Richter Gnadenlos: “Jetzt wirkt das Koks bei mir”

Ronald Schill, Ex-Liebling der Hamburger und rechter Hardliner, hatte sich laut Hamburger Morgenpost jüngst bereits in einem Video über seine Zeit als Richter und Innensenator ausgelassen. Er habe Schwarze generell härter bestraft, so Schill den Angaben zufolge. Er möge sie einfach nicht. Viele Kollegen hätten bei Delikten oft sehr milde geurteilt. Nicht so Richter Gnadenlos. Polizisten habe er hingegen, wann immer es ging, freigesprochen.  Schills Abgang – als er Bürgermeister Ole von Beust mit dessen Homosexualität erpressen wollte – ist legendär, die Gerüchte um seine angebliche Vorliebe für Koks wurden nie ganz aus der Welt geschaffen. Offenbar mit gutem Grund: Schill in dem Video  über den medizinischen Test, den er 2002 wegen seines angeblichen Kokain-Konsums machen ließ: „Das Ergebnis war positiv – und das vier Stunden vor der anberaumten Pressekonferenz. Da war Krisenmanagement gefragt. Aber es wurde nur ein 13- millionstel Gramm im Blut nachgewiesen.“ Vor der Presse wurde dann vom untersuchenden Mediziner eine untere Nachweisgrenze von einem zehnmillionstel Gramm angegeben. Schill konnte deswegen erklären, er sei Opfer einer „Schmutzkampagne“ und die Untersuchung sei negativ verlaufen.  Jetzt tauchte dieses Video auf, das Ronald Schill beim Koksen zeigen soll: „Jetzt wirkt das Koks bei mir!“, so Richter Gnadenlos. 

Weitere Informationen und ältere Berichte über Schill bei Panorama.