NRW: Offenbar Treffen zwischen NPD und `pro Köln`

Am 11. September 2007 haben sich in Köln laut einem Bericht auf der unabhängigen Nachrichtenplattform indymedia Mitglieder der Partei `pro Köln` andere Kader aus der rechtsextremen Szene getroffen. Im Rahmen der so genannten Dienstagsgespräche sei diesmal Holger Apfel, Fraktionschef der NPD im sächsischen Landtag, als Referent eingeladen gewesen, hieß es. Apfel sollte demnach über die `Nationale Politik im Landtag` referieren. Denn dort wollen auch die Rechtsextremisten von `pro Köln` hin. Daher hat sich die Organisation gemeinsam mit der selbst ernannten Bürgerbewegung `pro NRW` Anfang September in die Partei `pro NRW` umgewandelt, die sich sowohl an den Kommunalwahlen 2009 als auch an der Landtagswahl 2010 beteiligen soll.  Anwesend waren dem Bericht zufolge fast die komplette Führungsriege von `pro Köln` und `pro NRW`.

Organisiert wurde das Treffen den Angaben zufolge von Hans-Ulrich Pieper, der diese Art von Zusammenkünften der unterschiedlich organisierten extrem Rechten unter dem Titel `Dienstagsgespräche` schon seit 1991 an verschiedenen Orten innerhalb der Bundesrepublik durchführt. Seit geraumer Zeit finden diese Art von Treffen auch in der Umgebung von Köln statt. So referierte Andreas Mölzer von der österreichischen FPÖ im Juni 2007 in Dormagen zum Thema: „Die Euro-Rechte – ohne Deutschland?“. Am 14. August 2007 referierte demnach der Leverkusener CDU Ratsherr und Vorstandvorsitzende der `Preußischen Treuhand` Rudi Pawelka zum Thema `Unsere Ansprüche? Deutsche Ansprüche! – Zur Wiedergutmachung der Vertreibungsverbrechen`.

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