SH: NPD holt einen Sitz in Kiel
Bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein hat die rechtsextreme NPD in Kiel 1,7 Prozent der Stimmen geholt. Damit kann die völkische Partei einen Abgeordneten in das Stadtparlament schicken. Im Kreis Herzogtum Lauenburg landete die NPD bei 2,1 Prozent und somit ebenfalls einen Sitz im Kreistag.
Im Kreis Nordfriesland lagen die Rechtsextremisten bei 0,7 Prozent, im Kreis Ostholstein erreichte die NPD 1,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung war sehr gering, wahrscheinlich um die 50 Prozent. Bei der Kommunalwahl galt nicht die Fünf-Prozent-Hürde. Mehr als 100 NPD-Kandidaten waren von den Wahlausschüssen zugelassen worden.
Die NPD wollte möglichst bürgerlich auftreten, auf ihren Listen traten aber mehrere Neonazis an, die bereits einige Vorstrafen vorweisen konnten.









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