Sachsen: Heß-Filmemacher nicht mehr an der Uni

Die Universität Leipzig trennt sich von dem wegen möglicher Kontakte in die rechtsextreme Szene in die Schlagzeilen geratenen Honorarprofessor Michael Vogt. Nach einem Gespräch zwischen Vogt und der Institutsleitung sei man zu dem
Schluss gekommen, die Zusammenarbeit ab sofort zu beenden, teilte die
Hochschule am 23. November 2007 laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp mit. Bereits am Vortag hatte der Studentenrat der Universität die Abberufung Vogts gefordert.

Vogt soll Ende September bei der Fraktion der rechtsextremen ITS im Europaparlament in Straßburg aufgetreten sein und geriet deshalb in die Schlagzeilen. Er selbst bestritt bislang, an dem Treffen teilgenommen zu haben.  Zudem hatte Vogt vor drei Jahren gemeinsam mit dem heutigen Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, Olaf Rose, einen externer LinkFilm über Rudolf Heß produziert, der zunächst bei dem Fernseh-Nachrichtensender n-tv ausgestrahlt wurde und später in einer Langfassung als DVD vermarktet wurde. In dem Film wurde der Heß-Flug nach England als “Friedensmission” des Dritten Reiches dargestellt, so redok. Dabei bedienten sich Vogt und Rose vor allem des dubiosen englischen Autors Martin Allen, dessen vorgeblich historische Publikationen jedoch schon seit Jahren dafür bekannt sind, dass sie maßgeblich auf gefälschten Dokumenten beruhen.

NPD-BLOG.INFO über Hitlers Stellvertreter Ruldof Heß.