Wikipedia: Im Visier der Rechten
Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der Internet-Landschaft. Unter dem Titel “Das Wikipedia Lexikon” publizierte der etablierte Bertelsmann-Verlag einen Einbänder mit Wikipedia-Einträgen. Das Ranking-Portal Alexa.com listet das Mitmach-Lexikon schon lange als Top-Ten-Domain. Auch sonst gilt: Wer etwas nicht weiß, greift immer öfter zu Wikipedia. Im deutschsprachigen Enzyklopädieableger findet sich mittlerweile (fast) alles: Biografieeinträge zu Rockmusikern, Hausrezepte, praktische Erläuterungen wissenschaftlicher Begriffe und vieles mehr.
Daß auf den Wikipedia-Seiten auch eine Reihe fragwürdiger, mit rechter Ideologie durchwirkter Beiträge anzutreffen sind, zeigte im Dezember letzten Jahres eine Aktion der damaligen Linkspartei-Vizevorsitzenden Katina Schubert. Wegen volksverhetzender Inhalte kündigte sie eine Strafanzeige gegen Wikipedia an.
Seitdem ist fast ein Jahr vergangen: Günter Schuler, (Autor des Buchs Wikipedia inside: Die Online-Enzyklopädie und ihre Community), beschreibt dankenswerterweise für NPD-BLOG.INFO die weitere Entwicklung nach dieser kurzen öffentlichen Debatte.
Trotz eines nicht unerheblichen Presseechos (selbst die “Jerusalem Post” berichtete über die Mißstände im deutschsprachigen Lexikon-Ableger) schien die Sache für die Wikipedia-Betreiber glimpflich auszugehen. Katina Schubert zog ihre Anzeige kurz darauf zurück – nicht zuletzt wohl auch aufgrund Gegenwinds aus der eigenen Partei. Die mokierten Lexikoninhalte – einige Artikel zu NS-Organisationen, die als Wimpel- und Fahnencontainer mißbraucht wurden und ansonsten in schönen Farben das Organisationsleben in der Hitler-Jugend sowie anderen NS-Organisationen schilderten – wurden von aufgeschreckten Wikipedia-Aktiven flugs korrigiert. Während Projektaktive die von Schubert beanstandeten Artikel (u. a. den Beitrag “Hitler Jugend”) noch bereinigten, spielte der Wikipedia-Lobbyverein Wikimedia Deutschland e. V. die Angelegenheit nach Kräften herunter. Geschäftsführer Arne Klempert: Lexikoneinträge zu NS-Organisationen gehörten in Wikipedia einfach hinein, und auch die Verwendung entsprechender Symbole sei, so ein Beitrag über die Affäre bei Heise online, in diesem Kontext unbedenklich.
Inhaltlich gerecht wurden die Sellungnahmen von Wikimedia Deutschland nicht einmal den akut beanstandeten Containerartikelm im Thmenbereich NS-Organisationen.Fakt ist nämlich: Das Problem rechtslastiger Artikel in Wikipedia ist ein strukturelles. Heimgesucht von rechtslastigen Usern wird die freie Enzyklopädie schon länger. Für die Beobachtung, daß das freie Lexikon zunehmend als Propagandaforum für rechte Geschichtsumschreibung mißbraucht wird, sprach bereits ein Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 26. April 2007. Rundschau-Autor Arno Widmann hatte sich die Wikipedia-Artikel zur Bombardierung von Guernica sowie den Spanischen Bürgerkrieg angesehen und fand hier einiges im Argen. Titel seines Beitrags: “Wenn Militärbegeisterte von Guernica erzählen”.
Geändert hat sich wenig
Die aufgeführten Vorfälle sind ein Jahr oder noch länger her. Sieht man sich verschiedene NS-Themenbereiche indes genauer an, stellt man fest: Geändert hat sich wenig. Selbst die mit Fahnen und Wimpel überreichlich befüllten Containerartikel, welche Katina Schubert zur Intervention veranlassten, erfreuen sich weiterhin ungebrochener Beliebtheit. Ein besonders schrilles Beispiel derzeit: der Wikipedia-Beitrag “Truppenfahne (Waffen-SS)“. Der Text selbst liefert zahlreiche Organisationsinterna zu unterschiedlichen Waffen-SS-Einheiten wie etwa der Leibstandarte Adolf Hitler. Auch die Fahnen und Wimpel der ausländischen Freiwilligenlegionen sind äußerst detailliert beschrieben. Kritisches zum Treiben dieser Einheiten findet man indes nicht. Angereichert ist der Beitrag mit üppigstem Bildmaterial – von der Struktur her ähnlich wie bei dem HJ-Artikel, der schlußendlich die Aktion der Linkspartei-Vize auslöste.
Die Wikipedia-Rechten beschränken sich allerdings nicht nur auf das Online-Stellen von Bild-Devotionalien. “Amt für Schönheit der Arbeit“, einem weiteren Artikel zu einer NS-Organisation etwa ist es ebenfalls gelungen, den von Schubart ausgelösten Lexikon-Winterputz unbeschadet zu überstehen. Hier sind es nicht die Bilder, sondern der unkritische, mit O-Ton angereicherte Text, der einen insgesamt positiven NS-Eindruck vermittelt. Der nationalsozialistischen Gesamtthematik wenig gerecht werden auch Artikel zu den militärischen Organisationen des Dritten Reiches. Dank der beharrlichen Arbeit kritischer Lexikonschreiber findet man in den zahlreichen Beiträgen zu einzelnen SS- und Wehrmachtseinheiten zwar auch Abschnitte zu verübten Kriegsverbrechen. In der Summe dominieren in diesem Beiträgen allerdings die militärischen Taten. Oft in einem unkritischen Landser-Stil geschrieben, stellt sich hier die Frage, ob die Art (bzw. Breite) der Darstellung nicht auf eine subtile Militär- bzw. NS-Verherrlichung hinausläuft. Allerdings: Da Fakten, sofern sie belegbar sind, in der Wikipedia-Community geradezu Heiligkeitsstatus genießen, fällt es kritischen Usern schwer, diese Art der Berichterstattung zu konterkarrieren.
Kriegskameraden werden über den grünen Klee gelobt
Deftiger – und offensichtlicher – fällt die NS-Verherrlichung in Artikelbereichen aus, auf die der normale User eher selten stößt. Hier werden alte Kriegskameraden schon mal ganz offen über den grünen Klee gelobt. Beispiel: Adolf Galland, Offizier und Jagdflieger während des Zweiten Weltkriegs und aufgrund seiner Memoirenliteratur nach dem Krieg eine äußerst umstrittene Persönlichkeit. Bereits in der Einleitung dieses Biografieartikels findet sich ein Link zu einem Begriff, der offensichtlich Gallands Tätigkeit auf den Punkt bringt: Fliegerass. Kritisches zu Galland – etwa zu seiner Teilnahme an der Bombardierung von Guernica im Spanischen Bürgerkrieg während seines Einsatzes bei der berüchtigten Legion Condor oder zu seiner Beratertätigkeit für die argentinische Luftwaffe nach dem Krieg – Fehlanzeige. Geradezu enthusiastisch wird in Wikipedia der alte Parteikämpe, NS- und SS-Chefgrafiker Georg Sluyterman von Langeweyde abgefeiert. O-Ton Wikipedia: “Er tritt am 1. Mai 1928 der NSDAP bei, wodurch er sofort mehrere Aufräge verliert.” Zum künstlerischen Schaffen: “(…) Charakteristisch sind seine Holz- und Linolschnitte, die das Leben der Ruhrarbeiter oder der niedersächsischen Bauern und die Landschaften der Lüneburger Heide darstellen.” Fazit: offensichtlich ein etwas rustikaler, aber ansonsten doch recht volkstümlicher Künstler.
Ein spezielles Thema in Wikipedia sind Beiträge, bei denen sich “rein militärische” Aspekte und Kriegsverbrechen kreuzen. Da die Aspekte “normale” WKII-Kriegshandlungen, Krieg gegen die Bevölkerung, Völkermord und Holocaust nur schwer voneinander zu trennen sind, sollte man davon ausgehen, daß eim NGO-Projekt wie Wikipedia diese Thematik entsprechend sensibel behandelt. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall. Zwar werden Kriegsverbrechen in Militärartikeln nicht direkt verschwiegen. Angesichts der oft in epischer Breite beschriebenen Kampfhandlungen werden sie allerdings auffällig oft zur textlichen Marginalie. Beispiel: der Militäreinheit-Artikel “1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)“. Unter den Artikelschreibern ist die Ausrichtung des Beitrags zwar umstritten – weshalb ihn auch ein “Neutralitäts”-Baustein ziert. Wie üblich schwelgt er allerdings in militärischen Details. Die Beteiligung der Division an dem Massaker an über 5000 italienischen Kriegsgefangenen auf der griechischen Insel Kefalonia? Im Gesamtkontext bringt es dieser Aspekt gerade mal auf eine in einem eigenen Abschnitt abgehandelte, via Zwischenüberschrift vom Rest sichtbar abgegrenzte Episode.
Die diversen Artikel zu Wehrmachts- und SS-Einheiten mag man vielleicht als Spielwiese von Hobby-Militaristen abtun. Zu Anfang dieses Jahres ist es dieser speziellen Userfraktion allerdings geglückt, per Abstimmung eine nicht unerhebliche Tendenzentscheidung durchbringen: das Bestücken kriegsrelevanter Beiträge mit sogenannten Schlachtenboxen. Inhalt: Soldaten Seite A, Soldaten Seite B, Oberbefehlshaber, Verwundete, Tote, eventuell das zum Zug gekommene militärische Equipment. Zug um Zug werden seither Artikel, die militärische Handlungen thematisieren, mit entsprechenden Infoboxen angereichert. Kurzzeitig betroffen war selbst der Artikel zum Aufstand im Warschauer Ghetto. Der Beitrag zum Warschauer Aufstand ein Jahr später bleibt bis auf den heutigen Tag mit einer entsprechenden Box ver(un)ziert.
“Polenfeldzug” – moderate deutsche Überlegenheit?
Wie klappt angesichts solcher Zustände die Zusammenarbeit mit den Kollegen der polnischen Wikipedia-Ausgabe? Eher schlecht, befindet ein User, der in diesem Themenbereichen schreibt und an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden möchte. Beschaut man sich Detailartikel zu einzelnen WKII-Aspekten wie zum Beispiel Polenfeldzug, wird schnell klar, warum. Der Name “Polenfeldzug” ist keinesfalls ein Schreibfehler. Bereits die Begriffswahl signalisiert, daß die Stammautoren dieses Wikipedia-Eintrags den Überfall auf Polen in einem ähnlichen Kontext abhandeln wie etwa eine Schlacht aus den Spanischen Erbfolgekriegen. Auseinandersetzungen um die Begriffswahl werden auf der Artikel-Diskussionsseite zwar geführt. Eine Änderung konnten die Gegner bislang allerdings nicht durchsetzen. Auch der Artikeltext selbst bietet reichlich fragwürdige Inhalte. Die aufgelisteten Fakten im Abschnitt “Polnische Pläne” etwa legen den Schluß nahe, daß auch Polen kriegerische Absichten gegen Deutschland gehegt hätte. Die Gegenüberstellung der militärischen Potenziale (44 polnische gegen 57 deutsche Divisionen) suggeriert eine vergleichsweise moderate deutsche Überlegenheit. Verstärkt wird dieser Eindruck durch subtile Formulierungen, etwa über die “Legende” von der “hoffnungslosen Unterlegenheit der polnischen Armee”. Fazit des Beitrags: der – militärisch – Bessere hat eben gewonnen.
Daß es vom wikipedianischen “Geschichtsrevisionismus light” nicht weit ist zum echten, unverfälschten Stoff, zeigt die Existenz zweier waschechter Nazi-Internetenzyklopädien. Beide ähneln in ihrem Outfit Wikipedia bis fast zum Verwechseln. Anders als Wikipedia sind sie allerdings nicht plural ausgerichtet. Ihr Metier ist vielmehr offene neonazistische Propaganda. Zum Kernbereich der beiden zum Teil mit gleichen Beiträgen bestückten Portale Encyclopedia Germanica (laut eigenen Angaben knapp 20.000 Artikel) und Metapedia (angegebene Artikelanzahl: 2000) gehören geschichtsrevisionistische Beiträge sowie zahlreiche Kriegsbeiträge und Bioartikel zu NS-Größen (siehe auch taz-Artikel hier). Interessant: Beide Rechts-Internetlexika enthalten jeweils einen Artikel zum “Polenfeldzug”. Grundlage bei beiden: eine Urversion des gleichnamigen Wikipedia-Artikels – in beiden Fällen natürlich bereinigt und, im Sinn der rechten Sache, auf Linie getrimmt.
Abgesehen von den Inhalten: Zumindest lizenzrechtlich gesehen böten beide Beiträge durchaus Grund zur Abmahnung. Hinweise, daß die Urversionen der freien Enzyklopädie Wikipedia entstammen, findet man bei keinem der beiden Artikel. Die Encyclopedia Germanica begnügt sich mit einem allgemeinen Verweis auf die GNU Free Documentation Licence; Metapedia enthält gar keinen Hinweis. Auch in dieser Angelegenheit erwies sich Wikimedia Deutschland e. V. eher als Nachtwächter-Lobby. Geschäftsführer Arne Klempert gegenüber der taz: Bezüge zu Wikipedia-Inhalten seien ihm nicht bekannt. Weitere Aktivitäten, seitens Wikimedia Deutschland oder anderer Wikipedia-Aktivisten: soweit bekannt, keine. Fazit: Angesichts der sonst so akribischen Überwachung lizenzunkonformer Weiternutzungen von Wikipedia-Inhalten mutet diese Gleichgültigkeit recht sonderbar an.
Neonazis sehen “Handlungsbedarf bei Wikipedia”
Sicher sind Nazi-Webseiten mittlerweile alltäglich. Ob Foren oder Propaganda-Filme, die bei YouTube eingestellt werden: Auch der technisch versierte Rechtsradikale agiert längst auf Web-2.0-Augenhöhe. Daß die Entwicklung von Wikipedia rechts außen verstärkt mit Interesse verfolgt wird, zeigt eine Forumsdiskussion der Nazi-Seite Thiazi.com. Titel: “Handlungsbedarf bei Wikipedia”. Eine Reihe von Teilnehmern postete im Sommer 2008 hier Vorschläge, auf welche Weise sich Kameraden effektiver als bislang ins freie Lexikon einklinken könnten. Die rechten Thiazi-Poster besaßen durchaus solide Insider-Kenntnisse: Eine Aufstellung von Wikipedia-Nicknamen setzte die Mitdiskutierenden auf Stand, welche User im Sinn der nationalen Sache als vertrauenswürdig einzuschätzen seien und welche als Antifas und rote Socken. Auch hinsichtlich potenzieller Artikelarbeit machte man sich bei der virtuellen Zusammenkunft Gedanken. Besonders perfide: Ein Teilnehmer hatte offensichtlich entsprechende Textpassagen beim linken Internet-Provider Nadir.org entdeckt. Vorschlag: Da das sogar durch Quellen der Gegenseite abgedeckt sei, könne man Artikel lancieren wie etwa “Sport in Auschwitz”. Motto: Wenn die Juden da schon Fußball gespielt haben, kann alles nicht so schlimm gewesen sein.
Glück im Unglück: Ein entsprechender Artikeleintrag findet sich in Wikipedia bislang nicht. Doch auch ohne offene Holocaust-Relativierung sind nicht wenige Bereiche der freien Enzyklopädie mit braunen Untertönen eingefärbt. Letztes Beispiel: mehrere Artikel zum Themenkomplex deutsche Kolonialgeschichte und Deutsch-Südwestafrika. Die Wikipedia-Artikel “Schutztruppe Deutsch-Ostafrika“, “Schutztruppe“, “Schlacht am Waterberg” (wie alle Schlachten-Artikel mit der obligatorischen Schlachtenbox versehen) sowie “Südwest-Reiter” bieten nicht nur ein tendenziell unkritisches Bild deutscher Kolonialvergangenheit. Der “Schlacht am Waterberg”-Artikel bemüht sich hinaus auch nach Kräften, den brutalen Völkermord an den Hereros in den Kontext einer “normalen” militärischen Auseinandersetzung zu rücken. Fazit: Ein weiteres historisches Verbrechen, das im freien Internetlexikon nach Kräften bagatellisiert wird. Auch wenn die einseitige Darstellung deutscher Kolonialgeschichte hier keinerlei Anspruch auf irgendwelche Wissenschaftlichkeit erhebt (nicht zuletzt auch aufgrund der fast ausschließlichen Verwendung von Quellen aus der Zeit des Kaiserreichs), zeigt das Beispiel, wie breit rechte Themen in Wikipedia mittlerweile salonfähig geworden sind.
Siehe auch: Wortergreifungsstrategie 2.0: Rechte bei Wikipedia, Blog zum Buch “Wikipedia Inside”.









[...] NPD-Blog — Wikipedia: Im Visier der Rechten [...]
Ich weiß nicht, wann Sie die Recherchen für ihren Artikel betrieben haben. Aber in dem Wikipedia-Artikel zur 1.Gebirgsdivision ist bereits seit dem 13. Mai im ersten Absatz, also äußerst prominent, der Artikel “Massaker auf Kefalonia” verlinkt. Und der hat schon seit einer Ewigkeit (mindestens Mai 2007) einen Umfang von über 30000 Zeichen. Hoffentlich ist der Rest besser recherchiert.
Wikipedia steht mit dem Problem rassistischer, antisemitischer, menschenverachtender Edits und Akteuren, die ein Projekt für ihre Zwecke missbrauchen wollen, nicht alleine da. Das Betrifft auch andere Projekte im Web 2.0. Aber es gibt mehr Aktive in der Wikipedia als man denkt, die aktiv dagegen etwas unternehmen. Wir sind da nicht wehrlos. Mein Vorschlag wäre, unsere Erfahrungen im Umgang mit solchen Aktivitäten zusammenzutragen und uns über ihren Erfolg und Misserfolg auszutauschen (Dazu diente auch schon immer diese Diderot-Club-Seite , die nun gar gelöscht werden soll. Löschantrag ). Dieses Wissen können wir somit auch anderen Projekten im Netz zur Verfügung stellen. Das wäre ein angemessenes Echo auf das Medienecho.
Ihr recherchen sind gut. Allerdings hinken diese an vielen Stellen. Ein Beispiel dafür sind Ihre Ausführungen zum Artikel “Polenfeldzug”. Ich nehme nicht an, dass Sie sich mit dieser Thematik intensiv beschäftigt haben, denn Sie sind nur in der Lage aufzuzählen, was Ihnen an diesem Artikel merkwürdig vorkommt, nicht jedoch, wo ein Fehler liegen soll. So zum Beispiel in Bezug auf die Divisionen, welche beide Seiten zum Einsatz brachten. Diese Zahlen können sie in jedem polnischen Geschichtsbuch nachlesen. Was soll daran nicht stimmen? In dem Abschnitt zu den “polnischen Plänen” steht auch nichts von Angriffsabsichten 1939. Überhaupt sind diese Fakten alle durch einen umfangreichen Fußnotenapparat referenziert. Sie hingegen behaupten ohne jegliche Sachkenntnis nun einfach, dass all dies nicht stimmen würde. Woher nehmen Sie derartige Ansichten? Sind Ihnen die amtlichen Publikationen der Militärgeschichtlichen Forschungsamtes nicht seriös genug? Wissen Sie überhaupt, dass Sie in der polnischen und englischen Wikipedia-Ausgabe keine anderen Zahlen und Fakten finden werden bevor Sie behaupten, dass die Kommunikation nicht klappen würde? Offensichtlich nicht.
Beim lesen Ihres Aufsatzes hat man oft den Eindruck nicht nur schlampiger Arbeit (dazu das Beispiel der angesprochenen 1. Gebirgsdivision) von Ihnen, sondern auch der Ermangelung jeglichen Hintergrundwissen, das zur Beurteilung solcher Themen wichtig wäre. Was besonders traurig ist, ist dass Sie eine Meinung haben und nur erwähnen, was dort hinein passt. Positivbeispiele sucht man in Ihrem Text vergeblich, obwohl es auch davon unzählige gibt. Ihr Beitrag hat einfach eine Schieflage. Sowas ist keine seriöse Berichterstattung.
Zur Nennung des Artikels “Warschauer Aufstand”. Der Artikel hat den Exzellenz-Status, also das höchste Qualitätssiegel der Community erhalten. Ich habe damals den Artikel maßgeblich auf einem Buch von Wolodziimierz Borodziej (http://www.perlentaucher.de/autoren/4092.html Prof in Warschau) und einem Buch von Norman Davies (britischer Historiker) aufgebaut. Mir war der und ist der Artikel eine Herzensangelegnheit denn die Vorgänge von damals zeigen die grenzenlose Menschenverachtung des nationalsozialistischen Mordregimes exemplarisch. Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen sehe ich als eine meiner Pflichten als Bürger des demokratischen Staates. Deshalb auch meine Beschäftigung mit dem Thema in einem großen Web2.0-Projekt. Das der Artikel nur auf die Infobox reduziert wird, der ich selbst keine Verharmlosung der damaligen Ereignisse durch deutsche Soldaten zumesse finde ich eine Frechheit und absolute Geringschätzung der (unentgeltlichen) Arbeit die meine Wenigkeit und Andere in den Artikel investiert haben. Beste Grüße Benutzer:Nasiruddin
Offener Brief zum Thema Polenfeldzug an WP-Autor Jesusfreund
Vielleicht solltest Du Dich nicht vor den Polenfeldzugs-Karren von Landserheft-Abschreiber Memnon335bc (nach eigener Auskunft vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt) spannen lassen. Zum skandalösen Kontext dieses Artikels gehört auch die Überschrift. Und die Referenz auf die Spanischen Erbfolgekriege ist ein nur harmloser Hinweis des Journalisten Patrick Gensing auf den viel krasseren Sachverhalt, dass schon die Überschrift ein brauner Skandal in der Wikipedia ist, zu dem Du beiträgst, indem Du unter dieser Überschrift schreibst, auch wenn du den gröbsten braunen Müll mal weggeräumt hast. Auch Periodikum ”Stürmer” soll in einigen wenigen Teilen seiner Auflage eine korrekte Seitennummerierung gehabt haben. So what? Ist das irgend ein Argument für diesen Dreck? Ich werde auch weiterhin auf Diskussionslöscher und braune Denunzianten vom Schlage eines Memnon335bc hinweisen und Du solltest mit beiden Augen gucken, wessen Karren Du ziehst. M.E. hat auch Achim Raschka wegen seines borniert-dreisten Vorgehens in der Causa Brummfuss in der Wikipedia keine Zukunft. Aber nicht nur deswegen, Leute mit engen Horizonten wie Raschka tragen m.E. die Schuld an den von Gensing kritisierten Zuständen in der deutschsprachigen Wikipedia. Mit faschistoider Diskussionmethodik werden Kritiker von Nazis und Kryptonazis weggemobbt und Leute wie Raschka schreiten nicht nur nicht ein, sondern helfen teilweise noch nach, indem sie Aufklärer wie Brummfuss sogar wochenlang sperren. Man lese nur die unterschiedslosen Mobbingattacken auf der VM-Seite, die sich häufig gegen Kritiker braunen Drecks richten, als seien es Schüler, die in der großen Pause mal Wikipediaseiten verunzieren. Benutzer:Raschka und Co haben in der Enzyklopädie sowenig eine Zukunft, wie Benutzer:Scriptor oder Benutzer:Arnomane. Enzyklopädie reagiert alergisch auf Intoleranz. Einige wissen es nur noch nicht. Thomas7
Offener Brief zum Thema Polenfeldzug an WP-Autor Jesusfreund
Vielleicht solltest Du Dich nicht vor den Polenfeldzugs-Karren von Landserheft-Abschreiber Memnon335bc (nach eigener Auskunft vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt) spannen lassen. Zum skandalösen Kontext dieses Artikels gehört auch die Überschrift. Und die Referenz auf die Spanischen Erbfolgekriege ist ein nur harmloser Hinweis des Journalisten Patrick Gensing auf den viel krasseren Sachverhalt, dass schon die Überschrift ein brauner Skandal in der Wikipedia ist, zu dem Du beiträgst, indem Du unter dieser Überschrift schreibst. Auch Periodikum ”Stürmer” soll in einigen wenigen Teilen seiner Auflage eine korrekte Seitennummerierung gehabt haben. So what? Ist das irgend ein Argument für diesen Dreck? Ich werde auch weiterhin auf Diskussionslöscher und braune Denunzianten vom Schlage eines Memnon335bc hinweisen und Du solltest mit beiden Augen gucken, wessen Karren Du ziehst. M.E. hat auch Achim Raschka wegen seines borniert-dreisten Vorgehens in der Causa Brummfuss in der Wikipedia keine Zukunft. Aber nicht nur deswegen, Leute mit engen Horizonten wie Raschka tragen m.E. die Schuld an den von Gensing kritisierten Zuständen in der deutschsprachigen Wikipedia. Mit faschistoider Diskussionmethodik werden Kritiker von Nazis und Kryptonazis weggemobbt und Leute wie Raschka schreiten nicht nur nicht ein, sondern helfen teilweise noch nach, indem sie Aufklärer wie Brummfuss sogar wochenlang sperren. Man lese nur die unterschiedslosen Mobbingattacken auf der VM-Seite, die sich häufig gegen Kritiker braunen Drecks richten, als seien es Schüler, die in der großen Pause mal Wikipediaseiten verunzieren. Benutzer:Raschka und Co haben in der Enzyklopädie sowenig eine Zukunft, wie Benutzer:Scriptor oder Benutzer:Arnomane. Enzyklopädie reagiert alergisch auf Intoleranz. Einige wissen es nur noch nicht. Tomas7
Taube = Memnon335bc
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