NRW: Rechte Randale nach pro-Köln-Aufmarsch

Nach einem Aufmarsch der rechtsextremen Organisation pro Köln am 16. Juni 2007 haben Teilnehmer randaliert. Laut einem Bericht des Kölner Stadt Anzeigers errichteten Rechtsextremisten auf dem Weg zum Kölner Hauptbahnhof Straßenbarrikaden und randalierten mit Stühlen und Fahrrädern. Die Polizei hat eigenen Angaben zufolge mehr als 70 Personen in Gewahrsam genommen.

Zahlreiche Rechtsextremisten aus Belgien?

Pro Köln hatte seit Wochen bundesweit für ihre Demonstration geworben. Schließlich fanden sich etwa 200 Personen zusammen. Zur Unterstützung der Moscheegegner waren dem KSA zufolge der Vorsitzende der rechten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache, und Bart Debie, Antwerpener Stadtrat des rechten Vlaams Belang nach Köln gekommen. Augenzeugen berichteten, aus Belgien seien etwa 80 Rechtsextremisten angereist.

Auch die NPD versuchte sich an den rechten Protest gegen die Moschee anzuhängen: Eine nicht angemeldete Demonstration der rechtsextremen Partei wurde von der Polizei laut KSA aufgelöst, 17 Teilnehmer in Gewahrsam genommen.

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