SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft
Peter Borchert, einer der gewaltbereitesten Neonazis aus Norddeutschland, befindet sich laut einem Bericht des “blick nach rechts” in Untersuchungshaft. Der ehemalige Landesvorsitzende der NPD und Anführer der “Freien Kräfte” aus Kiel war erst im Oktober 2007 vorzeitig aus der Haft entlassen worden, nachdem er eine über dreijährige Strafe wegen Waffenhandels abgesessen hatte, so das Fachblatt.
Borchert soll demnach am letzten Freitag, dem 29. August 2008, an einer Massenschlägerei zwischen “Hells Angels”-Angehörigen und mutmaßlich Rechtsextremisten vor dem Amtsgericht in Kiel beteiligt gewesen ein. Ihm wird nun gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Bei der brutalen Auseinandersetzung war der Nebenkläger des anstehenden Prozesses, ein “Hells Angels”-Anhänger und Tattoobetreiber aus Neumünster, mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden.
Borchert hatte jüngst eine Erklärung von führenden Neonazis zu dem Konflikt um die Busse-Beerdigung mitunterzeichnet. Im Juni soll Borchert angeblich einen Richter im Internet bedroht haben. Nach dem Einzug der NPD in den Kieler Stadtrat soll Borchert nach einer Schlägerei festgenommen worden sein.
Siehe auch: Spaltet eine Hakenkreuzfahne die “Volksfront von rechts”? , SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär, Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus









Neonazi Borchert schlägt schnell zu. Sein Strafregister wegen Körperverletzungen ist lang.
2001 griff der damalige NPD-Landesvorsitzende St. Pauli Fans mit einem Springmesser an (Spiel am 14.10.01 VfR Neumünster gegen St. Pauli).
Nach Ende des Spiels kam es am HBF in und vor einer Bäckerei zu den versuchten Angriffen auf St. Pauli Fans. Auf dem Weg zum Bahnhof wurden sie vom Neonazi Peter Borchert und anderen Nazis aus dem Umfeld des Club88 /Neumünster angegriffen. Dabei versuchte Borchert einzelne Fans mit einem Springmesser zu attakieren. Nachdem die Polizei ihm dieses entreissen konnte, griff Borchert erneut zu Küchenmessern der Bäckerei um wieder Polizei und Fans anzugreifen. Nur das Eingreifen von weiteren St.Pauli Fans konnten schlimmeres verhindern und die Täter konnten abgeführt werden.
Erschreckend dabei ist, dass Borchert trotz mehreren Haftstrafen zu einer Berwährungstrafe verurteilt wurde
2004 wurde der Rechtsextremist Borchert wegen Waffenhandels zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Am 29.3.2008 nahm der inzw. aus der Haft entlassene an einem Neonaziaufmarsch in Lübeck teil. “Die Fahne wird geschändet und verbrannt” – mit diesen Worten verabschiedete sich Borchert von den Rund 320 angereisten Teilnehmern. Er bezog sich auf eine Fahne der “Antifaschistischen Aktion” die im Verlauf einer Kundgebung der Neonaziszene am 8.3.08 ebenfalls in Lübeck, Gegendemonstranten entwendet wurde.
Sollten sich die Nazis im Norden tatsächlich mit den “Hells Angels” angelegt haben? Irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen und habe auch im Internet nichts weiter über diesen Konflikt gefunden.
Könnte es sein, dass hier nicht vordergründig der “Nazi Borchert”, sondern der etwaige “Rocker Borchert” agiert hat?!
Ist das nun eine Auseinandersetzung “Nazis” gegen “Rocker”, oder doch eher “Rockerbande 1″ gegen “Rockerbande 2″?
Ach, noch was…
Offtopic & keine Links auf Nazi-Seiten.
PG
Aus der Zeitung.
http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/messerstecherei-rocker-gegen-rechte.html
[...] trifft man im Zuge der Recherchen bei Kiel211 auf ‘alte Bekannte‘. Sowas kommt von sowas, sach ich immer. Tags: 81, Hell´s Angels, Neo Nazis, NPD, zermatschtes Ähnliche Artikel: [...]
Jein.
Borchert ist freigesprochen worden (wegen Schlägerei mit den Angels), aus Mangel an Beweisen
Die 81er (HA = Hells Angels) dürfen zitiert werden mit:
“Er hätte besser in den Knast gehen sollen…”.
Ich weiß nicht, was sich da abzeichnet. Aber die Angels sind unter anderem bekannt für folgende drei Dinge:
1.) Ihren Geschäftssinn (den Borchert in der Türsteherbranche stört….)
2.) Ihre Worttreue (sie tun, was sie sagen….)
und 3.) Ihre Bereitschaft Worten Taten folgen zu lassen.
Schauen wir mal.
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