bestätigt: “Zum 30. November 2010 habe ich alle meine Ämter bei der NPD niedergelegt und bin aus der Partei ausgetreten.” Wiener soll eine neue Heimat bei der erzkonservativen Piusbruderschaft gefunden haben.
Allgemein, Hintergrund, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Am 20. März 2011 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Die NPD rechnet sich berechtigte Chancen aus, in das Parlament einzuziehen. Es wäre bereits die dritte Landtagsfraktion der Neonazi-Partei. Diese könnte von den Erfahrungen aus Schwerin und Dresden profitieren. Denn hier zahlte die NPD viel Lehrgeld, wie ein Blick auf sieben Jahre NPD-Fraktionsarbeit in Sachsen zeigt.
Allgemein
Die NPD versucht sich vor allem im Osten flächendeckend zu etablieren. In den vergangenen Jahren kann die Partei dabei eine gewisse Erfolgsbilanz vorweisen. Sie stellt in Mecklenburg-Vorpommern sechs und in Sachsen acht Landtagsabgeordnete. Darüber hinaus verfügt sie bundesweit über rund 330 Kommunalmandate, davon rund drei Viertel in den neuen Bundesländern. …
Allgemein, DVU, Wahljahr 2011
Die NPD hat ihre Mitglieder zur Gelassenheit augerufen und behauptet, die “Verschmelzung” mit der DVU sei vollzogen. Doch die Realität sieht anders aus, wie nun auch die Bundesregierung noch einmal feststellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nach Angaben der Bundesregierung nicht von einer ”endgültig rechtswirksamen Fusion von NPD und DVU ausgegangen werden“. …
Allgemein, Berlin, Brandenburg, Fußball
Der rassistische NPD-WM-Planer war nicht der erste Ausfall von Neonazis gegen Fußballer – und auch nicht der letzte. Zunächst nahmen die Rassisten den heutigen Stürmer des FC St. Pauli, Gerald Asamoah, ins Visier und beleidigten ihn rassistisch. Die NPD versuchte ebenfalls immer wieder, den Fußball für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Heute stehen drei NPD-Funktionäre in einem Berufungsverfahren in Berlin erneut vor Gericht, sie waren wegen der Veröffentlichung des WM-Planers im Jahr 2006 wegen Volksverhetzung verurteilt worden.
Allgemein, Sachsen
Die Zahl der Teilnehmer an den rechtsextremen Aufmärschen in Dresden zum Jahrestag der alliierten Bomberangriffe auf die Stadt vom Februar 1945 ist nach Angaben der Bundesregierung von 500 im Jahr 2001 über jeweils 1.000 in den beiden folgenden Jahren und 2.500 im Jahr 2004 auf 5.000 im Jahr 2005 gestiegen. …
Allgemein, NaziLeaks
In der Neonazi-Szene in Nordrhein-Westfalen kann von einer Einheit zwischen “Freien Kräften” und NPD keine Rede sein. Die NPD geriert sich gerne als organisatorischer Arm der Szene, zwischen Rhein und Ruhr wird sie aber offen aus der Kameradschaftsszene attackiert. Einmal mehr macht dabei der Vorwurf “Spitzel” die Runde. Zudem droht dem NPD-Landesverband auch noch Ärger wegen einer möglichen Urheberrechtsverletzung an “Onkel Thilos Buch”.
Allgemein, Sachsen
Der Nürnberger Platz in der Dresdner Südvorstadt ist am Samstagmittag weiträumig abgesperrt, Wasserwerfer, Hamburger Gitter und massive Polizeikräfte lassen nur Personen durch, die zu einer Veranstaltung der extrem rechten Szene zum „Gedenken an die Bombardierung Dresdens“ auf dem Platz wollen. Rund 80 Teilnehmer zählt die Polizei. Doch nicht nur hier konnten die Neonazis ihre Veranstaltungen in Dresden nicht wie erwartet durchführen.


