Sachsen
Allgemein, Rassismus, Rechtsterrorismus, Sachsen
Ein pakistanischer Imbissbetreiber will Geithain verlassen – nach Drohungen von Neonazis und einem Anschlag auf sein Geschäft mit dem Namen “Bollywood”. Die örtlichen Nazis jubeln. Das „Freie Netz Geithain“ meldete per Twitter: „Märchen mit gutem Ende? Pakistanischer “Bollywood”-Betreiber packt seine Koffer!” Das LKA schließt derweil einen rechtsextremen Hintergrund des Anschlags nicht aus.
Allgemein, Rechtsterrorismus, Sachsen, Schleswig-Holstein
Uwe Bönhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe haben mehrmals auf einem Campingplatz im Südosten der Ostseeinsel Fehmarn Urlaub gemacht, sich bei Wind und Wellen entspannt, von ihren Mord- und Raubüberfällen erholt. Während frühere Terroristengenerationen noch heute Stoff für wilde Sexszenen in Kinostreifen liefern, vergnügte sich das Terrortrio bei der Kinderdisco für den Nachwuchs der Dauercamper. Hier fühlten sich die Neonazi-Verbrecher wohl und sicher. Publikative.org zeigt, warum.
Allgemein, Extremismus-Theorie, Sachsen
Schwere Schlappe für Familienministerin Kristina Schröder. Das Verwaltungsgericht Dresden hat der Klage gegen die Extremismusklausel stattgegeben.
Allgemein, Extremismus-Theorie, Sachsen
Am 25. April um 13 Uhr verhandelt das Dresdner Verwaltungsgericht die Klage des „Alternativen Kultur- und Bildungszentrums Sächsische Schweiz e.V.“ (AKuBiZ) gegen den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Pirnaer Verein wehrt sich gegen die sogenannte Extremismusklausel, die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder seit 2010 von allen Initiativen gefordert wird, die mithilfe staatlicher Unterstützung gegen Rechtsextremismus arbeiten möchten.
Allgemein, Antisemitismus, Sachsen
“Passend” zum 20. April 2012 (“Führers” Geburtstag) hält die verurteilte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel in der Odermannstraße 8 in Leipzig ein Referat.
Allgemein, Sachsen, Tschechien
Die „Zusammenarbeit von deutschen und tschechischen Rechtsextremen“ ist Thema einer Antwort der Bundesregierung (17/9120) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/8901). Danach gründen sich die der Bundesregierung bekannten Beziehungen zwischen der deutschen und der tschechischen rechtsextremistischen Szene zumeist auf persönliche Kontakte einzelner beteiligter Personen. Diese Kontakte fänden ihren …
Allgemein, Sachsen
Der wegen seiner Homosexualität unter anderem in Russland von bewaffneten Organen und in Deutschland von Neonazis bedrohte Grünen-Politiker Volker Beck wird jetzt auch offen von einer Gemeinderätin attackiert. Beck forderte daraufhin FDP-Chef Philipp Rösler ultimativ auf, die agitierende Politikerin aus der Partei auszuschließen – was angeblich bereits geschehen sei.
Allgemein, Niedersachsen, NPD-Verbot, Sachsen
Mit dem Slogan der „seriösen Radikalität“ hat sich Holger Apfel bei den Vorstandswahlen der NPD als neuer Parteichef gegen Udo Voigt durchgesetzt. Nicht nur innerparteilich sorgt er damit für Querelen, auch die Neonazis aus der „Kameradschaftsszene“ schießen gegen den Vorstand und laufen der Partei davon. Und im Saarland blieb die NPD erneut im “Ein-Prozent-Ghetto” stecken.
Allgemein, Hasskriminalität, Sachsen
Bei einem Überfall auf mehrere Konzertbesucher sowie -veranstalter in Delitzsch (Sachsen) in der Nacht vom 17. auf den 18. März sind mehrere Personen teils schwer verletzt worden. Ein junger Mann aus Tschechien könnte sogar teilweise sein Augenlicht verlieren, er liegt noch immer im Krankenhaus. Die Stadt zieht offenbar ihre ganz eigenen Schlüsse aus dem rechtsextremen Überfall: Konzerte, zu denen Neonazis nicht kommen dürfen, solle es nicht mehr geben. Die Stadt weist die Darstellung zurück.
Allgemein, Fußball, Hessen, Sachsen
… oder: Wie Eintracht Frankfurt beim Versuch der Eindämmung brandgefährlicher Ultras aufs moralische Glatteis gerät.
Allgemein, NPD-Verbot, Sachsen
Erst hat man kein Glück – und dann kommt auch noch Pech dazu. Diese alte Fußballerweisheit fasst die bisherige Amtszeit von Holger Apfel als NPD-Chef zusammen. Endlich war Apfel am Ziel – Parteivorsitzender. Doch die NPD steckt in einer Krise, die sich durch die Erkenntnisse über den NSU-Terror immer weiter verschärft. Zudem erweist sich Apfels schnittiges Konzept der seriösen Radikalität bei genauerer Betrachtung als wenig substantiell, geschweige denn besonders neu.
Allgemein, Sachsen
Sie kleideten sich unangepasst, hatten ihren eigenen Dresscode, leisteten aktiven Widerstand und wollten selbstbestimmt leben. Bis zu 1.500 Jugendliche standen als Mitglieder der „Leipziger Meuten“ in der Zeit des Nationalsozialismus in Opposition zur Hitlerjugend und dem Regime. Ihre Geschichte ist bisher nahezu unbekannt. Der Leipziger Historiker Sascha Lange im Gespräch über die Jugendcliquen aus seiner Heimatstadt.

