Internet-Mythen: Die NPD und MüllerMilch
Im Internet kursiert seit einigen Monaten ein Artikel, in dem behauptet wird, MüllerMilch unterstütze die NPD. Belegt wird dies durch keine Fakten oder Quellen. Dennoch wird der Beitrag massenhaft kopiert und in Foren und Blogs gestellt – dusselig genug. NPD-BLOG.INFO fragte einmal bei MüllerMilch nach, was an dem Gerücht dran sei, hier die erwartete Antwort:
Die Aussage, dass Herr Müller seit Jahren die NPD finanziell unterstützt entbehrt jeder Grundlage und ist völlig aus der Luft gegriffen. Herr Müller ist ein leidenschaftlicher Anhänger des demokratischen Rechtstaates und lehnt jede Form des politischen Radikalismus entschieden ab. Zuwendungen an die NPD oder andere rechtsradikale Parteien hat es deshalb niemals gegeben und wird es auch niemals geben. Im übrigen ist Herr Müller Mitglied der CSU.
Diese Aussage erscheint glaubwürdig, da MüllerMilch nicht so doof sein wird, einen unabsehbaren Image-Schaden zu erleiden, wenn eine Unterstützung der NPD publik werden würde. Außerdem würde die NPD nicht so am finanziellen Tropf ihrer Mitglieder hängen, wenn sie einen Gönner wie MüllerMilch hätte. Mit der Streuung solcher Gerüchte wird vor allem eins erreicht: Die NPD wird unnötig ins Gespräch gebracht und durch eine angebliche Verbindung mit der Marke MüllerMilch, die immerhin leckere Milch macht, aufgewertet.
Tatsächlich versucht die NPD zurzeit besonders in Thüringen, Mittelständler und kleine Unternehmer für sich zu gewinnen. Das Geld des Millionär Gerhard Frey bleibt für die NPD aber (noch) unerreichbar. Sicherlich hofft man aber, nach dem Tod des DVU-Chefs einen Teil übernehmen zu können. Daher wird Frey noch immer eifrig hofiert, obwohl die NPD bereits die freundliche Übernahme der DVU vorbereitet. Beispielsweise wird in Hamburg und Sachsen-Anhalt bereits fleißig über die NPD-Kandidatur bei den kommenden Wahlen diskutiert – obwohl die Bundesländer nach Abmachungen im “Deutschlandpakt” der DVU zustehen.
Budni, Flens, MüllerMilch
Was die Gerüchte um NPD und MüllerMilch angeht: In den vergangenen Jahren gab er bereits zahlreiche ähnliche Geschichten rund um die Großindustrie: Flens und die NPD, Budni und die NPD, xxx und die xxx… Belegt wurden diese Geschichten allerdings nie.









[...] Das antifaschistische NPD-Blog ist dieser Sache jetzt nachgegangen und hat zumindest diese Behauptung als ein Märchen entlarvt. Sie schreiben: NPD-BLOG.INFO fragte einmal bei MüllerMilch nach, was an dem Gerücht dran sei, hier die erwartete Antwort: “Die Aussage, dass Herr Müller seit Jahren die NPD finanziell unterstützt entbehrt jeder Grundlage und ist völlig aus der Luft gegriffen. Herr Müller ist ein leidenschaftlicher Anhänger des demokratischen Rechtstaates und lehnt jede Form des politischen Radikalismus entschieden ab. Zuwendungen an die NPD oder andere rechtsradikale Parteien hat es deshalb niemals gegeben und wird es auch niemals geben. Im übrigen ist Herr Müller Mitglied der CSU.” [...]
[...] Zitat von LittleFreak nicht jeder von denen unterst
[...] Allen, die aufgrund einiger unschöner Vorkommnisse und unschöner aber mehr oder weniger widerlegter Gerüchte die Produkte der Molkerei Theo Müller boykottieren und sich über die zugegebenermaßen extrem leckere Aldinative T´Amoro gefreut haben, sei dieser Zahn gezogen: [...]
[...] Am 15. Februar 2007 hatte NPD-BLOG.INFO über die angeblichen Spenden des Großkonzerns MüllerMilch an die NPD berichtet. Ein anonymer Kettenbrief hatte diese gewagte Behauptung aufgestellt, ohne eine einzige Quelle zu nennen. Dieser Brief verbreitete sich rasend schnell im Internet. Nun offenbar auch bis zur WASG, eine arbeitswütige Vereinigung, die sich offenbar irgendwie als links definiert. Die WASG in Rüsselsheim hat tatsächlich einen Boykottaufruf für Müller-Produkte initiiert. MüllerMilch distanzierte sich daraufhin in einer Pressemitteilung erneut von angeblichen Spenden an die NPD, für deren Existenz überhaupt keine Belege existieren. [...]
Internet-Mythen: Die NPD und MüllerMilch…
Ähnlich liest sich auch ein Beitrag im NPD-Blog, wo die Müller Milch AG – mit dem Hinweis, dass Theo Müller CSU-Mitglied sei – Verflechtungen mit der NPD zurückweist….
[...] nur der Vodafone Volks-Empfänger? Lustig auch, dass gerade der durch seine vermeintliche (?) NPD-Nähe aufgefallene Müller Konzern als Sponsor [...]
[...] worden war, entschlossen sich viele Haushalte dazu, keine Müller-Produkte mehr zu kaufen. Die fälschliche Annahme verbreitete sich wie ein Lauffeuer, nicht zuletzt, weil es sich um ein Totschlag-Argument handelt. [...]
[...] Bzgl. Müller und der angeblichen NPD-Unterstützung: http://npd-blog.info/2007/02/15/internet-mythen-die-npd-und-mullermilch/ in reply to markuman [...]
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